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Montag, 9. Februar 2026

[Lesemonat] Mein Januar 2026

Das neue Lesejahr hat begonnen und bei mir lief es tatsächlich endlich ein bisschen besser. Trotz einiger weniger guter Bücher, hatte ich ein paar wirklich schöne Lesestunden. Versuche, jetzt auch wieder mehr zu lesen. Einfach weil es schön ist!



Diese Bücher habe ich im Januar beendet:

"Der gefrorene Fluss" von Ariel Lawhon  =  560 Seiten  (*****)
"Die eiskalte Kammer" von Catherine Shepherd  =  338 Seiten  (****)
"Die Flut: Sturmflut" von Anthony J. Melchiorri  =  345 Seiten  (**)
"Was du verschweigst" von Jutta Maria Herrmann  =  288 Seiten  (****)
"Ihr fremder Ehemann" von Alison James  =  386 Seiten  (*****)

5 Bücher  = 1.917 Seiten

Der Monat begann mit einem historischen Roman, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. "Der gefrorene Fluss" ist eine sehr langsam erzählte Geschichte, die auf wahren Ereignissen basiert. Martha Ballard ist Hebamme. Sie hat sich einen Platz in der amerikanischen Geschichte verschafft. Der Roman beginnt im Jahr 1789 in Maine, als eine Leiche im Fluss gefunden wird. Der Kennebec River ist wie so oft zugefroren. In den warmen Monaten nutzen die Menschen zur damaligen Zeit Boote, im Winter gehen sie einfach zu Fuß über den Fluss. Martha ist als medizinische Fachkraft eine der Ersten, die den Leichnam sieht. Er gehört einem Mann, der Beschuldigter einer Vergewaltigung ist. Wie kam er zu Tode?
Es geht nicht nur um diesen Kriminalfall. Viel mehr geht es um die Stellung der Frau damals, wie sich das Leben seinerzeit gestaltet hat und vor welche Hürden Martha immer wieder scheitert. Doch die mutige Frau gibt nicht auf. Steht für sich und andere ein. Ein Spannungsbogen ist stets vorhanden. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und habe den Roman in kürzester Zeit beendet.

Weiter ging es mit dem bereits 8. Band der Reihe um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, die offenbar seit dem letzten Buch Mutter einer Tochter geworden ist. 
Bereits der Prolog ist spannend. Eine junge Frau sucht bereits seit Monaten nach ihrer verschwundenen Schwester. Ein anonymer Anruf leitet sie ins Industriegebiet, wo sie tatsächlich ihre Schwester in einem Auto vermutet, das offenbar in einen Verkehrsunfall vermittelt war... Doch es war offenbar eine Falle.
Die Polizisten am Unfallort sind schnell der Auffassung, dass die Frau im Auto bereits vorher verstorben war. Eine Inszenierung. 

"Sturmflut" ist definitiv der letzte Band, den ich aus dieser Reihe lesen werde. Bereits als die ersten übertriebenen Mutationen aufgetaucht waren, war ich eigentlich raus. Wollte den vierten Band nochmal antesten, aber es wird nicht besser. Es sind mittlerweile so viele Bücher erschienen, die will ich wirklich nicht mehr alle lesen. 

"Was du verschweigst" ist ein klassischer Jutta-Maria Herrmann Roman. Wahnsinnig spannend von Anfang bis zum Ende. Man weiß nie, was eigentlich Phase ist! Vom Ende war ich allerdings absolut nicht überzeugt. 

"Ihr fremder Ehemann" wurde mir von einer Freundin empfohlen. Auch wieder eine wahnsinnige Sogwirkung. Obwohl mich diese unglaublich naive Hauptprotagonistin teilweise wahnsinnig genervt hat... Wie blauäugig kann man bitte durch die Welt laufen? Dieser Mann hat sie von Anfang bis Ende nur verarscht. Spätestens nach dem Perspektivwechsel war ich maximal angefixt - und dass, obwohl man von Anfang an weiß, dass er stirbt. 

Dienstag, 2. Dezember 2025

[Lesemonat] Mein November 2025

Mein November war geprägt von einer etwas längeren Reise. Daher habe ich einige Ebooks gelesen. War jetzt kein Strand-/ Poolurlaub. Von daher ist es jetzt nicht soooo viel geworden, aber für meine aktuellen Verhältnisse ist der Lesemonat quantitativ schon recht ordentlich.

Hatte einige kostenlose Ebooks runtergeladen. Ob die noch immer gratis zu erhalten sind, weiß ich nicht - schaut gerne mal bei amazon rein. Ansonsten kann ich euch DIESE SEITE sehr empfehlen. Hier werden täglich Ebooks vorgeschlagen, die es gratis zum Herunterladen bei amazon gibt. 

Aber zurück zum Lesemonat. Diese Bücher habe ich gelesen:

"Kuppelwelt" von Gerald Hackbarth  =  388 Seiten  (*****)
"Der Schauermann" von Martin Barkawitz  =  200 Seiten  (***)
"Die Flut" von Anthony J. Melchiorri  =  382 Seiten  (*****)
"Die Flut - Wellenbrecher" von Anthony J. Melchiorri  =  363 Seiten  (****)
"Die Flut - Seebergung" von Anthony J. Melchiorri  =  339 Seiten  (***)
"Drei Dates mit dem Tod" von Tabatha Kiss  =  181 Seiten  (***)

6 Bücher  =  1.853 Seiten

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf eine Dystopie. "Kuppelwelt" hatte ich bereits vor einiger Zeit kostenlos heruntergeladen. Die Handlung spielt in einer nicht genau definierten Zukunft. Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Menschen leben in Kuppeln. Ihr Leben ist genau geplant. Als Kinder besuchen sie den Kindergarten und die Schule. Das soll sie auf ihr späteres Leben als Mitglied der Gemeinschaft vorbereiten. Doch Jom, der Hauptprotagonist, ist anders. Er sieht ist groß und hat blaue Augen. Entspricht nicht dem Standard. Und er hat Fragen. Viele Fragen. Unwillkommene Fragen. 
Mich hat der Roman teilweise sehr stark an "1984" von George Orwell erinnert - gehe mal davon aus, dass der Autor dieses Werk kennt. Ich mochte die Storyline tatsächlich sehr. Offenbar wird die Welt der Kuppeln von einer KI gesteuert. Jeder Bewohner hat seine Bestimmung und einen Betreuer. Man muss sich an die Regeln halten. Wie ihr euch vorstellen könnt, liegt das nicht im Interesse von Jom.
Mir gefiel der Roman wirklich richtig gut. Kann dem empfehlen.

"Der Schauermann" hingegen war weniger meins... Ein bestialischer Mord geschieht in Hamburg. Eine junge Prostituierte ist das Opfer. Der Täter trägt die Kleidung eines Schauermanns, also eines Hafenarbeiters. Polizei-Offiziant soll den Fall schnellstmöglich lösen. Schließlich hat die Stadt gerade genug mit dem aktuellen Cholera-Ausbruch zu kämpfen... Doch das ist nicht so einfach... Anna Dierks, eine Tochter reichen Hauses, hat sich der Rettung von "gefallenen Frauen" verschrieben. Ihre Informationen können zur Lösung des Falls durchaus hilfreich sein.
Die Sprache war dem damaligen Slang sicherlich angepasst und auch die Art und Weise, wie damals eben ermittelt wurde. Ein interessanter Einblick, aber es hat mir einfach nicht gefallen.

Weiter ging es mit der "Flut"-Reihe. Offenbar sind es so rund 13 Bände (bislang?). Ob ich wirklich alle lesen werde, wird sich noch entscheiden.
Im ersten Band wird die geheime Eingreiftruppe vom Schiff "Huntress" von einer CIA-Mitarbeiterin darauf angesetzt, eine medizinische Einrichtung unter die Lupe zu nehmen. Dort ist etwas ganz gewaltig schief gegangen. Offenbar wurde von einem japanischen Wissenschaftlicher bereits im Laufe des zweiten Weltkriegs ein Virus entwickelt, der nunmehr freigesetzt wurde. Erst kommt die Wut. Dann die komplette körperliche Veränderung der Infizierten. Die Knochen bilden sich nach außen und bilden eine Art Panzer. 
Also im Prinzip sehr schnelle Zombies mit Panzerung. Extrem gefährlich. Extrem ansteckend. Und das sehr schnell. Weltweit. 
Das ist die Prämisse der Buchreihe. Und natürlich Dom, der Leiter der Spezialeinheit, welcher moralisch, fachlich und auch körperlich die Perfektion darstellt. Sein Manko: Er hat Töchter, deren Überleben ihm schon sehr wichtig ist.
Die Romane - also Band 1-3 - sind sehr rasant erzählt, haben immer viel wissenschaftliche Erklärungen, die mir als Laie schlüssig erscheinen. Natürlich ist es absolut unrealistisch, so schnell ein "Soforthifemittel" zu entwickeln. Dennoch trägt das natürlich zum Fortgang der Handlung bei. Man verzeiht als Leser viel. Aber eigentlich schon ab Teil 2, spätestens Teil 3 wurde das ganze einfach etwas zu wild... Daher die abnehmende Punktevergabe und die Frage, ob ich die Reihe überhaupt fortsetzen werde...

Am Monatsende habe ich noch "Drei Dates mit dem Tod" beendet. Erhofft hatte ich mir eine spicy Lovestory mit entsprechenden Szenen. Leider hab ich einen für mich sehr merkwürdigen Roman bekommen.
Will nicht spoilern. Nur so viel: WTF ist mit den Eltern nicht richtig? Fand die Lovestory an sich eigentlich gar nicht so schlecht, aber die erotischen Szenen nur so geht so...