Donnerstag, 17. März 2022

[Lesemonat] Mein Februar 2022



"Die andere Welt" von Julie Cohen  =  379 Seiten  (*****)
"Escape" von Jennifer Rush  =  318 Seiten  (***)
"Das Geheimnis der Queenie Hennessy  =  397 Seiten  (***)
"Gebrauchsanweisung fürs Lesen" von Felicitas voon Lovenberg  =  117 Seiten  (****)

4 Bücher  =  1.211 Seiten

Der Monat begann mit einer privaten Leserunde! "Die andere Welt" habe ich gemeinsam mit meiner Schwester und einer Freundin gelesen. Wir haben uns Leseabschnitte abgestimmt und diese dann jeweils besprochen. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! Eine Familiengeschichte - mal so ganz anders! Das rosa Cover täuscht. Es geht darum, wie unterschiedlich ein Leben laufen kann, wenn nur eine Kleinigkeit geändert wird: Das Geschlecht des Hauptprotagonisten! Es wird die gleiche Geschichte erzählt: Das Leben von Lou. Doch die Lebensumstände von Louis und Louise sind tatsächlich ziemlich unterschiedlich. Und auch, wie sehr dieser Umstand auch das Leben der anderen Personen ändert - wahninnig interessantes Gedankenkonstrukt.

Von "Escape" habe ich mir wirklich viel versprochen! Das Buch war ewig auf meiner Wunschliste. Leider konnte mich die Story um Anna und die vier jungen Männer, die als Versuchsobjekte im Keller ihres Vaters gefangen sind, so gar nicht überzeugen... Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt für solche Geschichten, aber mir war Anna teilweise viel zu anstrengend. Spannend war das Buch, aber die Handlung ziemlich hanebüchen.

Weiter ging es mit Queenies Sicht auf Harold Frys Pilgerreise. Den ersten Teil fand ich wirklich großartig (KLICK ZUM FAZIT),  leider hat mir dieser zweite Teil nicht gefallen. Zwar war es interessant, auch die andere Seite kennen zu lernen. SPOILER Insbesondere was das Leben und den Tod von Harolds Sohn angeht - aber irgendwie war es dann doch nicht so rührend und wunderbar wie der erste. Daran misst man natürlich automatisch.

Beendet habe ich den Monat mit einem kleinen Büchlein UMS Lesen. Wirklich eine interssante Herangehensweise.  Wahnsinnig klug und literarisch geschrieben, habe es mir einfach etwas unterhaltsamer erhofft ;) Daher Punktabzug.

Samstag, 5. Februar 2022

[Lesemonat] Mein Januar 2022

Der erste Monat des neuen Jahres war nicht besonders lesereich... Tatsächlich habe ich nur 2 Bücher ausgelesen - diese hier:

"So klingt dein Herz" von Cecelia Ahern  =  476 Seiten  (***)
"Das Böse in uns" von Cody McFadyen  =  442 Seiten  (*****)

2 Bücher  =  918 Seiten

Eigentlich mag ich die Bücher von Cecelia Ahern sehr gerne. Auch dieses Buch hat mir grundsätzlich gefallen. Aber irgendwie hat es mich in der Mitte ein wenig verloren. Zudem fand ich einiges doch sehr voraussehbar. Ich hatte mir einfach ein bisschen was anderes erhofft.

Dann las ich den 3. Teil der Smoky-Barrett-Reihe von Cody McFadyen. Auch dieser Thriller hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag die Dynamik des Teams. Außerdem finde ich die Entwicklung der Charaktere wirklich sehr gut. Auch der Fall war wieder überaus spannend!

Freitag, 7. Januar 2022

[Lesemonat] Mein Dezember 2021

 Und schwupps, ist das Jahr auch schon wieder vorbei... Der letzte Monat im vergangenen Jahr war tatsächlich ziemlich lesereich. Diese Bücher habe ich im Dezember gelesen:


"Time to Love" von Beth O´Leary  =  444 Seiten  (*****)
"Die verschwundenen Studentinnen" von Alex Michaelidis  =  348 Seiten  (****)
"Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig  =  318 Seiten  (*****)
"Die Anbetung" von Dean Koontz  =  479 Seiten  (*****)

4 Bücher  =  1.589 Seiten

Der Monat begann mit dem zweiten Roman der Autorin Beth O´Leary. Ihr Debütroman "Love to Share" hat mir damals wahnsinnig gut gefallen (KLICK) - daher hatte ich eine entsprechende Erwartungshaltung. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Auch dieses Buch war wieder sehr gut! Es handelt darum, dass eine junge Frau auf der Arbeit eine Panikattacke bekommt und daraufhin ein Zwangs-Sabbatical aufgedrückt bekommt. Ihre Großmutter lebt in einem kleinen Dorf, ist geschieden und würde sich gerne noch einmal verlieben. Also tauschen die beiden: Die Oma zieht in die WG ihrer Enkelin in London, während diese das kleine Cottage bezieht. Mit to-do-Liste von der Oma. Es steckt noch so viel mehr in diesem Buch. Trauer, Familie, Mut, Veränderung und Selbstfindung. 

Weiter ging es mit dem "Thriller" von Alex Michaelidis. Seinen ersten Roman "Die stumme Patientin" fand ich ebenfalls ganz großartig (KLICK). Von diesem Buch hatte ich schon zuvor auf Bookstagram gelesen - allerding eher nicht so im positiven Sinne. Erst ging es mir ein wenig ähnlich. Viele Infos, doch die sind tatsächlich wichtig. Die Spannung kommt dabei aber auch ein wenig zu kurz, was den Abzug in der Bewertung erklärt. Aber auch dieser Roman gefieil mir gut - nur der Titel passt leider so gar nicht! Da verschwindet das ganze Buch über niemand! Ein wenig nervig, wenn die Plausibilität beim Versuch, den Titel an den Vorgängerroman anzupassen, auf der Strecke bleibt.

Dann las ich das gefühlte "Buch des Jahres 2021". Niemand auf Bookstagram und in Bloggerkreisen ist um dieses Buch herumgekommen. Zum Glück konnte ich es ertauschen. Doch seitdem lag es auf dem SuB. Im Dezember habe ich es endlich gelesen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Die Handlung erinnerte mich wahnsinnig an die kanadische Serie "Being Erica" - was wäre, wenn du dich anders entschieden hättest? Wie würde dein Leben aussehen? Hauptprotagonistin Nora Seed erhält diese Gelegenheit. Natürlich ist diese Idee nicht neu - wie gesagt, ich kenne sie bereits aus einer TV-Serie, aber tatsächlich ziemlich gut umgesetzt. Und mit einer schönen Botschaft: Lebe in der Gegenwart und mach das Beste daraus.

Danach hatte ich mal wieder Lust auf einen Roman von Dean Koontz. Ich hatte es schon öfter mal erwähnt: Er schreibt SEHR spezielle Bücher... Bei "Die Anbetung" handelt es sich um den ersten Teil einer Buchreihe um den Hauptcharakter Odd Thomas. Der junge Mann hat eine Gabe: Er kann Geister sehen. Zwar können sie nicht mit ihm sprechen, doch so konnte er bereits einige Verbrechen aufklären. Außerdem sieht er seit Kurzem besonders viele Kreaturen. Diese verfolgen einen merkwürdig aussehenden Mann, den "Pilzmann" wie Odd ihn nennt. Meist tauchen diese Wesen vor gewaltsamen Toden auf und nähren sich davon. Deswegen vermutet Odd eine größere Tragödie. Er setzt alles daran, die abzuwenden. Sehr spannend und wieder überaus bildgewaltig. Ich mag den Autor einfach.


 

Donnerstag, 9. Dezember 2021

[Lesemonat] Mein November 2021


"Die beste Depression der Welt" von Helene Bockhorst  =  320 Seiten  (***)
"Elsy Moore und der Teetassenmörder" von Miri Smith  =  176 Seiten  (*****)
"Zero" von Marc Elsberg  =  495 Seiten  (*****)

3 Bücher  =  991 Seiten

"Die beste Depression der Welt" begleitete mich bereits seit mehreren Wochen. Es fing richtig gut an, aber in der Mitte hat es sich tatsächlich etwas verloren. Insgesamt hat es mir aber wirklich gut gefallen! 

Die Geschichte um die Mordermittlung in einem kleinen englischen Dörfchen gefiel mir wahnsinnig gut! Leider war die Geschichte viel zu kurz -  wäre für eine Fortsetzung bereit! Die bisweilen skurrilen aber sehr herzlichen Protagoisten mochte ich total. Ebenso wie die Grundstimmung - trotz Mordfall war es ein echtes Wohlfühlbuch.

"Zero" von Marc Elsberg war alles andere als zum wohlfühlen... Denn der Autor deckt mal wieder auf, in welcher Gefahr wir uns derzeit befinden. Wie bereits bei "Blackout" skizziert er ein Szenario, das gar nicht allzu unwahrscheinlich ist. Sehr realitätsnah und damit auch umso gruseliger. Totalitäre Überwachung und sogar Beeinflussung durch eine App. Das ist nun wirklich nicht allzu fern. Der Autor schafft es, bereits aktuelle Fakten in einer spannenden Handlung zusammenzufassen. Ein Pageturner, der mich vollends überzeugt hat.

Donnerstag, 18. November 2021

[Rezension] "Ewige Schuld" von Linda Castillo

ACHTUNG: 9. Teil einer Reihe

Inhalt:
Vor 2 Jahren wurde Joseph King des Mordes an seiner Ehefrau Naomi schuldig gesprochen. Er soll sie im Schlaf mit einem Gewehr erschossen haben - während die 5 gemeinsamen Kinder nebenan schliefen. Nun ist der ehemalige Jugendfreund von Chief Kate Burkholder aus dem Gefängnis geflohen - auf den Weg zu seinen Kindern... Er nimmt diese und auch Kate als Geiseln und beteuert seine Unschuld. Die damals 3jährige Tochter bestätigt seine Geschichte, ein "Englischer" sei es gewesen. Doch die Beweise waren recht eindeutig... Kate nimmt die Ermittlungen auf.

Cover/Aufmachung:
Oh ja, die Cover sind einfach immer stimmig und verweisen auf die amische Gemeinde, in welcher die behandelten Verbrechen geschehen.

Erste Sätze:
"Er wartete, bis die Kinder schliefen. Es war seinletztes Geschenk für sie, ein paar Stunden Ruhe, bevor er ihnen das Liebste nahm. Bevor er ihre Arglosigkeit für immer zerstörte - und auch selbst etwas verlor, was er niemals zurückbekommen würde."

Meine Meinung:
Der Roman geht direkt richtig spannend los! Ich mag die Fälle immer am Liebsten, die eine persönliche Verbindung zu Kate und ihrer Vergangenheit als Amische haben. Das ist hier der Fall. Tatsächlich war der aus dem Gefängnis geflohene Joseph sogar ihr erster Scharm. Sie hat ihn nicht mehr gesehen, seit sie 13 Jahre alt war. Von dem brutalen Mord an seiner Ehefrau, welcher in einem entfernteren County geschah, hatte sie nur am Rande mitbekommen. Sie wäre nie auf die Idee gekommen, sich einzumischen. Doch nun muss sie genau das tun.
 
Einer Eingebung folgend bewacht Kate das Haus, in dem die Kinder der Kings untergekommen sind und trifft in der Dunkelheit auf Joseph. Wie gesagt: Es geht direkt spannend los! Kate versucht, ihn zur Aufgabe zu überzeugen. Da sie gerade mit ihrem Revier telefonierte als er sie überwältigte, ist die Polizei schnell vor Ort und umzingelt das Haus. Das bringt zwangsläufig auch die Kinder in Gefahr. Irgendwie schafft Joseph und vor allem seine kleine Tochter es, zumindest einen Funken Misstrauen in Kate zu wecken: Sie will sich den Fall von damals nochmal anschauen. Doch die Beweislage ist erdrückend...

In diesem Teil kam die Beziehung zwischen ihr und Tomasetti ein zwar bisschen zu kurz, aber mich hat das nicht wirklich gestört. Vielmehr wurde öfter ein Blick in die Vergangenheit geworfen, was ich sehr spannend fand. Der Scheibstil ist noch immer sehr flüssig und für mich sind die Bücher der Autorin immer ein Garant für richtig gute Unterhaltung. Habe auch den nächsten Teil schon auf dem SuB liegen.

Fazit:
Wieder mal ein richtig guter Spannungsroman in der Welt der Amischen. Hier hatte ich tatsächlich keine wertminderden Kritikpunkte.

 


DIE REIHE:

8. "Böse Seelen"  
9. "Ewige Schuld" 
10. "Brennendes Grab" 
11. "Quälender Hass"


Infos zum Buch:

Verlag: S. FISCHER Verlag GmbH
Genre: Thriller
Original-Titel: "Down a dark road"
Taschenbuch: 365 Seiten  
Preis: 10,99 € 
Erschienen: 27.06.2018

Zum Verlag: Fischer Verlag

Freitag, 12. November 2021

[SuB] Es sind jetzt 3 Regalfächer voll...

Ich hatte euch ja von meinen unzähligen Neuzugängen berichtet. Und der Tatsache, dass ich über 3 Monate lang Kindle Unlimited getestet und somit kaum Papierbücher gelesen habe. Die Folge ist ein gigantischer SuB!

Er füllt mittlerweile 3 Regalfächer...  
44 Bücher! Mehr als ich in einem ganzen Jahr lese.

Zu den Büchern selbst will ich eigentlich nichts groß schreiben. Die Bilder sprechen eigentlich für sich ;) Nur, dass ich mich tatsächlich auf jedes von ihnen sehr freue. Ich gebe somit keines von ihnen auf - habe  mir aber erst einmal eine kleine Kaufsperre auferlegt...




Als nächste Lektüre habe ich mich für "Zero" von Marc Elsberg entschieden. "Blackout" hatte mich seinerzeit ja wahnsinnig begeistert und wurde kürzlich als Serie mit Moritz Bleibtreu verfilmt (habe ich noch nicht gesehen).
"Zero" wurde auch verfilmt - mit Heike Makatsch. Der Film dürfte eigentlich noch in der ARD-App abrufbar sein... 





Freitag, 5. November 2021

[Lesemonat] Mein Oktober 2021


"Afrika ist kein Land" von Jennifer McCann  =  255 Seiten  (****)
"Auf Basidis Dach" von Mona Ameziane  =  214 Seiten  (*****)
"Ewige Schuld" von Linda Castillo  =  365 Seiten  (*****)

3 Bücher  =  834 Seiten

Diesen Monat habe ich tatsächlich nicht allzu viel gelesen... An der Lektüre lag es definitiv nicht! Mir haben alle Bücher sehr gefallen. Einfach eine chronische Lese-Unlust. Manchmal ist das einfach so. Den SuB befreit habe ich auch nicht wirklich... Das erste Buch erhielt ich über eine Leserunde, das zweite war neu eingezogen... Nur das dritte Buch kam tatsächlich vom SuB!

Zu "Afrika ist kein Land" habe ich ja bereits eine Rezension veröffentlicht - ist oben im Titel verlinkt.

Das Buch "Auf Basidis Dach" hatte ich tatsächlich bereits vorbestellt und mich wahnsinnig darauf gefreut. Ich verfolge die Autorin bereits länger bei Instagram. Sie ist wahnsinnig sympathisch und gibt immer ziemlich gute Buchtipps. Nun hat sie selbst zum ersten Mal einen Roman veröffentlicht. Ein ganz persönliches, biografisches Buch. Mir gefiel es unfassbar gut. Ein richtiges Lesehighlight. Ich wollte vorher schon gerne einmal nach Marokko reisen, nun umso mehr :)

Nach den beiden Büchern rund um afrikanische Länder zog es mich nach Ohio - zu den Amischen. Der 9. Fall für Kate Burkholder hatte es wieder in sich und konnte mich vollends fesseln. Die Reihe ist einfach richtig großartig.