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Mittwoch, 25. Juli 2018

[Kurzes Fazit] "Der Totschläger" von Chris Carter

ACHTUNG
Teil 5 der Robert-Hunter-und Carlos-Garcia-Reihe

Inhalt:
Ein anonymer Anrufer landet direkt auf dem Telefonanschluss von Detective Robert Hunter im Polizeirevier und fordert diesen auf, eine Website zu öffnen. Hunter merkt gleich, dass er es nicht mit einem Spaßvogel zu tun hat und kommt der Aufforderung nach. Auf der Internetseite ist ein Livestream sichtbar. Offenbar wurde ein Mann entführt - Robert Hunter soll nun wählen, wie er sterben soll. Ertrinken oder verbrennen. Und der Anrufer meint es ernst, wie die Detectives kurze Zeit später live mitverfolgen... Können sie ihn finden und stoppen?

Mein Fazit:
Chris Carter ist einfach eine Garantie für einen richtig spannenden Thriller. Ja, es ist schon etwas auffällig und immer dasselbe, dass die Detectives am Ende immer selbst zur Zielscheibe werden, gehört aber auch einfach zur Spannung dazu. Damit muss sich der Leser abfinden - oder die Reihe einfach meiden.

Mir gefällt diese Thrillerreihe wirklich gut. Auch dieser Fall war wieder einmal äußerst brutal und erschreckend. Wie der Autor nur immer auf solche Grausamkeiten kommt? Zumindest versteht er sein Handwerk und das ist schließlich wichtig.

Hunter und Garcia bekommen Unterstützung von der Cyber-Einheit des FBI, insbesondere von Michelle Kelly. Ihre Beschreibung erinnerte mich sehr an Abby aus Navy CIS. Die neue Protagonistin mochte ich auf Anhieb und wäre hoch erfreut, wenn sie auch weiterhin das Team in den Folgeromanen unterstützen würde.

Alles in allem ein gelungener Thriller, der mir spannende Stunden am Pool bereitet hat.


Infos zum Buch:  


Verlag: Ullstein Buchverlage GmbH 
Original-Titel: "One by One"    
Genre: Thriller
Ebook: 464 Seiten  
 

Preis: 9,99 €  
Erschienen: 16.06.2014

Zum Verlag: Ullstein Buchverlage


DIE REIHENFOLGE:
1. Der Kruzifix-Killer
5. Der Totschläger
6. Die stille Bestie
7. I am Death   
8. Death Call
9. Blutrausch

Donnerstag, 8. Dezember 2016

[kurzes Fazit] "Der Totenkünstler" von Chris Carter

ACHTUNG: 
Teil 4 der Hunter-und-Garcia-Reihe

Inhalt:
"Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer? Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren. Er versteht sich als Künstler. Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an. Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein."

Mein Fazit:
Die Sache mit den Figuren aus menschlichen Extremitäten war schon richtig widerlich! Aber ich kannte ja die Vorgänger - richtig zimperlich darf man für Chris Carter nicht sein! Die Sache mit den Schattenfiguren (obwohl skurril und ekelhaft), war eine ziemlich gute Idee.

Es wurde ein neuer Charakter eingeführt: Alice Beaumont von der Rechercheabteilung der Staatsanwaltschaft. Sie ist wirklich sehr clever und weiß das auch. Ich denke, dass sie nun öfter das Team unterstützen und vielleicht irgendwann ganz dorthin wechseln wird. Mal sehen. Veränderungen können gut sein. Lasse das auf mich zukommen.

Ich war wirklich sehr überrascht vom Ende. Hatte keine Ahnung - bis zum Schluss. Allerdings nervt mich langsam, dass der Showdown immer gleich abläuft. Alle fahren zu einem Punkt - nur Hunter geht einer Spur nach. Ganz allein. Und hat natürlich Recht. Steht dem Killer alleine gegenüber. Irgendwann wird das leider langweilig.

Ansonsten klare Leseempfehlung (also wenn man mit viel Blut und Ekel klarkommt 😜).


Infos zum Buch:  

Donnerstag, 27. Oktober 2016

[Rezension] "Der Knochenbrecher" von Chris Carter

Hunter-und-Garcia-Thriller Nr. 3 

Inhalt:
In Los Angeles wird eine weibliche Leiche gefunden. Die Todesursache ist noch völlig unklar, keine tödliche Verletzung ist erkennbar. Ihr wurde jedoch sowohl der Mund als auch die Vagina zugenäht..
Bei der Obduktion kommt es zu einer Explosion. Offenbar wurde der Frau eine Bombe eingeführt. Und sie bleibt nicht das einzige Opfer...

Montag, 15. September 2014

[Rezension] "Der Vollstrecker" von Chris Carter

 ACHTUNG: 2. Teil einer Reihe

(das Buch kann aber auch gut außerhalb der Reihe genossen werden)

Inhalt:
Die Detectives Robert Hunter und Carlos Garcia werden in der Vorweihnachtszeit zu einem besonders widerlichen Tatort gerufen. Ein Priester wurde in seiner Kirche enthauptet. Der Kopf wurde durch den eines Hundes ersetzt. Anhand des Tatorts ist Hunter recht bald klar, dass es sich bei dem Täter vermutlich um einen Serienkiller handelt...

Meine Meinung:
Durch Chris Carter werden die Morde anders, als ich es von anderen Autoren gewöhnt bin, beschrieben. Zwar erfährt der Leser aus erster Hand, wie das Opfer auf den Täter trifft, doch dann endet die Szene. Was genau mit dem Opfer passierte, wird lediglich durch die Ermittler und Rechtsmediziner rekonstruiert. Das macht es aber nicht weniger grausam... Genau so sind die Morde in diesem Buch. Wie bereits in Teil 1 der Robert-Hunter-Reihe wird ein Serienkiller gejagt. Daher dürfte mit "Morde" nicht zu viel verraten worden sein.

In diesem speziellen Fall weiß der Serienmörder ganz genau, wovor seine Opfer die meiste Angst haben...

Erzählt wird in der dritten Person, immer im Perspektivwechsel. Hierbei lernt der Leser Charaktere kennen, die erst später in die Haupthandlung integriert werden. Besonders fand ich gerade den Anfang des Buches. Im ersten Kapitel quält der Mörder eines seiner Opfer. Einen Mann. Der eigentliche Tod wird ausgespart. Im zweiten Kapitel werden Hunter und Garcia zu einem Mordschauplatz gerufen - klar kann man davon ausgehen, dass es sich um den Mord aus Kapitel 1 handelt. Doch dies ist nicht der Fall... Allein danach war ich schon gefesselt; wollte unbedingt wissen, was mit dem ersten Opfer ist.

Die Charaktere Robert Hunter und Carlos Garcia kannte ich bereits aus dem ersten Band der Reihe. Beide sind sehr sympathisch, auch wenn Hunter teilweise etwas altklug daher kommt und die jüngeren Polizisten daneben teilweise etwas dämlich gezeichnet sind. Insbesondere der neue Officer Hopkins. Ich gehe aber davon aus, dass dieser das Team auch in Zukunft unterstützen wird. Die Reporterin Claire Anderson ist etwas überspitzt dargestellt, aber solche Menschen gibt es vermutlich tatsächlich. Sie ist sehr ehrgeizig und würde für eine gute Story einfach alles tun. Der neue Captain, Barbara Blake, ist knallhart aber auch sehr fair. Sie weiß genau, wo der Hase langläuft und ist Hunter (und auch mir) sofort sympathisch.
Insgesamt werden alle Protagonisten gut beschrieben. Auch an Hintergrundinfos spart der Autor nicht. Dies wird jedoch keinesfalls langweilig, es wird nicht ausschweifend sondern kurz und knapp berichtet.

Fazit: 
Wieder einmal ist dem Autor ein solider Thriller gelungen. Irgend eine Kleinigkeit fehlte mir aber zu den 5 Würmern. Nichts desto trotz sehr gute vier Würmchen wert (eher 4 1/2)


Infos zum Buch: