Posts mit dem Label Lissa Price werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lissa Price werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 20. November 2014

[kurzes Fazit] "Porträt eines Starters / Marshals" von Lissa Price



Es handelt sich um zwei Kurzgeschichten zu den Romanen STARTERS und ENDERS von Lissa Price. (meine Rezis sind verlinkt).

Porträt eines Starters
Hier wird aus Sicht von Michael erzählt. Allerdings fand ich die "Story" in dieser Kurzgeschichte zienmlich fad. Da passierte irgendwie überhaupt nichts. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, wird überhaupt nichts verstehen und auch keine Lust bekommen, sich "Starters" zu holen meiner Meinung nach. Dann lieber eine Leseprobe besorgen - die hat mich damals auch gekriegt :)
Natürlich war es auch ganz nett, etwas über Michaels Gefühlswelt zu erfahren. Aber als Charakter im Buch fand ich ihn eigentlich nicht so wichtig... Die Geschichte ist außerdem recht kurz - also ein für mich doch recht unnötig. Muss man nicht haben.


Porträt eines Marshals
Das war komplett anders, als ich es erwartet hätte, was einzig an dem wirklich sympathischen Ender lag. ... muss den Tod einer jungen Starter aufklären. Die Leiche wird in einer Gegend aufgefunden, die typisch für mittellose junge Menschen ist. Doch sie scheint kosmetische Behandlungen hinter sich zu haben - eigentlich nur Sache von wohlhabenden Leuten.
Diese Kurzgeschichte fand ich wirklich richtig spannend. Ich konnte den Kindle fast nicht aus der Hand legen. Ich könnte mir hier viel eher vorstellen, dass ein Leser danach Lust auf die Dilogie bekommt. Letztlich wird auch nicht zu viel verraten, da sich die Charaktere nicht über den Weg laufen. Aber etwas kurz ;) Nur deshalb nicht die volle Punktzahl.


Als Gesamtfazit möchte ich zum Abschluss noch sagen, dass man beide Geschichten lieber als Zusatz zu der eigentlichen Dilogie lesen sollte. Mir hat das so gut gefallen, andererseits könnten die Wissenslücken letztlich stören.

Dienstag, 30. September 2014

[Rezension] "Enders" von Lissa Price

 !Achtung: Zweiter Teil einer Dilogie!
SPOILER

Inhalt:
Die Body Bank wurde verboten, doch der Old Man ist immer noch in Callies Kopf... Wann immer er möchte, kann er mit ihr sprechen.Callie ist nun wohlhabend, doch noch immer denkt sie an ihre ehemaligen Leidensgenossen auf der Straße. Als im Einkaufszentrum plötzlich ein anderer "Metallo", eine Chipträgerin, in die Luft fliegt, ahnt Callie böses. Der Chip beinhaltet also auch noch eine Tötungsfunktion. Noch ein Grund mehr, das Gerät endlich aus ihrem Kopf zu bekommen. Und sie bekommt unerwartete Unterstützung beim Kampf gegen den Old Man.

Cover/Aufmachung:
Das Titelbild ist das perfekte Gegenstück zum ersten Band. Erst dachte ich, es hat Flecken (großer Schreck) - das sind aber Schattierungen (Nase, Mund etc. - puh!). Mir gefällt das Cover.

Erster Satz:
"Als ich mit der Hand über meinen Hinterkopf strich, hätte ich schwören können, dass ich den Chip unter der Haut spürte."

Meine Meinung:
Die Handlung geht direkt weiter, wie sie mit dem ersten Teil endete. Callie, ihr Bruder und auch Michael wohnen in dem großen Haus der verstorbenen Ender Helena zusammen mit der Haushälterin. Doch das Glück währt nicht lange, denn eine Bodybank-Spenderin wird in einem Kaufhaus in die Luft gejagt. Callie weiß, dass der Old Man verantwortlich ist. Kurz vorher sprach er sie in ihrem Kopf an. Eine wirklich gruselige Vorstellung!
Kurze Zeit später wird Callie fast geschnappt. Der Chip in ihrem Kopf wirkt ebenfalls als Peilsender. Sie wird jedoch gerettet von einem Starter, Hyden.

Die Protagonisten werden um Hyden ergänzt, der mir irgendwie von Anfang an sympathisch war. Dem konnte auch die Tatsache, dass der Old Man sein Vater ist, keinen Abbruch tun. Erstmals war von einem lebenden Middle die Rede. Es wurde zu Beginn der Reihe erwähnt, dass nicht alle Erwachsenen beim Sporenkrieg ums Leben kamen. Doch der Impfstoff war teuer und schwer zu beschaffen. Einige Metallos wurden am Rande vorgestellt, eine feste Rolle in den Ereignissen übernahmen sie jedoch nicht. Es blieb ansonsten bei den ursprünglichen Charakteren.
Callie mochte ich noch immer sehr gerne. Sie ist sehr mutig und außerdem konnte ich ihre Handlungen eigentlich immer nachvollziehen.

Die Story fand ich wirklich gelungen. Sehr interessant und durchweg spannend. Irgendwas war immer los. Die Geschichte um Hyden war für mich nachvollziehbar und überraschend.

Fazit:
Ein wirklich gelungenes Finale. Das endgültige Ende gefiel mir aber jetzt nicht so... Daher ein Punkt Abzug.

Infos zum Buch:

Mittwoch, 24. September 2014

[Rezension] "Starters" von Lissa Price

Inhalt:
Im Krieg töteten Sporen alle Erwachsenen. Nur Kinder und ältere Menschen blieben verschont, denn sie erhielten einen Impfstoff, da sie als gefährdeter galten. Stattdessen überlebten ausschließlich sie. Seither gibt es nur noch Starters (Kinder / Jugendliche) und Enders (Rentner). Waisen die keine Großeltern mehr haben, wurden in Waisenhäuser gesteckt. Doch hier ging es eher wie im Gefängnis zu.
Daher floh Callie zusammen mit ihrem kleinen Bruder Tyler, bevor sie abgeholt wurden. Direkt nach dem Tod ihrer Eltern. Seither leben die beiden zusammen mit ihrem ehemaligen Nachbarn Michael auf der Straße. Kein einfaches Leben. Tyler ist oft krank. Da es nie warm wird, verschlimmert sich sein Gesundheitszustand drastisch. Callie bleibt keine Wahl: Sie muss ihren Körper vermieten.
Die Body Bank bietet sehr viel Geld dafür, dass reiche Ender sich junge Körper "ausleihen". Die Spender bekommen hiervon nichts mit, sie schlafen - eigentlich...

Cover/Aufmachung:
Mir gefällt das Titelbild richtig gut, hat mich sofort angezogen. Schlicht und doch auffällig.

Erster Satz:
" Enders machten mir Angst."

Meine Meinung:
Erzählt wird aus Sicht der Hauptprotagonistin Callie in der Ich-Perspektive. Bereits die Leseprobe hatte ich verschlungen und musste unbedingt weiterlesen. Das Buch beginnt bereits spannend. Die Veränderungen der Welt werden kurz und klar erläutert. Vor Enders muss sich ein Starter fürchten, außer er hat (reiche) Großeltern.

Die Hauptprotagonistin Callie fand ich sehr sympathisch. Eigentlich wollte sie niemals ihren Körper bei der Body Bank verkaufen. Hierbei handelt es sich jeweils um absehbare Zeiträume, z.B. eine Woche, ein Monat etc. Doch als ihr Bruder wieder schlimm erkrankte, brauchte sie einfach Geld. Ihr war klar, dass viel Geld geboten wird. Schließlich sieht sie sich gezwungen, das Angebot anzunehmen. Damit inbegriffen ist ein Microchip, der in ihrem Hinterkopf implantiert wird. So kann eine Verbindung zwischen Mieter und Spender erfolgen. Eigentlich sollte der Spender nichts von der Zeit mitbekommen. Der Mieter hat auch Regeln einzuhalten. So darf man mit dem gemieteten Körper keine unnötigen Risiken eingehen, keinen Sex haben - außerdem ist eine No-Kill-Funktion im Chip eingebaut. Die Mieter können somit auch keinen Mord begehen.
Callie ist sehr hübsch, doch erst die kosmetischen Behandlungen bei der Body Bank bringen dies hervor. Man sieht den Starters an, dass sie vermutlich Spender sind. Zu perfekt sehen sie aus. Als sie plötzlich in einem Club zu sich kommt wird ihr klar, dass etwas nicht stimmen kann...

Die weiteren Charaktere blieben jedoch teilweise blass. Bei einer Ich-Erzählung jedoch für mich nachvollziehbar. Michael ist guter Freund, eine Romanze liegt jedoch in der Luft. Er zeichnet sehr gut. Ansonsten blieb mir leider nicht viel von ihm in Erinnerung. Der kleine Tyler musste bereits früh seine Eltern verlieren, Callie ist alles was er hat. Helena verfolgt ein bestimmtes Ziel und würde einfach alles dafür tun (mehr wird nicht verraten).

Die Story hat mir gefallen. Nichts wirklich neues von der Idee her, aber gut umgesetzt.

Fazit:
Ein sehr spannendes Jugendbuch, das durch sympathische Hauptprotagonistin und guter Story überzeugen konnte.



Infos zum Buch: