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Sonntag, 5. Februar 2023

[Lesemonat] Mein Januar 2023

Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres wieder vorbei... Zum Glück kam meine Leselust zurück! Juhuu.

Diese Bücher habe ich im Januar beendet:

"Nur einen Horizont entfernt" von Lori Nelson Spielman  =  412 Seiten  (****)
"Das Rachespiel" von Arno Strobel  =  333 Seiten  (*****)
"Der Gewählte" von Sam Bourne  =  460 Seiten  (*****)

3 Bücher  =  1.205 Seiten

Der Monat begann mit einem Buch über das Vergeben... Doch vor allem ging es in dem Buch darum, sich selbst und seine eigene Vergangenheit zu reflektieren. Außerdem zu begreifen, wie sehr einen frühere Erlebnisse noch immer begleiten können, wenn man sie niemals aufarbeitet.
TV-Moderatorin Hannah Farr erhält einen Brief ihrer ehemaligen Mitschülerin Fiona. Diese hatte sie während der Schulzeit schwer gemobbt und hat nun ein Buch über das Vergeben geschrieben. Sie bittet jede Person, die sie jemals verletzt hat, um Verzeihung. Zwei Steine werden hierbei mitgesandt. Erhält man den zweiten Stein zurück, wurde die Entschuldigung angenommen. Doch Hannah kann sich eigentlich nicht überwinden... Als sie beruflich und auch privat wieder mit dem Thema konfrontiert wird, stellt sie sich selbst die Frage: Kann sie ihrer Mutter vergeben?
Ein wirklich sehr schönes Buch! Teilweise ein wenig vorhersehbar und Hannah hat mich teilweise wahnsinnig gemacht! Vor allem bezogen auf ihre Beziehung mit diesem Bürgermeister... Aber insgesamt eine hervorragende Botschaft. Hat mir gut gefallen.

Weiter ging es mit einem ausgeliehenen Buch! Bislang hatte ich nur einen Roman von Arno Strobel gelesen ("Das Wesen"), der mich leider nicht so übezeugt hat. Eigentlich sollte man Autoren durchaus nochmal eine Chance geben. Aber irgendwie ergab sich das nicht - bis jetzt. Der Mann meiner Freundin liest auch sehr gerne Thriller und hat mir "Das Rachespiel" wärmstens empfohlen - zum Glück auch direkt ausgeliehen.
Tatsächlich war es von Anfang bis zum Ende einfach nur wahnsinnig spannend! Was für eine tolle Story! Athmosphärisch. Richtig gut geschrieben. 

Dann dachte ich mir: Wenn er mir da schon ein tolles Buch empfhielt, greife ich doch direkt zu dem zweiten Roman den er mir ausgeliehen hat:
"Der Gewählte" ist ein politischer Thriller, aber keineswegs trocken! Ganz im Gegenteil. Ich hatte bereits "Der Präsident" von Sam Bourne gelesen, welches mich irgendwann ein wenig verlor... Aber dieses Buch war von Anfang bis zum Ende sehr gut geschrieben und hat mich unfassbar gut unterhalten. Mein Gott, war das spannend!

Freitag, 3. Januar 2020

[Rezension] "Der Präsident" von Sam Bourne

Inhalt:
Die USA hat einen neuen Präsidenten. Einen unflätigen, sexistischen und nicht besonders diplomatischen Mann. Aufgrund einer provozierenden Aussage Nordkoreas ordnet er den Abschuss von Atomsprengköpfen auf Nordkorea umd China an - und er DARF DAS! Niemand kann etwas dagegen tun. Er ist der Oberbefehlshaber der Streitkräfte...
Eine passende Lüge rettet in letzter Sekunde die Welt. Doch wie geht man um, mit einem solchen Machthaber?

Cover/Aufmachung:
Großartig! Jeder weiß genau, wer die Inspiration zu diesem FIKTONALEN Roman war 

Erste Seiten:
"Es begann in der Nacht, als der Präsident das Ende der Welt einleiten wollte. Für Robert Kassian fing alles damit an, dass sein Telefon auf dem Nachttisch vibrierte. Mit klopfendem Herzen schreckte er aus dem Schlaf hoch."

Meine Meinung:
Gleich zu Beginn sind die Paralellen zum derzeit amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika glasklar erkennbar. Er twittert, grabscht, äußert rassistische Kommentare und lacht nur über "political correctness". Auch seine Ehefrau, ein ehemaliges Model, das sich immer schön im Hintergrund hält und nicht wirklich viel Zeit mit ihrem Ehemann verbringt, kam mir irgendwie bekannt vor. Vetternwirtschaft. Eine hübsche Tochter. Ja, es ist schon ziemlich klar.