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Montag, 11. November 2019

[Reisebericht] Thailand - Bangkok #part 4



An unserem zweiten vollen Tag in Bangkok ging es etwas früher los. Kein Regen, sondern strahlender Sonnenschein erwartete uns. Allerdings bemerkten wir sehr schnell, dass uns das bewölkte Bangkok deutlich besser gefallen hat... Die Hitze war bereits vormittags fast unerträglich (spoiler-alert: es wurde nicht besser...)

Wir waren diesmal auch ordnungsgemäß gekleidet. Lange Hosen und die Schultern waren bedeckt. Damit kommt man dann zwar in die Tempel und den Palast, allerdings geht man dann noch viel mehr ein bei dem Klima...

Bereits am Tag zuvor war unser Ablauf nur ganz grob geplant; aber der Sonntag in Bangkok lief komplett ohne Plan ab. Nur den Palast und den Wat Pho wollten wir besuchen. Außerdem wollten wir eigentlich total gerne zu den Schwimmenden Märkten. Alles aber ganz locker - ohne feste Route.

So waren wir also auf dem Weg zum Palast. Dort sprach uns ein netter Thai an. Wir waren natürlich mehr als misstrauisch. Ich hatte ja bereits von der Touri-Falle berichtet, die offenbar einige Einheimische nutzen, um Leute in ihre Läden zu bekommen bzw. Dinge zu verkaufen. Er war aber wirklich nett. Zeigte uns auf einer Karte (die in Bangkok für Touristen tatächlich am Baum hing), wo die nächsten kostenlosen Tempel sind und erklärte uns, wie wir dort mit dem Bus für kleines Geld hinkommen. Immer noch überaus misstrauisch meinten wir noch zu ihm, dass wir ja gerne die Schwimmenden Märkte gesehen hätte; ob er vielleicht wüsste, was da die beste Möglichkeit wäre.
Er zeigte uns auf der Karte (was wir in der App gleich mal gecheckt und markiert haben), wo der Ableger eines dieser Longtailboote ist. Der Bus würde nicht ganz bis dahin fahren, aber das Tuktuk schon. Wir direkt panisch: Ähm, nein! Tuktuk fahren wir nicht! (wurde uns ja des Öfteren absolut abgeraten). Er also ganz beruhigend: Es gäbe solche und solche. Der hält ganz sicher nicht an irgendwelchen Läden etc.


Nun gut: Sind wir also doch Tuktuk in Bangkok gefahren. Etwas, das man wohl nicht tun sollte...
Wir haben es überlebt und es war sogar ziemlich cool! Ganz abgesehen natürlich von den vielen Abgasen, denen man im offenen Tuktuk komplett ausgesetzt ist. Ich verstehe mittlerweile die Chinesen mit ihren komischen Mundschutzdingern - hätte teilweise auch ganz gerne eines gehabt... Was da teilweise aus den Bussen / Booten / Autos in die Luft gepustet wurde und MAN SEHEN KONNTE! Gruselig! Wirklich gruselig!

So kam es dazu, dass wir fast alleine (ein Pärchen wurde später noch mit an Bord genommen) ein Longtailboat charterten und über den Chao Praya Fluss eine Tour in einen Khlong unternahmen. Auf dem Fluss im Fahrtwind konnte man die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit auch deutlich besser ertragen. Das war wirklich ein Ausflug, den wir nicht besser hätten timen können.
Der Bootsführer brachte uns zu einem kleinen Schwimmenden Markt, der von vielen Einheimischen besucht wurde. Touristen lagen dort auch an - hatten jedoch (wie wir auch) jeweils nur 1/2 Stunde Zeit vor Ort. Wirklich nicht besonders viel. Für uns reichte es gerade einmal für ein paar Fotos und leckere Pork-Spießchen.
Lustige Geschichte nebenbei: Wir kamen mit dem Pärchen, mit dem wir uns das Longtailboat geteilt hatten, ein wenig ins Gespräch. Sie fragten uns, woher wir kommen. Wir also: Germany - Hanover. Woraufhin die beiden etwas schmunzeln mussten. Ich also nachgefragt, was denn daran zu lustig ist. Ja, sie kämen auch aus Hanover - aber in New Hampshire, USA. Wie witzig ist das denn bitte?!
Weniger erfreulich war das Anlegen unseres Bootes an einem kleinen Pier nahe des Königspalastes sowie des Wat Pho (die wir eh sehen wollen). Das kostete nämlich eine (vorher nicht vereinbarte) Landing-fee von 30 Baht... Man ärgert sich ziemlich schnell über so was, obwohl das nicht mal ein Euro ist.

Für uns ging es nun weiter in Richtung Wat Pho (s. Bild oben). Der Einritt kostet 200 Baht. Ob sich das Ganze lohnt, kann ich echt nicht entscheiden. Fakt ist, dass uns so unfassbar warm war, dass wir die Atmosphäre des Ortes überhaupt nicht genießen konnten. Am liebsten wären wir für immer im Schatten sitzen geblieben... Bangkok im Sonnenschein ist zwar optisch schön, aber kein schöner Ort für Menschen (zumindest nicht für uns). Wir liefen dort noch ein wenig rum. Die Anlage ist wirklich gigantisch und ich kann mir gut vorstellen, dass man dort einen halben Tag einfach nur rumlaufen kann und immer wieder etwas Neues entdeckt. Uns verging aber gehörig die Lust. Es gibt dort Trinkwasser umsonst - leider schmeckte das sehr ekelig (konnte ich nicht trinken). Mein Wasser war leer. So verließen wir den Wat Pho und liefen an der Außenmauer Richtung Palast. Eine Straßenhändlerin rettete mir buchstäblich mit einer KÖSTLICHEN Dose Schweppes Lemon (WERBUNG) das Leben! 

Nein, wir haben den Königspalast nicht mehr besucht. Wie wir im Nachhinein erfahren haben, war dies wohl eine gute Entscheidung. Absolut überlaufen von Touristen soll es einfach kein besonders schönes Ausflugsziel sein. Stattdessen liefen wir in der Hitze in Richtung unseres Hotels. Langsam hatten wir Hunger. In der Khao San Road ließen wir uns in einem Restaurant wieder (und trafen witzigerweise auf das Pärchen aus dem Longtailboaut - Bangkok ist manchmal auch ein Dorf). Mein Curry war perfekt - nicht zu scharf. 


Es ging uns dann ein wenig besser, aber der Tag war echt gelaufen. Eigentlich wollten wir noch den Pool im Hotel nutzen, doch erst einmal im klimatisierten Hotelzimmer war der Gedanke schnell verworfen.




Stattdessen sind wir abends noch auf unserer Straße umhergelaufen und haben uns in eine Cocktailbar gesetzt. Dort kamen wir mit zwei Deutschen am Nachbartisch ins Gespräch. War wirklich noch ein sehr schöner (vorerst letzter) Abend in Bangkok.

Dienstag, 16. April 2019

[Reisebericht] Thailand - Bangkok #part 3




In Bangkok verbrachten wir 2 volle weitere Tage, an denen wir uns voll dem Sightseeing widmeten. Ich habe einen Reiseführer von Marco Polo, in dem ein paar Routen vorgeschlagen werden, Bangkok  zu erkunden. Wir haben uns nicht komplett daran gehalten, aber das war eine ziemlich gute Orientierungshilfe. 

Wir starteten etwas später, als eigentlich geplant, weil es leider am 16.03.19 morgens geregnet hatte. Bereits auf dem Weg fiel uns auf, dass ganz viele niedliche Eichhörnchen in Bangkok leben. Sie rennen auf den Stromleitungen und Bäumen rum😍

Da wir nicht korrekt gekleidet waren (Schultern frei und kurze Hosen), verschoben wir den Besuch des Königspalastes und Wat Pho auf den nächsten Tag. Außerdem waren dort gefühlt (oder vielleicht auch tatsächlich) tausende Touristen... Stattdessen machten wir uns auf den Weg Richtung Fluss. Mit der Fähre fuhren wir für 3 Baht pro Person (das sind 8 Cent!) vom Tha Cang Pier auf die andere Flussseite ins Stadtviertel Thonburi. Dort war ein kleiner Markt direkt am Pier, an dem es allerlei Köstlichkeiten oder auch anderes zu Kaufen gab. Die Gerüche waren schon grenzwertig... Gerade die frittierten Fisch-Dinger fand ich etwas ekelig... ABER es gab dort leckere Spießchen. Schwein ist lecker - Huhn nicht! Es handelt sich dabei um Hühnerinnereien (was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, aber dennoch nicht mochte - probiert hatte ich es trotz dunkler Farbe).
Die Thais sind Bhuddisten und überall findet man Tempel, sogenannte Wats. Alle Tempel zu besuchen, ist schlicht gar nicht zu schaffen. Uns war das aber auch nicht so wichtig - die Wats sind sich doch recht ähnlich (bis auf die ganz großen natürlich - und die haben wir gesehen).
Wir wanderten dann Richtung Wat Arun auf der Thonburi-Flussseite und kamen an einem kleineren Wat und einigen Khlongs, kleine Kanäle des Chao Praya Flusses, vorbei. War aber ein ganz schöner Marsch... Zum Glück war es weiterhin bewölkt.
Der Wat Arun ist wirklich wunderschön!!! Die komplette Anlage ist absolut sehenswert - ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Viele Blumen überall - habe dort ordentlich viele Fotos geschossen... Dann sind wir mit dem Tourist Boat den Fluss runtergefahren (Tipp: Die starten beim Wat Arun - es gibt auch eine Flyer der öffentlichen Verkehrsmittel, da steht das auch drauf). Dabei kamen wir zum ersten Mal am Lebua Hotel vorbei. Dort wurde eine Szene von Hangover 2 in der Sykbar gedreht. Wir stiegen am Sathon Pier aus und konnten uns das Hotel auch von unten anschauen ;) Die Skybar macht um 17:00 Uhr erst auf und schließt zur Sperrzeit um 2:00 Uhr. Es soll sich lohnen, aber sehr teuer sein (für thailändische Verhältnisse). Wir haben es leider nicht mehr dorthin geschafft, zudem man auch dort ordentlich gekleidet sein muss!

Das muslimische Viertel hat uns gut gefallen. Wir wurden dort vom touristischen Leiter vor Ort in die Moschee eingeladen. Natürlich zogen wir dazu lange Röcke und Kopftuch an, wie sich das gehört. 
Der freundliche Herr und eine Moscheebesucherin erzählten uns wahnsinnig viel über den Islam, also den Glauben selbst, wie das Beten abläuft und so weiter. Die waren einfach so wahnsinnig nett und lieb; wir waren total misstrauisch 🙈 Das Ganze hat aber überhaupt nichts gekostet! Generell waren alle Leute in Thailand nur freundlich zu uns! Wir sind auf keine der "Maschen" reingefallen, die oft mit Touristen abgezogen werden. Auch mit Deutschen, die wir später kennen lernten. Ein gesunder Misstraue ist also gar nicht so verkehrt - obwohl wir uns schon total herzlos vorgekommen sind...

Die Abzockmaschen: Thais sprechen Touristen an, die offensichtlich auf Sightseeing-Tour sind und behaupten, Wat XY oder was auch immer hätte heute gar nicht geöffnet, sie könnten aber etwas anderes empfehlen... Schwupps, hat man eine Touri-Tour gebucht. Oder Tuktuk-Fahrer bieten eine Stadttour für 20 Baht an (das ist nicht mal 1 €). Tatsächlich fährt man aber bei diversen Geschäften vorbei, um dort einkaufen zu können... Gibt sicher noch einiges mehr, aber das wurde uns sogar von deutschen Touris bestätigt.

Unser Weg führte uns dann durch das chinesische Viertel. Das ist wirklich NICHT schön! Überall werden Fahrzeugersatzteile gelagert und verkauft. Sieht ein wenig aus wie bei den Ludolfs... Vielleicht ist es ja zu einem chinesischen Feiertag oder Festen schön da, so aber leider nicht.

Zum Sonnenuntergang sind wir mit dem Boot wieder den Fluss in Richtung zu Hause (also unser Hotel) hochgefahren. Da haben wir gesehen, dass der Wat Arun auch im Dunkeln wunderschön ist 💓 Dann waren wir im Ranee´s essen, der in meinem Stefan-Loose-Reiseführer empfohlen wurde. Dort gibt es Pizza, Pasta usw. - meine Pizza war sehr lecker! Bevor eine Frage kommt: Ja, ich habe natürlich auch thailändisch gegessen! Aber zwischendurch wollte ich auch was anderes essen. Zum Abschluss haben wir uns noch eine schöne Fuß-/ Beinmassage gegönnt 😉 Nachdem wir noch ein wenig durch unsere Straße geschlendert sind, holten wir uns noch einen frischen Fruchtshake beim Straßenhändler für 50 Baht, der einfach nur köstlich war!

Angst vor Eiswürfen / dem Essen / gruseligen Bakterien: Wir haben sehr viele Eiswürfel mitgetrunken und keinen fiesen Darminfekt bekommen. Kann natürlich auch ganz anders laufen. Allerdings hatten wir uns vorher Tabletten geholt, die zur Stärkung der Darmflora sind. Ob es daran lag, keine Ahnung. Konnte aber sicherlich nicht schaden).
Der erste ganze Tag in Bangkok war dann auch schon wieder vorbei. Wie ich bereits geschrieben hatte, hörte man in unserem Hotelzimmer absolut nichts vom Lärm auf der Straße. 


Samstag, 6. April 2019

[Reisebericht] Thailand - Bangkok #part 2

Unsere Reise begann am 14.03.2019 früh morgens am Hauptbahnhof in Hannover. Unser Flug startete am frühen Nachmittag in Frankfurt am Main, da mussten wir ja erst einmal hinkommen. Die Fahrt war ziemlich cool, weil wir in unserem Abteil einen sehr netten Asien-Experten neben uns sitzen hatten. Man kommt irgendwie recht leicht ins Gespräch, wenn es um Thailand geht... Selbst, wenn man noch gar nicht da ist ;)
Er erzählte uns, dass er beruflich sogar eine zeitlang dort gelebt hat. Beste Voraussetzung also, um ihn ein wenig auszuquetschen. Den besten Tipp überhaupt bekamen wir von ihm: Die App "maps.me". (WERBUNG). Hierbei handelt es sich um eine kostenlose App, mit der man Straßenkarten der ganzen Welt herunterladen kann. Man kann die dann im Offlinemodus nutzen. Der Standort wird angezeigt, man kann sogar navigieren! Da wir nicht vorhatten, uns in Thailand eine mobile-Daten-Karte zu kaufen, war die App oft unser Lebensretter. Daher ein großartiger Tipp! Ansonsten brauchten wir in Thailand kein Internet! In fast jedem Restaurant, in Bars, an den Flughäfen, in den Hotels usw. gibt es Wlan. 

Wir hatten eine Zwischenlandung in Dubai und dann ging es weiter nach Bangkok. Dort angekommen mussten wir nicht lange auf die Koffer warten. Der Flughafen ist wirklich ziemlich riesig, aber gut organisiert. Das gilt übrigens auch für die Taxistände! Der Reisende wird durch Schilder zum korrekten Ausgang geleitet und beim public taxi stellt man sich dann in eine Schlange und zieht eine Nummer. Besser organisiert als einige anderen Dinge in Deutschland... Die Fahrt bis zu unserem Hotel mitten in Bangkok dauerte knapp 1 Stunde und kostete für uns 2 Personen (ACHTUNG: Immer Preise für alle Mitreisende aushandeln, dann gibt es keine bösen Überraschungen) gerade einmal 600 Baht (das sind nicht mal 18 € für 2 Personen). Die Fahrt wäre bestimmt auch in 45 Minuten zu schaffen - aber der Verkehr in Bangkok ist wirklich heftig! Plant immer deutlich mehr Zeit ein, besser als zu spät zu kommen!

Kurz zum Bargeld in Thailand: Ein Baht sind (derzeit) cirka 35 €. Ich kann leider wirklich überhaupt nicht gut rechnen, daher war es anfangs echt schwierig... Wir haben uns direkt am Flughafen ziemlich viel Geld abgehoben. Man kann natürlich auch Euro in Baht tauschen, allerdings sollte man am Flughafen eher weniger Geld wechseln (dort ist der Kurs deutlich schlechter als in der Stadt). Wir haben uns zu zweit 20.000 Baht abgehoben (also p.P. rd. 285,- €). Die Hotels inkl. Frühstück waren alle bereits bezahlt. Allerdings brauchten wir ja Geld für Mittagessen, Abendessen, die Fähren und den jeweiligen Transfer von Flughafen/Fährhafen zum Hotel. Außerdem kostet jedes Abheben natürlich auch Geld. Es gibt zwar auch (wie ich zu spät erfahren habe...) Kreditkarten, die keine eigenen Gebühren erheben, die Automaten vor Ort nehmen aber auf jeden Fall etwas dafür. Also: Lieber etwas mehr abheben.

Wir kamen im Ibis Styles Bangkok unter (KLICK ZUR HOTELSEITE). Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zur (offenbar) berühmten Khao San Road. Obwohl mir "unsere" Straße, die Soi Rambuttri, sogar noch besser gefallen hat. Das Hotel war wirklich sehr schön und ich würde dort durchaus wieder übernachten. Es gibt einen kleinen Pool, den wir aber gar nicht genutzt haben. Unser Zimmer ging zur Parkgarage raus, daher haben wir von dem Trubel draußen auf der Straße nichts mitbekommen.
Die Lage war wirklich einmalig! Im Reisebüro wurde uns gesagt, dass die besten Hoteladressen in Bangkok am Fluss Chao Praya liegen, weil sich dort alles abspielen soll. Nachdem ich nun da war muss ich allerdings sagen, dass ich gar nicht sooo gerne am Fluss gewohnt hätte - der ist nämlich ziemlich ekelig. Daher würde ich die Khao San Road und Umgebung den teureren Hotels am Fluss vorziehen. Das ist natürlich (wie alles hier) ganz alleine meine Meinung ;)

Verreist war ich übrigens mit meiner lieben Freundin Sabrina, der es leider auf dem Hinflug und die ersten Tage gar nicht gut ging... Was auch immer ihr auf den Magen geschlagen war, wollte einfach nicht verschwinden. So konnte sie leider das erste Verlassen des Hotels nicht so genießen, wie ich es getan habe.
Bangkok zeigte sich da nämlich von seiner allerschönsten Seite (und es gibt auch viele hässliche!). Es sieht dort ganz genau so aus, wie ich es mir vorgestellt habe und es zuvor auf Fotos gesehen hatte. Dort zu sein, war für mich daher wunderschön aber auch sehr unwirklich. Die Gerüche waren wirklich einmalig und schwer zu beschreiben. Mal kommt man an einer Garküche vorbei, an der herrlich duftende Speisen direkt zubereitet werden. Dann fährt wieder einer der unzähligen Roller oder Tuktuks vorbei und man kann durch die Abgase kaum atmen. Schwupps, wieder ein leckeres Restaurant in der Nähe, kommt man an einer Gasse vorbei, die WIRKLICH WIDERLICH riecht! Es ist verrückt in Bangkok, macht die Stadt aber auch aus.
Generell paaren sich dort die Gegensätze. Selbst in den Vierteln der Skyline (die wirklich schön ist) sieht es unten ganz genauso aus, wie überall sonst. Stromkabel hängen einfach so rum. Mülleimer sucht man sehr oft vergeblich, daher liegt überall Müll. Die Bürgersteine sind definiv nicht gemaßt! Mal muss man die Beine tierisch hoch heben, mal merkt man die Höhe kaum. Achtung beim Laufen! Gerade ist da nichts. Trotz des chaotischen Verkehrs, der scheinbar nach eigenen Regeln läuft (Zebrastreifen und rote Ampel - na und?), der Elektro- und Baumschneidearbeiten ohne Absperrung oder der schwer begehbaren Fußwege fühlte ich mich dort eigentlich relativ sicher. Passiert ist zum Glück ja auch nichts😜

Kurz zum Klima in Thailand: Es ist wirklich auch im März noch sehr warm in Thailand, immer so um die 35°C. Das wirklich unangenehme ist aber die Luftfeuchtigkeit. Die liegt nämlich bei rund 80%. Wir haben wirklich sehr viel geschwitzt und ich war froh, eine gewisse Anzahl an Shirts mitgenommen zu haben... So lange die Sonne nicht schien, konnten wir Sightseeing in Bangkok gut vertragen, am Tag mit Sonnenschein sind wir aber fast gestorben... Habe immer viel zu wenig getrunken und das auch gemerkt...
Den ersten Tag bin ich aufgrund des Gesundheitszustands von Sabrina erst einmal ein wenig alleine durch die Straßen gelaufen. Da ich unbedingt den Fluss sehen wollte, führte mich mein Weg (mithilfe von maps.me) dorthin. In einem kleinen Park unten am Fluss machten einige Thais gerade Aerobic, ein paar europäisch aussende Menschen jonglierten und Touristen saßen auf Banken. Währenddessen ging langsam die Sonne über den Chao Praya unter - das war mein Highlight des ersten Tages.  







Mittwoch, 3. April 2019

[Reisebericht] Thailand #part 1

In den letzten 3 Wochen war es ziemlich still hier auf dem Blog. Der Grund war mein Thailand-Urlaub. Wenn ihr mir auch bei Instagram folgt, wart ihr ja quasi dabei :) Ich habe schon während dessen einige Fotos hochgeladen. Meine Insta-Stories habe ich nun auch als Highlight hinterlegt. Könnt die euch also gerne noch einmal anschauen, falls ihr mögt. 


Das war tatsächlich meine erste Fernreise überhaupt. Meine weitesten Urlaube gingen bisher nach Ägypten, die Türkei und Fuerte Ventura. Allerdings sind noch einige weiteren Fernreisen geplant. Auf meiner Liste stehen u.a. noch Namibia, USA, Australien, China und Kanada. Ach, hätte man doch nur so viel Zeit und Geld, um das alles sehr zeitnah zu bereisen... 

Ich möchte euch gerne ein wenig was zu meiner Reise in das Land des Lächelns erzählen bzw. schreiben. Da diese mehrere Stationen hatte, versuche ich das in einzelne Posts zusammen zu fassen (dann wird es nicht zu lang).  

Die Reise begann in Bangkok, führte uns über Koh Samui und Koh Phangan bis nach Koh Tao. Im Anschluss dann noch "one night in bangkok" und schon wieder nach Hause. Das klingt vielleicht etwas stressig, aber tatsächlich würde ich es immer wieder so machen! Es wurde definitiv nicht langweilig und die vielen verschiedenen Orte  zu sehen, war die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Im Nachhinein hätten wir einige organisatorischen Dinge anders machen können (wie z.B. der Wahl des Abflughafens von Koh Tao), aber dennoch lief alles deutlich mehr nach Plan, als wir es vermutet hätten. 

Bereits vor Beginn hatte ich einige Ängste... Die waren nicht sooo schlimm, aber dennoch vorhanden. Insbesondere hatte ich Angst, dass die Fähren nicht so fahren, wie wir es wollten. Die hatten wir nämlich nicht (wie die Hotels und die Flüge) bereits zu Hause gebucht, sondern wollten dies vor Ort machen. Außerdem hatte ich große Angst vor den Insekten dort... Vor Schlangen und Haien merkwürdigerweise nicht. Und natürlich: Wie schafft mein Körper das mit der Verdauung der exotischen Speisen...

Ängste sind prinzipiell nichts schlimmes - aber es lohnte sich wirklich sehr, die Reise trotzdem zu machen. Das kann ich euch versprechen! 

Mehr zur eigentlichen Reise dann in den nächsten Posts ;)

Montag, 19. März 2018

[Neuzugänge] Leipziger Buchmesse 2018

Ich war am Wochenende zum ersten Mal überhaupt auf einer Buchmesse und war sehr überfordert... Hatte mir tatsächlich nur zwei Autoren rausgesucht, die ich unbedingt sehen wollte - und kam für Adriana Popescu zu spät... War ja klar, dass es nach dem eigentlichen Frühlingseinbruch passend zur LBM ein Schneechaos geben muss.

Angereist bin ich mit dem Auto am Samstag und bin dann auch abends wieder zurückgefahren. Alles war noch ein wenig aufregender und die Fahrt viel länger durch den Schnee und die Glätte. Vor der Messe gab es dann noch einmal Stau aufgrund der Anreise, so dass ich statt geplant um 10:00 Uhr erst um 12:30 Uhr angekommen war. Auf dem Messegelände war der Internetempfang auch so unfassbar schlecht, dass ich die Storys von Adriana Popescu nicht verfolgen konnte - habe sie schlicht nicht gefunden.

Dafür habe ich aber Sebastian Fitzek gesehen (kam leider zu spät für eine Signatur, "Flugangst 7a" habe ich dennoch gekauft - die Schlange war endlos...) und Maya Shepherd. Von ihr ist DIESES BUCH, das mir richtig gut gefallen hat. Bin gespannt auf "50 Tage". Sie ist übrigens sehr nett!
"Lost Souls" klang auch richtig spannend. Das musste auch noch mit... 

Ansonsten weiß ich für die nächste Messe, dass Vorbereitung alles ist. Bin erst einmal gefühlt Stunden da rumgelaufen, ohne zu verstehen, wo ich eigentlich bin... Habe mich auch sehr oft verlaufen... Außerdem waren es unglaublich viele Menschen und die Tatsache, dass die Cosplayer teilweise sehr ausladende Kostüme trugen, machte das Umherlaufen nicht unbedingt einfacher. 


Wart ihr auch dieses Jahr in Leipzig oder bereits früher schon mal auf einer Buchmesse? Wie hat es euch gefallen? Habt ihr Tipps für mich, was ich beim nächsten Messebesuch unbedingt beachten sollte?





Habe übrigens bei Instagram einige Storys hochgeladen, die ich nach dem Klick eingefügt habe.
Es folgen noch einiges Fotos und Videos:

Dienstag, 19. September 2017

[Unterwegs] Zurück aus Ägypten


Hey ihr Lieben,

ich hatte ja bereits aus dem Urlaub ein wenig gebloggt und auch bei facebook etwas geplaudert. 

Ich war im wunderschönen El Gouna. Es war unfassbar warm, auch nachts nicht viel kälter als 28 Grad. Backofenluft. Aber schön windig und für eine Abkühlung war das Rote Meer oder der Pool direkt vor der Nase. 
Bootsausflüge haben wir auch unternommen. 

Seit letztem Donnerstag bin ich zurück und nun auch wieder Arbeiten. Der Alltag hat mich zurück! Aber einige Fotos zeige ich euch jetzt schon mal. Da mein PC so langsam stirbt und ich die Fotos meiner guten Kamera nicht geöffnet bekomme erstmal nur vom Handy.
Ja, ich kaufe mir demnächst mal einen neuen Laptop - aber Spülmaschine ist gerade wichtiger... Die ist mir nämlich ebenfalls kaputt gegangen.


mehr Fotos nach dem Klick

Dienstag, 6. Dezember 2016

[Unterwegs] Mein Türkei-Urlaub - ein paar Fotos :)

Im November war ich zusammen mit meiner Mama an der türkischen Riviera in Evrenseki. Das Wetter war wirklich noch großartig und unser Hotel wirklich schön.

Ein paar Ausflüge haben wir auch gemacht. Wir waren in Manavgat (zum Markt) und Side mit dem Dolmus. Am vorletzen Tag haben wir dann noch einen geführten Trip in Bergdörfer im Taurus-Gebirge unternommen. 

Alles in allem ein wirklich schöner Urlaub 😊

Hier ein paar Fotos:


Freitag, 7. Oktober 2016

[Freitagsfüller] - und ein paar Urlaubsfotos :)


 1.  Auf einmal ist es tatsächlich Herbst!

2.  Ab nun sind zum Schlafen immer meine Kuschelsocken an meinen Füßen .

3.  Manche müffelnde Menschen möchte ich gerne mal fragen, ob sie sich ab und zu auch waschen (traue ich mich aber eh nicht)... Heute war beim Einkaufen an der Kasse wieder so jemand vor mir... Ekelig!

4.  Herbstferien - Schule ist schon so lange her. Habe das nur daran gemerkt, dass morgens die Schule vor meinem Wohnhaus leer ist ;p

5.  Ich sollte echt mal wieder etwas backen. Wollte immer schon selbst Brot machen - habe sogar den Tupperware Ultra...

6.  Ich habe den Eindruck, dass sie die Blätter an den Bäumen erst ganz sporadisch verfärben. Wird wohl am doch recht späten Kälteeinzug liegen...

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf möchte ich gerne endlich mein Buch durchlesen ("Coherent" - da lese ich schon ewig dran...), morgen habe ich überhaupt noch gar nichts geplant (vielleicht aufs hannoversche Oktoberfest?!) und Sonntag möchte ich zusammen mit meiner Mutter mal das Internet nach einem guten Reiseangebot für November durchforsten!

So - hier noch ein paar Fotos

Sonntag, 19. Oktober 2014

Dies und das


Habe heute meine Fenster geputzt. Ziemlig waghalsig. Muss für meine vier riesigen Velux-Fenster auf eine Leiter steigen. Da kam die kleine Höhenangst wieder zum Vorschein... Achterbahnfahren geht, aber Leitern sind fies! Um ganz oben ranzukommen, musste ich auch auf die oberste Stufe und mich strecken - AHHHH. Aber ging.

Gestern hatte ich auch meine Reifen vom Auto umgesteckt. Ups, ich wollte heute ja eigentlich den Luftdruck checken... Total vergessen. Muss ich dann wohl morgen im Dunkeln machen.

Ansonsten war meine Woche ziemlich ereignislos. Musste wieder arbeiten nach 2 Wochen Urlaub... Allerdings war ich einmal schwimmen. Mal schauen, ob ich morgen wieder ins Schwimmbad gehe. Ist abends allerdings immer ziemlich voll. Hier zum Abschluss noch ein paar schöne Urlaubsfotos:










Freitag, 10. Oktober 2014

[Unterwegs] Urlaub - ich war auf Fuerteventura :)


Hier ein paar Fotos aus meinem Urlaub. Fuerteventura ist wirklich schön. Das Wetter war super. Schön warm, aber durch den Wind gut erträglich. 

Ich habe auch viel gelesen. Hatte meinen Kindle dabei :)




Dienstag, 2. Juli 2013

Mein erster Urlaubstag in Bildern

Hallo ihr Lieben, 
ich bin leider im Moment etwas blog-faul. Die arme Enni muss das ausbaden. Hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir: Ich habe Urlaub und auf den folgenden Bildern könnt ihr sehen, wie ich meinen ersten Urlaubstag verbracht habe. Das Wetter war ja das erste Mal richtig schön und sonnig. Mein Aufenthalt auf Balkonien war sehr angenehm. Das Buch, was ich da gerade lese, ist "Die Wahrheit meines Vaters" von Jodi Picoult. 


Ein leckeres Croissant mit Erdbeeren und auf der Sonnenliege lümmeln, war nach meinem Geschmack. 

Hier seht ihr meinen Olivenbaum und meinen Schatten. Finde Schattenbilder lustig. Mein Bäumchen erinnert mich immer an Griechenland. Dann hat man auch zu Hause ein Stück Urlaub. Seid ihr in Urlaubsstimmung oder fahrt ihr weg? Würde mich über einen Kommentar von euch freuen.