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Sonntag, 26. Januar 2020

[Reisebericht] Thailand - Koh Samui #Part6

Am zweiten Tag auf Koh Samui (19.03.2019) aßen wir erst einmal schön gemütlich im wunderschönen Innenhof unseres Hotels leckeres Frühstück und dann wagten wir ein Abenteuer

Ich bin wirklich nicht ängstlich, was den Straßenverkehr generell angeht... Eine Freundin meinte mal: Mit mir am Steuer durch Hannover zu fahren ist ein bisschen wie Kartfahren. Ja, ich fahre etwas rasant, aber ich kenne ja auch mein Auto.
Mit 16 machte ich meinen Mofa-Führerschein und war kurz darauf stolze Besitzerin eines auf 25 km/h gedrosselten Motorrollers. Seitdem ich dann mit 18 meinen Führerschein hatte, bin ich niemals wieder Roller gefahren (und auch vorher niemals schneller als besagte Begrenzung - war da schon immer gesetzestreu bzw. ein Schisser und habe den wirklich nicht entdrosselt!). 
Nun waren wir also in Asien. In Thailand

Exkurs: Deutscher Führerschein in Thailand
Deutsche Führerscheine werden nicht anerkannt. Man braucht tatsächlich (rechtlich gesehehen) einen von den thailändischen Behörden ausgestellten Führerschein - um den zu bekommen, braucht man einen internationalen Führerschein. Damit beantragt man in Bangkok den thailändischen. Um die dortigen Motorroller (ziemlich hoch motorisiert, könnten sicher 80 km/h schaffen) fahren zu dürfen, braucht man einen deutschen Führerschein für mind. 125 Kubik-Maschinen (welchen ich nicht habe).
Meine häuslichen Recherchen ließen also etwas Panik in mir aufsteigen... Wie soll das gehen? Was passiert, wenn uns Polizisten anhalten sollte? AAAAHHH. Das Internet (über diverse Blogger und Foren) sprach mir Mut zu. Das macht da jeder... Wenn man angehalten wir, muss man vielleicht ein Bußgeld zahlen... Die gesetzestreue Bürgerin in mir wand sich dennoch sehr. 
Man lernt wirklich wahnsinnig schnell Menschen (auch Deutsche) in Thailand kennen und natürlich kam auch das Thema Roller mieten auf. Uns wurde Mut gemacht, es einfach zu wagen. So wurde ich ein wenig beruhigt. Nicht nur die gesetzliche Problematik, auch die Straßenverhältnisse und (natürlich) der Linksverkehr spielten bei meinen kleinen Bedenken eine Rolle. Alles soll ganz einfach sein. Es wird nicht mal nach einen Führerschein gefragt. Man braucht nur einen Reispass und soll SEHR viele Fotos vom Zustand des Rollers machen. Außerdem IMMER einen Helm aufsetzen (auch wenn andere Deppen meinen, das nicht nötig zu haben - es herrscht Helmpflicht und unsereins möchte nicht deswegen von der Polizei herausgezogen werden).

Okay. So begab es sich also zu der Zeit, dass ich gegen ein Gesetz verstoßen habe. Noch schlimmer: Ich habe zu dem Vermieter gesagt, dass ich selbstverständlich fahren kann (...). Also praktisch gelogen. Und das Schlimmste: Meine Freundin wollte nicht selbst fahren. Also hatte ich sie hinter mir auf dem Roller sitzen. Zusätzliches Gewicht, das man ausgleichen muss (und auch können sollte). Wir fuhren sofort los - ich musste dem Vermieter ja schließlich beweisen, dass ich das auch wirklich kann!

15 Minuten der absoluten Panik meinerseits folgten.

leider auch viel Müll am Strand
Ich konnte nicht mehr. Hatte unfassbar große Angst, mich selbst UND Sabrina durch einen Sturz zu verletzen. Wir währen nicht die ersten Thailand-Urlauber mit fiesen Unfallverletzungen. Erst den Tag zuvor war jemand verunglückt. Fast vor unseren Augen. Ich war kurz davor, das Teil zurückzugeben. 
Dann plötzlich ging es. Der Verkehr wurde weniger. Und vor allem: Ich hatte meine Ängste überwunden. Ja, Sabrina stieg bei Rechtsabbieger-Kreuzungen ab und ging zur anderen Straßenseite - ABER wir kamen voran! Und es hat dann irgendwann sogar Spaß gemacht!
Man ist einfach so frei in seiner Urlaubsgestaltung. Wenn ihr euch traut, macht es auch! Vorsichtig fahren - vor allem in Kurven. Nicht zu schnell. Immer erwarten, dass Hunde auf die Straße rennen oder Thais euch von allen Seiten überholen. Dann dürfte echt nichts passieren.

In meinem Marco Polo Reiseführer (Werbung - unbezahlt) war eine Route, an die wir uns eigentlich halten wollten.
Exkurs: Reiseführer von Marco Polo
Also ein Freund von mir mag diese Reiseführer gar nicht. Ich persönlich brauche keine 500 Seiten Informationen. Für mich reicht es durchaus kurz und prägnant. Dafür sind die Reiseführer m.E. prädestiniert. Besonders schön finde ich die Erlebnistouren, weil man sich danach zeitlich und örtlich gut richten kann, ohne nach starrem Plan zu agieren. Ich mag die Marco-Polo-Reiseführer und werde mir auch weiterhin immer welche holen.
Laem Sor Chedi Pagoda
Die Route "Der stille Süden" sollte 5 Stunden dauern. Allerdings kamen wir deutlich schneller voran. Immer dabei unsere App "maps.me", die uns der Bahnmitfahrer zu Beginn der Reise verraten hat. Manchmal kamen die Anweisungen etwas spät (wenden fand ich jetzt auch nicht so witzig / einfach), aber dennoch ohne Internet einwandfrei nutzbar.

Der Süden Koh Samuis ist wirklich hübsch und vor allem nicht so zugebaut mit Hotels. Kaum Touristen, aber auch nicht so schöne Strände. Eher steinig und ziemlich vermüllt. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass wir nicht überall angehalten haben. ABER wir haben tatsächlich einen Affen bei der Arbeit gesehen. Die Thais nutzen die um Kokusnüsse zu ernten. Leider haben wir versäumt, ein Foto von ihm zu machen. 

Wir hielten an der Pagode Laem Sor Chedi, die direkt an einem wunderschönen Strand liegt. Dort kommt man wirklich nur mit Roller & Co. hin - daher waren wir vor Ort so ziemlich allein.

Da wir nun schon so weit gekommen waren und der Tag gerade mal angebrochen, entschieden wir uns, am Wasser entlang weiter zu fahren. Wir fuhren bis zur Inselhauptstadt Nathon und haben dort zu Mittag gegessen. Mit Blick aufs Meer aß ich ein ziemlich scharfes Hühnchengericht (spicey - no no... Na ja...).
Erst mal in Nathon war der Rest der Insel nun wirklich nicht mehr weit. 

An kleinen Aussichtspunkten und Wats hielten wir an, aber nicht bei jedem. Am Mae Nam Beach an der Nordküste Koh Samuis machten wir halt (nachdem wir nach laaangem Suchen endlich einen Weg zum Strand entdeckt hatten) und stürzten uns ins Meer. 

Auf Samui den Strand tatsächlich zu erreichen ist nämlich gar nicht so einfach - zumindest nicht bei den schöneren Stränden. Diese sind nämlich komplett mit Hotelanlagen zugebaut. Von der Straße aus sieht man höchst selten mal das Wasser (selbst wenn die Hotels nicht höher sein dürfen als die Palmen - also ich bin jetzt nicht so groß wie eine Palme!). Das blieb mir auch als absolut negativ in Erinnerung bezüglich Samui. 


Das Meer war sehr erfrischend und der Strand sehr schön. 

Wir fuhren dann weiter zum Big Buddah - dem Wahrzeichen Samuis. Die wirklich große Buddha-Statue auf einer Halbinsel sieht man sogar aus dem Flieger, wenn man im Landeanflug ist. Der Flughafen ist nämlich gleich ums Eck. Wir kamen in den Abendstunden an und mussten demnach unsere Schuhe ausziehen. Nur in der Mittagshitze, wenn die Steine sehr aufgeheizt sind, darf man die Schuhe anlassen. 
Ein ganz hüberscher Hund hat aber drauf aufgepasst ;p Es sind tatsächlich einige Stufen dort hinauf. Von dort oben ist aber auch die Aussicht ganz schön. 

Als die Sonne dann langsam unterging, machten wir uns auf den Heimweg und gaben den Roller zurück.

Die böse Überraschung zeigte sich dann im Hotelzimmer: Hatte mir schön die Handrücken in der Sonne verbrannt... Habe mir dann vorgenommen, die beim Rollerfahren besonders einzucremen. Man merkt das beim Fahrtwind einfach nicht.


Abends sind wir dann erst einmal lecker essen gegangen und dann die Straße runter zur Arc Bar gewandert. Das ist eine Beach-Bar, die hinter einem Hotel liegt (bzw. dazu gehört). Wenn man es nicht weiß bzw. andere Urlauber einem den Tipp geben, hätten wir die nicht gefunden. Man muss nämlich durch die Hotelanlage durchgehen. Fanden wir doch etwas merkwürdig. 

Dort gab es Cocktails und die obligatorische Flammenshow. Wir trafen sogar einen deutschen wieder, den wir beim Flughafen gesehen haben (Thailand ist wirklich manchmal ein Dorf). Hinweisschilder am Strand wiesen noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Drogenkonsum und -besitz in Thailand absolut verboten ist und zu strengen Haftstrafen führen kann. 
Zurück fuhren wir dann (etwas faul) mit dem TukTuk die Straße runter. Unser zweiter Tag auf der ersten Insel unserer Reise war schon wieder vorbei - aber die vielen Eindrücke blieben.
                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Sonntag, 29. Dezember 2019

[Reisebericht] Thailand - Koh Samui #part 5

Wir waren eigentlich noch gar nicht richtig angekommen, war auch schon wieder die Aufbruchstimmung gekommen. Schließlich hatten wir einiges vor! Inselhopping. Doch dafür muss man ja erst einmal auf einer Insel ankommen.

Für die Weiterreise nach Koh Samui entschieden wir uns für die "Luxusvariante", die uns aber auch eine Nacht im Zug ersparte. Wir sind geflogen. Mit Bangkok Airways ging es in knapp einer Stunde von Bangkok nach Samui Airport. UND es gibt tatsächlich Mittagessen an bord! Hat mich sehr positiv überrascht (fand es auch ganz lecker). Zudem war ich noch niemals so sommerlich angezogen im Flieger. Normalerweise geht es vom Kalten ins Warme oder anders herum. Eine neue Erfahrung für uns.

So kamen wir also in sommerlicher Kleidung am Flughafen Samui an, der wirklich ganz nett ist. Mir wurde "der schönste Flughafen ever" versprochen, weshalb ich jetzt nicht hinten übergeschlagen bin. Ja, es erwartet euch nicht die altbekannte Ankunftshalle, sondern tatsächlich ganz hübsche Hüttchen und ein kleiner Bachlauf, aber es ist immer noch ein Flughafen. Und es war warm und schwül. Wir wollten ankommen. Vielleicht hat mich deshalb nicht das paradiesische Feelig übermannt, was dieses Internt mir vorschweben ließ.

Wir hatten keinen Transfer zum Hotel gebucht und wollten kein "teures" Taxi nehmen. So entschieden wir uns für die Minibus-Variante. Eigentlich recht simpel und günstig. Es stehen bereits beim Ausgang einige Thais, die ihre Fahrdienste anbieten. Dem darf man auf der Insel ruhig vertrauen - ABER auch dort: Immer Preis für alle Fahrgäste vorher erfragen (safety first).

So kamen wir recht entspannt an unserem Hotel am Chaweng Beach an (das ich wieder einmal benennen werde - WERBUNG, ohne Auftrag oder Bezahlung):
Auf Koh Samui wohnten wir im Mercure Samui Chaweng Tana Hotel (4*) - link. Das liegt nicht direkt am Strand, hatte aber (zumindest Anfang 2019) noch einen kleine Pfad zum Strand exklusiv für Hotelgäste. Aufgrund der Baustelle direkt am Standabschnitt könnte ich mir vorstellen, dass dieses Privileg bald wegfallen wird... Und das ist ziemlich hart - man kommt nämlich sonst NUR über die anderen Hotelanlagen zum Strand. (Eines der gigantischen Minus-Punkte auf meiner Inselbewertung für Samui).
Aber zurück zum Hotel.
Wir hatten keinen Balkon, aber das war nicht wirklich schlimm. Ansonsten war das Zimmer durchaus geräumig und wirklich schön. Ein riesiges Bett. Hat uns gefallen. Das Frühstück war wirklich sehr lecker! Es gab immer frisch zubereitete Eierspeisen nach Wahl und wechselnde Obstsäfte. Der Innenhof des Hotels ist auch wirklich schön. Da frühstückt man doch gerne. 
Dort "hinten" waren wir leider recht weit weg vom Treiben in Chaweng. Hätten wir nicht gedacht, aber es ist doch eine Weile zu laufen, bis die "Partymeile" losgeht. ABER es fährt auch dort ein TukTuk. Auf Samui sind das einfach Transporter mit Ladefläche. Dann kann man für kleines Geld den Fußmarsch die Straße runter sparen.
An kulinarischen Köstlichkeiten mangelt es jedoch sicherlich nicht! In unmittelbarer Nähe sind zahlreiche Restaurants, die sowohl thai als auch europäische Küche anbieten. Das Hotel liegt zwar an der Hauptstraße von Chaweng, den Straßenlärm haben wir im Zimmer aber nicht mitbekommen.

Am ersten Tag auf Samui schauten wir uns nur die unmittelbare Nähe zum Hotel und natürlich den Strand an. Dann bekamen wir Hunger (verständlicherweise) und aßen abends im Scandic Grill and Bar (praktischerweise direkt neben unserem Hotel - hatten sogar dort noch WLan). Dort wurde mir auch zum einzigen Mal in Thailand mein verhasstes Kraut (Koriander) als Dekoration serviert. Zum Glück war der Bratreis sonst nicht kontaminiert. Ich konnte den Ekelkram einfach entfernen - danach sehr lecker.


So ging dann der erste Tag unseres Insel-hopping-Abenteuers zu Ende.

Montag, 11. November 2019

[Reisebericht] Thailand - Bangkok #part 4



An unserem zweiten vollen Tag in Bangkok ging es etwas früher los. Kein Regen, sondern strahlender Sonnenschein erwartete uns. Allerdings bemerkten wir sehr schnell, dass uns das bewölkte Bangkok deutlich besser gefallen hat... Die Hitze war bereits vormittags fast unerträglich (spoiler-alert: es wurde nicht besser...)

Wir waren diesmal auch ordnungsgemäß gekleidet. Lange Hosen und die Schultern waren bedeckt. Damit kommt man dann zwar in die Tempel und den Palast, allerdings geht man dann noch viel mehr ein bei dem Klima...

Bereits am Tag zuvor war unser Ablauf nur ganz grob geplant; aber der Sonntag in Bangkok lief komplett ohne Plan ab. Nur den Palast und den Wat Pho wollten wir besuchen. Außerdem wollten wir eigentlich total gerne zu den Schwimmenden Märkten. Alles aber ganz locker - ohne feste Route.

So waren wir also auf dem Weg zum Palast. Dort sprach uns ein netter Thai an. Wir waren natürlich mehr als misstrauisch. Ich hatte ja bereits von der Touri-Falle berichtet, die offenbar einige Einheimische nutzen, um Leute in ihre Läden zu bekommen bzw. Dinge zu verkaufen. Er war aber wirklich nett. Zeigte uns auf einer Karte (die in Bangkok für Touristen tatächlich am Baum hing), wo die nächsten kostenlosen Tempel sind und erklärte uns, wie wir dort mit dem Bus für kleines Geld hinkommen. Immer noch überaus misstrauisch meinten wir noch zu ihm, dass wir ja gerne die Schwimmenden Märkte gesehen hätte; ob er vielleicht wüsste, was da die beste Möglichkeit wäre.
Er zeigte uns auf der Karte (was wir in der App gleich mal gecheckt und markiert haben), wo der Ableger eines dieser Longtailboote ist. Der Bus würde nicht ganz bis dahin fahren, aber das Tuktuk schon. Wir direkt panisch: Ähm, nein! Tuktuk fahren wir nicht! (wurde uns ja des Öfteren absolut abgeraten). Er also ganz beruhigend: Es gäbe solche und solche. Der hält ganz sicher nicht an irgendwelchen Läden etc.


Nun gut: Sind wir also doch Tuktuk in Bangkok gefahren. Etwas, das man wohl nicht tun sollte...
Wir haben es überlebt und es war sogar ziemlich cool! Ganz abgesehen natürlich von den vielen Abgasen, denen man im offenen Tuktuk komplett ausgesetzt ist. Ich verstehe mittlerweile die Chinesen mit ihren komischen Mundschutzdingern - hätte teilweise auch ganz gerne eines gehabt... Was da teilweise aus den Bussen / Booten / Autos in die Luft gepustet wurde und MAN SEHEN KONNTE! Gruselig! Wirklich gruselig!

So kam es dazu, dass wir fast alleine (ein Pärchen wurde später noch mit an Bord genommen) ein Longtailboat charterten und über den Chao Praya Fluss eine Tour in einen Khlong unternahmen. Auf dem Fluss im Fahrtwind konnte man die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit auch deutlich besser ertragen. Das war wirklich ein Ausflug, den wir nicht besser hätten timen können.
Der Bootsführer brachte uns zu einem kleinen Schwimmenden Markt, der von vielen Einheimischen besucht wurde. Touristen lagen dort auch an - hatten jedoch (wie wir auch) jeweils nur 1/2 Stunde Zeit vor Ort. Wirklich nicht besonders viel. Für uns reichte es gerade einmal für ein paar Fotos und leckere Pork-Spießchen.
Lustige Geschichte nebenbei: Wir kamen mit dem Pärchen, mit dem wir uns das Longtailboat geteilt hatten, ein wenig ins Gespräch. Sie fragten uns, woher wir kommen. Wir also: Germany - Hanover. Woraufhin die beiden etwas schmunzeln mussten. Ich also nachgefragt, was denn daran zu lustig ist. Ja, sie kämen auch aus Hanover - aber in New Hampshire, USA. Wie witzig ist das denn bitte?!
Weniger erfreulich war das Anlegen unseres Bootes an einem kleinen Pier nahe des Königspalastes sowie des Wat Pho (die wir eh sehen wollen). Das kostete nämlich eine (vorher nicht vereinbarte) Landing-fee von 30 Baht... Man ärgert sich ziemlich schnell über so was, obwohl das nicht mal ein Euro ist.

Für uns ging es nun weiter in Richtung Wat Pho (s. Bild oben). Der Einritt kostet 200 Baht. Ob sich das Ganze lohnt, kann ich echt nicht entscheiden. Fakt ist, dass uns so unfassbar warm war, dass wir die Atmosphäre des Ortes überhaupt nicht genießen konnten. Am liebsten wären wir für immer im Schatten sitzen geblieben... Bangkok im Sonnenschein ist zwar optisch schön, aber kein schöner Ort für Menschen (zumindest nicht für uns). Wir liefen dort noch ein wenig rum. Die Anlage ist wirklich gigantisch und ich kann mir gut vorstellen, dass man dort einen halben Tag einfach nur rumlaufen kann und immer wieder etwas Neues entdeckt. Uns verging aber gehörig die Lust. Es gibt dort Trinkwasser umsonst - leider schmeckte das sehr ekelig (konnte ich nicht trinken). Mein Wasser war leer. So verließen wir den Wat Pho und liefen an der Außenmauer Richtung Palast. Eine Straßenhändlerin rettete mir buchstäblich mit einer KÖSTLICHEN Dose Schweppes Lemon (WERBUNG) das Leben! 

Nein, wir haben den Königspalast nicht mehr besucht. Wie wir im Nachhinein erfahren haben, war dies wohl eine gute Entscheidung. Absolut überlaufen von Touristen soll es einfach kein besonders schönes Ausflugsziel sein. Stattdessen liefen wir in der Hitze in Richtung unseres Hotels. Langsam hatten wir Hunger. In der Khao San Road ließen wir uns in einem Restaurant wieder (und trafen witzigerweise auf das Pärchen aus dem Longtailboaut - Bangkok ist manchmal auch ein Dorf). Mein Curry war perfekt - nicht zu scharf. 


Es ging uns dann ein wenig besser, aber der Tag war echt gelaufen. Eigentlich wollten wir noch den Pool im Hotel nutzen, doch erst einmal im klimatisierten Hotelzimmer war der Gedanke schnell verworfen.




Stattdessen sind wir abends noch auf unserer Straße umhergelaufen und haben uns in eine Cocktailbar gesetzt. Dort kamen wir mit zwei Deutschen am Nachbartisch ins Gespräch. War wirklich noch ein sehr schöner (vorerst letzter) Abend in Bangkok.

Dienstag, 16. April 2019

[Reisebericht] Thailand - Bangkok #part 3




In Bangkok verbrachten wir 2 volle weitere Tage, an denen wir uns voll dem Sightseeing widmeten. Ich habe einen Reiseführer von Marco Polo, in dem ein paar Routen vorgeschlagen werden, Bangkok  zu erkunden. Wir haben uns nicht komplett daran gehalten, aber das war eine ziemlich gute Orientierungshilfe. 

Wir starteten etwas später, als eigentlich geplant, weil es leider am 16.03.19 morgens geregnet hatte. Bereits auf dem Weg fiel uns auf, dass ganz viele niedliche Eichhörnchen in Bangkok leben. Sie rennen auf den Stromleitungen und Bäumen rum😍

Da wir nicht korrekt gekleidet waren (Schultern frei und kurze Hosen), verschoben wir den Besuch des Königspalastes und Wat Pho auf den nächsten Tag. Außerdem waren dort gefühlt (oder vielleicht auch tatsächlich) tausende Touristen... Stattdessen machten wir uns auf den Weg Richtung Fluss. Mit der Fähre fuhren wir für 3 Baht pro Person (das sind 8 Cent!) vom Tha Cang Pier auf die andere Flussseite ins Stadtviertel Thonburi. Dort war ein kleiner Markt direkt am Pier, an dem es allerlei Köstlichkeiten oder auch anderes zu Kaufen gab. Die Gerüche waren schon grenzwertig... Gerade die frittierten Fisch-Dinger fand ich etwas ekelig... ABER es gab dort leckere Spießchen. Schwein ist lecker - Huhn nicht! Es handelt sich dabei um Hühnerinnereien (was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, aber dennoch nicht mochte - probiert hatte ich es trotz dunkler Farbe).
Die Thais sind Bhuddisten und überall findet man Tempel, sogenannte Wats. Alle Tempel zu besuchen, ist schlicht gar nicht zu schaffen. Uns war das aber auch nicht so wichtig - die Wats sind sich doch recht ähnlich (bis auf die ganz großen natürlich - und die haben wir gesehen).
Wir wanderten dann Richtung Wat Arun auf der Thonburi-Flussseite und kamen an einem kleineren Wat und einigen Khlongs, kleine Kanäle des Chao Praya Flusses, vorbei. War aber ein ganz schöner Marsch... Zum Glück war es weiterhin bewölkt.
Der Wat Arun ist wirklich wunderschön!!! Die komplette Anlage ist absolut sehenswert - ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Viele Blumen überall - habe dort ordentlich viele Fotos geschossen... Dann sind wir mit dem Tourist Boat den Fluss runtergefahren (Tipp: Die starten beim Wat Arun - es gibt auch eine Flyer der öffentlichen Verkehrsmittel, da steht das auch drauf). Dabei kamen wir zum ersten Mal am Lebua Hotel vorbei. Dort wurde eine Szene von Hangover 2 in der Sykbar gedreht. Wir stiegen am Sathon Pier aus und konnten uns das Hotel auch von unten anschauen ;) Die Skybar macht um 17:00 Uhr erst auf und schließt zur Sperrzeit um 2:00 Uhr. Es soll sich lohnen, aber sehr teuer sein (für thailändische Verhältnisse). Wir haben es leider nicht mehr dorthin geschafft, zudem man auch dort ordentlich gekleidet sein muss!

Das muslimische Viertel hat uns gut gefallen. Wir wurden dort vom touristischen Leiter vor Ort in die Moschee eingeladen. Natürlich zogen wir dazu lange Röcke und Kopftuch an, wie sich das gehört. 
Der freundliche Herr und eine Moscheebesucherin erzählten uns wahnsinnig viel über den Islam, also den Glauben selbst, wie das Beten abläuft und so weiter. Die waren einfach so wahnsinnig nett und lieb; wir waren total misstrauisch 🙈 Das Ganze hat aber überhaupt nichts gekostet! Generell waren alle Leute in Thailand nur freundlich zu uns! Wir sind auf keine der "Maschen" reingefallen, die oft mit Touristen abgezogen werden. Auch mit Deutschen, die wir später kennen lernten. Ein gesunder Misstraue ist also gar nicht so verkehrt - obwohl wir uns schon total herzlos vorgekommen sind...

Die Abzockmaschen: Thais sprechen Touristen an, die offensichtlich auf Sightseeing-Tour sind und behaupten, Wat XY oder was auch immer hätte heute gar nicht geöffnet, sie könnten aber etwas anderes empfehlen... Schwupps, hat man eine Touri-Tour gebucht. Oder Tuktuk-Fahrer bieten eine Stadttour für 20 Baht an (das ist nicht mal 1 €). Tatsächlich fährt man aber bei diversen Geschäften vorbei, um dort einkaufen zu können... Gibt sicher noch einiges mehr, aber das wurde uns sogar von deutschen Touris bestätigt.

Unser Weg führte uns dann durch das chinesische Viertel. Das ist wirklich NICHT schön! Überall werden Fahrzeugersatzteile gelagert und verkauft. Sieht ein wenig aus wie bei den Ludolfs... Vielleicht ist es ja zu einem chinesischen Feiertag oder Festen schön da, so aber leider nicht.

Zum Sonnenuntergang sind wir mit dem Boot wieder den Fluss in Richtung zu Hause (also unser Hotel) hochgefahren. Da haben wir gesehen, dass der Wat Arun auch im Dunkeln wunderschön ist 💓 Dann waren wir im Ranee´s essen, der in meinem Stefan-Loose-Reiseführer empfohlen wurde. Dort gibt es Pizza, Pasta usw. - meine Pizza war sehr lecker! Bevor eine Frage kommt: Ja, ich habe natürlich auch thailändisch gegessen! Aber zwischendurch wollte ich auch was anderes essen. Zum Abschluss haben wir uns noch eine schöne Fuß-/ Beinmassage gegönnt 😉 Nachdem wir noch ein wenig durch unsere Straße geschlendert sind, holten wir uns noch einen frischen Fruchtshake beim Straßenhändler für 50 Baht, der einfach nur köstlich war!

Angst vor Eiswürfen / dem Essen / gruseligen Bakterien: Wir haben sehr viele Eiswürfel mitgetrunken und keinen fiesen Darminfekt bekommen. Kann natürlich auch ganz anders laufen. Allerdings hatten wir uns vorher Tabletten geholt, die zur Stärkung der Darmflora sind. Ob es daran lag, keine Ahnung. Konnte aber sicherlich nicht schaden).
Der erste ganze Tag in Bangkok war dann auch schon wieder vorbei. Wie ich bereits geschrieben hatte, hörte man in unserem Hotelzimmer absolut nichts vom Lärm auf der Straße. 


Samstag, 6. April 2019

[Reisebericht] Thailand - Bangkok #part 2

Unsere Reise begann am 14.03.2019 früh morgens am Hauptbahnhof in Hannover. Unser Flug startete am frühen Nachmittag in Frankfurt am Main, da mussten wir ja erst einmal hinkommen. Die Fahrt war ziemlich cool, weil wir in unserem Abteil einen sehr netten Asien-Experten neben uns sitzen hatten. Man kommt irgendwie recht leicht ins Gespräch, wenn es um Thailand geht... Selbst, wenn man noch gar nicht da ist ;)
Er erzählte uns, dass er beruflich sogar eine zeitlang dort gelebt hat. Beste Voraussetzung also, um ihn ein wenig auszuquetschen. Den besten Tipp überhaupt bekamen wir von ihm: Die App "maps.me". (WERBUNG). Hierbei handelt es sich um eine kostenlose App, mit der man Straßenkarten der ganzen Welt herunterladen kann. Man kann die dann im Offlinemodus nutzen. Der Standort wird angezeigt, man kann sogar navigieren! Da wir nicht vorhatten, uns in Thailand eine mobile-Daten-Karte zu kaufen, war die App oft unser Lebensretter. Daher ein großartiger Tipp! Ansonsten brauchten wir in Thailand kein Internet! In fast jedem Restaurant, in Bars, an den Flughäfen, in den Hotels usw. gibt es Wlan. 

Wir hatten eine Zwischenlandung in Dubai und dann ging es weiter nach Bangkok. Dort angekommen mussten wir nicht lange auf die Koffer warten. Der Flughafen ist wirklich ziemlich riesig, aber gut organisiert. Das gilt übrigens auch für die Taxistände! Der Reisende wird durch Schilder zum korrekten Ausgang geleitet und beim public taxi stellt man sich dann in eine Schlange und zieht eine Nummer. Besser organisiert als einige anderen Dinge in Deutschland... Die Fahrt bis zu unserem Hotel mitten in Bangkok dauerte knapp 1 Stunde und kostete für uns 2 Personen (ACHTUNG: Immer Preise für alle Mitreisende aushandeln, dann gibt es keine bösen Überraschungen) gerade einmal 600 Baht (das sind nicht mal 18 € für 2 Personen). Die Fahrt wäre bestimmt auch in 45 Minuten zu schaffen - aber der Verkehr in Bangkok ist wirklich heftig! Plant immer deutlich mehr Zeit ein, besser als zu spät zu kommen!

Kurz zum Bargeld in Thailand: Ein Baht sind (derzeit) cirka 35 €. Ich kann leider wirklich überhaupt nicht gut rechnen, daher war es anfangs echt schwierig... Wir haben uns direkt am Flughafen ziemlich viel Geld abgehoben. Man kann natürlich auch Euro in Baht tauschen, allerdings sollte man am Flughafen eher weniger Geld wechseln (dort ist der Kurs deutlich schlechter als in der Stadt). Wir haben uns zu zweit 20.000 Baht abgehoben (also p.P. rd. 285,- €). Die Hotels inkl. Frühstück waren alle bereits bezahlt. Allerdings brauchten wir ja Geld für Mittagessen, Abendessen, die Fähren und den jeweiligen Transfer von Flughafen/Fährhafen zum Hotel. Außerdem kostet jedes Abheben natürlich auch Geld. Es gibt zwar auch (wie ich zu spät erfahren habe...) Kreditkarten, die keine eigenen Gebühren erheben, die Automaten vor Ort nehmen aber auf jeden Fall etwas dafür. Also: Lieber etwas mehr abheben.

Wir kamen im Ibis Styles Bangkok unter (KLICK ZUR HOTELSEITE). Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zur (offenbar) berühmten Khao San Road. Obwohl mir "unsere" Straße, die Soi Rambuttri, sogar noch besser gefallen hat. Das Hotel war wirklich sehr schön und ich würde dort durchaus wieder übernachten. Es gibt einen kleinen Pool, den wir aber gar nicht genutzt haben. Unser Zimmer ging zur Parkgarage raus, daher haben wir von dem Trubel draußen auf der Straße nichts mitbekommen.
Die Lage war wirklich einmalig! Im Reisebüro wurde uns gesagt, dass die besten Hoteladressen in Bangkok am Fluss Chao Praya liegen, weil sich dort alles abspielen soll. Nachdem ich nun da war muss ich allerdings sagen, dass ich gar nicht sooo gerne am Fluss gewohnt hätte - der ist nämlich ziemlich ekelig. Daher würde ich die Khao San Road und Umgebung den teureren Hotels am Fluss vorziehen. Das ist natürlich (wie alles hier) ganz alleine meine Meinung ;)

Verreist war ich übrigens mit meiner lieben Freundin Sabrina, der es leider auf dem Hinflug und die ersten Tage gar nicht gut ging... Was auch immer ihr auf den Magen geschlagen war, wollte einfach nicht verschwinden. So konnte sie leider das erste Verlassen des Hotels nicht so genießen, wie ich es getan habe.
Bangkok zeigte sich da nämlich von seiner allerschönsten Seite (und es gibt auch viele hässliche!). Es sieht dort ganz genau so aus, wie ich es mir vorgestellt habe und es zuvor auf Fotos gesehen hatte. Dort zu sein, war für mich daher wunderschön aber auch sehr unwirklich. Die Gerüche waren wirklich einmalig und schwer zu beschreiben. Mal kommt man an einer Garküche vorbei, an der herrlich duftende Speisen direkt zubereitet werden. Dann fährt wieder einer der unzähligen Roller oder Tuktuks vorbei und man kann durch die Abgase kaum atmen. Schwupps, wieder ein leckeres Restaurant in der Nähe, kommt man an einer Gasse vorbei, die WIRKLICH WIDERLICH riecht! Es ist verrückt in Bangkok, macht die Stadt aber auch aus.
Generell paaren sich dort die Gegensätze. Selbst in den Vierteln der Skyline (die wirklich schön ist) sieht es unten ganz genauso aus, wie überall sonst. Stromkabel hängen einfach so rum. Mülleimer sucht man sehr oft vergeblich, daher liegt überall Müll. Die Bürgersteine sind definiv nicht gemaßt! Mal muss man die Beine tierisch hoch heben, mal merkt man die Höhe kaum. Achtung beim Laufen! Gerade ist da nichts. Trotz des chaotischen Verkehrs, der scheinbar nach eigenen Regeln läuft (Zebrastreifen und rote Ampel - na und?), der Elektro- und Baumschneidearbeiten ohne Absperrung oder der schwer begehbaren Fußwege fühlte ich mich dort eigentlich relativ sicher. Passiert ist zum Glück ja auch nichts😜

Kurz zum Klima in Thailand: Es ist wirklich auch im März noch sehr warm in Thailand, immer so um die 35°C. Das wirklich unangenehme ist aber die Luftfeuchtigkeit. Die liegt nämlich bei rund 80%. Wir haben wirklich sehr viel geschwitzt und ich war froh, eine gewisse Anzahl an Shirts mitgenommen zu haben... So lange die Sonne nicht schien, konnten wir Sightseeing in Bangkok gut vertragen, am Tag mit Sonnenschein sind wir aber fast gestorben... Habe immer viel zu wenig getrunken und das auch gemerkt...
Den ersten Tag bin ich aufgrund des Gesundheitszustands von Sabrina erst einmal ein wenig alleine durch die Straßen gelaufen. Da ich unbedingt den Fluss sehen wollte, führte mich mein Weg (mithilfe von maps.me) dorthin. In einem kleinen Park unten am Fluss machten einige Thais gerade Aerobic, ein paar europäisch aussende Menschen jonglierten und Touristen saßen auf Banken. Währenddessen ging langsam die Sonne über den Chao Praya unter - das war mein Highlight des ersten Tages.  







Mittwoch, 3. April 2019

[Reisebericht] Thailand #part 1

In den letzten 3 Wochen war es ziemlich still hier auf dem Blog. Der Grund war mein Thailand-Urlaub. Wenn ihr mir auch bei Instagram folgt, wart ihr ja quasi dabei :) Ich habe schon während dessen einige Fotos hochgeladen. Meine Insta-Stories habe ich nun auch als Highlight hinterlegt. Könnt die euch also gerne noch einmal anschauen, falls ihr mögt. 


Das war tatsächlich meine erste Fernreise überhaupt. Meine weitesten Urlaube gingen bisher nach Ägypten, die Türkei und Fuerte Ventura. Allerdings sind noch einige weiteren Fernreisen geplant. Auf meiner Liste stehen u.a. noch Namibia, USA, Australien, China und Kanada. Ach, hätte man doch nur so viel Zeit und Geld, um das alles sehr zeitnah zu bereisen... 

Ich möchte euch gerne ein wenig was zu meiner Reise in das Land des Lächelns erzählen bzw. schreiben. Da diese mehrere Stationen hatte, versuche ich das in einzelne Posts zusammen zu fassen (dann wird es nicht zu lang).  

Die Reise begann in Bangkok, führte uns über Koh Samui und Koh Phangan bis nach Koh Tao. Im Anschluss dann noch "one night in bangkok" und schon wieder nach Hause. Das klingt vielleicht etwas stressig, aber tatsächlich würde ich es immer wieder so machen! Es wurde definitiv nicht langweilig und die vielen verschiedenen Orte  zu sehen, war die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Im Nachhinein hätten wir einige organisatorischen Dinge anders machen können (wie z.B. der Wahl des Abflughafens von Koh Tao), aber dennoch lief alles deutlich mehr nach Plan, als wir es vermutet hätten. 

Bereits vor Beginn hatte ich einige Ängste... Die waren nicht sooo schlimm, aber dennoch vorhanden. Insbesondere hatte ich Angst, dass die Fähren nicht so fahren, wie wir es wollten. Die hatten wir nämlich nicht (wie die Hotels und die Flüge) bereits zu Hause gebucht, sondern wollten dies vor Ort machen. Außerdem hatte ich große Angst vor den Insekten dort... Vor Schlangen und Haien merkwürdigerweise nicht. Und natürlich: Wie schafft mein Körper das mit der Verdauung der exotischen Speisen...

Ängste sind prinzipiell nichts schlimmes - aber es lohnte sich wirklich sehr, die Reise trotzdem zu machen. Das kann ich euch versprechen! 

Mehr zur eigentlichen Reise dann in den nächsten Posts ;)