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Donnerstag, 18. Oktober 2012

"Zauber der Wellen" von Christine Feehan

Teil 2 einer Reihe

Inhalt:
Abigail hat eine besondere Verbindung zu Delfinen. Als sie eines Abends im Meer taucht, wird sie Zeugin eines Mordes. Die Täter entdecken sie und so auch Aleksandr, Geheimagent für Interpol und ihre große Liebe. Obwohl sie den Männern entkommt, schwebt sie weiterhin in Gefahr. Der Mord steht im Zusammenhang mit Antiquitätenschmuggel und Alexandr bittet Abbey um Hilfe, doch die Erinnerung an ihr letztes Zusammentreffen schmerzt sie noch zu sehr. Es sind Dinge geschehen, die Abbey nicht vergessen kann und die auch die vergangene Zeit nicht geheilt hat. Abbey's Gefühle könnten nicht zwiespältiger sein.

Cover:
Lila-blau und kitschig, wie alle Cover dieser Reihe. 

Erster Satz:
"Leuchtende Farben - Orange, Rosa und Rot - zogen sich über den Himmel und verwandelten den Ozean in eine lodernde Flamme, als die Sonne tief über dem Meer unterging."

Stil:
Auffällig ist für mich, dass dieser zweite Teil bedeutend mehr Seiten fasst als der erste. Obwohl Band 1 die Geschichten zweier Schwestern umfasst und es bei "Zauber der Wellen" nur um Abbey geht. Vielleicht waren die Seiten nötig um die Annäherung zwischen Abbey und Alex (Alexandr ist mir zu lang) glaubwürdig zu gestalten. Sie hatten sich schließlich lange nicht gesehen, auch wenn er versucht hat, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Außerdem gab es Rückblenden, die die Story gefüllt haben. Etwas schwerwiegendes ist vorgefallen und steht nun zwischen ihnen, Abbey fühlt sich verraten.
Viele Passagen des Buches waren mir zu romantisiert. Immer ging es um die magische Verbindung der Schwestern und jedes einzelne ihrer unzähligen Gefühle. Ich mag durchaus gefühlvolle oder auch romantische Literatur. Dies war mir jedoch zu geballt. Ich fühlte mich davon erschlagen. An einigen Stellen ist das Buch wirklich lustig, aber das konnte mich nicht vom Rest überzeugen. Der Aspekt, dass die Schwestern selbst ins Fadenkreuz gelangen und in Gefahr geraten, war nicht neu. Dennoch bot dieser Teil etwas mehr Action als sein Vorgänger.

Fazit:
Leider kann ich nicht mehr als 2 Würmer vergeben. Für Menschen, die Fantasy-Liebes (-Schnulz) -Geschichten mögen und sich besser darauf einlassen können und auch vor erotischen Lesemomenten nicht zurückschrecken, ist es bestimmt das richtige Buch.
 

Montag, 13. August 2012

"Dämmerung des Herzens"

Inhalt:
Die Drake-Schwestern sind etwas Besonderes, da sind sich alle einig, was nicht zuletzt an ihren magischen Fähigkeiten liegt. Als Sarah in die Stadt zurückkehrt, sind alle in Aufruhr. Der Außenseiter Damon Wilder kann nicht nachvollziehen, warum alle Welt von Sarah spricht - bis er sie kennenlernt. Sarah's Gabe ist es, die Zukunft vorauszusehen.
Kate Drake ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, die ebenfalls in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Sogleich trifft sie auf Matt, für den sie seit Kindertagen schwärmt. Doch Matt ist alles, was sie nicht ist: mutig, abenteuerlustig und offen. Leider ist die Vorweihnachtszeit alles andere als besinnlich für die Schwestern, da sich ihnen eine dunkle Bedrohung in den Weg stellt. 

Stil:
Das Buch stellt Teil 1 und 2 der Drake-Reihe da. 7 Schwestern sind es insgesamt. Teil 1 des Buches handelte von Sarah, deren Geschichte in der dritten Person geschildert wird. Die Geschichte beginnt mit Damon, der sich fast schon darüber ärgert, dass alle Welt von Sarah spricht. Irgendwie will er es dann aber doch genauer wissen und sucht sie unter einem Vorwand auf. Das Gartentor schwingt für ihn auf, was äußerst merkwürdig ist. Normalerweise ist es fest verschlossen. 
Der Anfang und die magische Stimmung haben mir gut gefallen. Die Gefühle der agierenden Personen werden gut dargestellt und etwas Humor ist auch dabei. Gestört haben mich jedoch die überaus detailreich beschriebenen Bett-Szenen. Auch wenn ich solche "Ausschweifungen" schon von Nora Roberts kenne und quasi akzeptiert habe, empfand ich es als extrem. Die anatomischen Genauigkeiten könnten von mir aus gerne weggelassen werde, damit ich als Leser nicht dauernd rot werde! 
Teil 2 des Buches beginnt mit einem weihnachtlichen Gedicht, in dem eine dunkle Macht die Stadt bedroht. Gruselig und stimmig für mich, da vor jedem Kapitel ein Vers des Gedichtes abgedruckt wurde, der zu den Geschehnissen in dem Kapitel passen. Kate und Matt fand ich als Liebespaar eigentlich lustig, da sich die beiden zu Anfang sehr tollpatschig verhalten haben. Die Einheit, die die Schwestern bilden, wurde zur Geltung gebracht. Schade fand ich, dass auch diese Geschichte nicht gerade viel Tiefgang aufgewiesen hat. Aber sie hat mich immerhin zum Grübeln gebracht, welche Schwester wohl mit welchem Mann aus der Gegend zusammenkommen wird.

Fazit:
Ich vergebe 3 von 5 Würmchen, da mir das Buch atmosphärisch gefallen hat.