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Samstag, 20. Juni 2020

[Geplauder] Die "Skorpion"-Reihe von Lisa Jackson...

... und warum sie im Bücherschrank landen wird

Fangen wir vielleicht erst einmal mit den positiven Seiten der Reihe an. Immerhin habe ich die drei Bücher von Anfang bis Ende gelesen. Zwar hat mir das erste Buch "Der Skorpion" nicht gefallen, allerdings hatte es durchaus auch positive Aspekte. Die Tatsache, dass der Killer Unfälls inszeniert und die Opfer dann gesund pflegt - klasse. Hat mich sehr an Misery erinnert. Auch, dass man beim aktuellen Opfer als Leser dabei war und deren Gedanken etc. mitbekommen hat, war echt eine gute Idee. 
Dies war auch im zweiten Teil "Der Zorn des Skorpions" wirklich hervorragende (ohne zu viel zu verraten:) Die Polizei sucht fieberhaft und auch das aktuelle Opfer kämpft mit allem was sie hat. Dieser zweite Band gefiel mir sogar so gut, dass er die volle Punktzahl von mir bekam. Spannung pur.
Auch der dritte Band war auf eine etwas andere Art spannend: Ich wollte immer wissen, was die Lösung des ganzen war.

Allerdings das große Mankow bei ALLEN Büchern sind die Ermittlerinen Reagan Pescoli und Selena Alvarez. Um diese beiden Detectives sollen sich die Reihen abspielen. Prinzipiell tun sie das auch, aber in ALLEN Büchern werden die eigentlichen Ermittlungstätigkeiten nicht wirklich von den beiden Ermittlerinnen, sondern dritten vorgenommen. Das ist schon nicht wirklich gute Arbeit... Vor allem im dritten Band stieß mir das übel auf. 
Die beiden "Ermittlerinnen" waren für mich eher unnötiges Füllmaterial. Deren popeliges Leben, vor allem von Pescoli, tat absoluti nichts zum Fortgang der Handlung bei. Vielmehr bremste das den Handlungsfluss so stark aus, dass ich diese Parts schlicht quergelesen habe. Es war mir einfach zu öde und unnötig. 

Wenn die Auflösungen in den ersten Fällen zumindest noch okay und nachvollziehbar waren, empfand ich das Ende von "Zwillingsbrut" als absolut konstruiert, unglaubwürdig und einfach nur schlecht. Was für ein BLÖDSINN. Nach diesem Buch entschied ich mich nunmehr endgültig dagegen, jemals wieder ein Buch von Lisa Jackson zu lesen - und schon gar nicht diese Reihe weiterzulesen.

Meine Hoffnung ist, dass vielleicht irgendjemand mit diesen Büchern etwas anfangen kann... Daher landen sie im Bücherschrank.

Dienstag, 12. März 2019

[Rezension] "Der Skorpion" von Lisa Jackson

Inhalt:
Es ist Winter in Montana. Schneestürme, die ganze Straßen von der Zivilisation abschneiden - ganz abgesehen von abgeschiedenen Waldhütten... In ebensolchen haus ein Mörder. Erst sorgt er dafür, dass seine Opfer einen Autounfall haben, um sie dann zu "retten" und gesund zu pflegen. Erst wenn sie wieder laufen können und Vertrauen zu ihm haben, schlägt er zu. Nackt erfrieren sie an einen Baum gebunden.
Jillian Rivers bekommt Fotos ihres totgeglaubten Ex-Mannes zugeschickt. Sie liebt den Betrüger zwar nicht mehr, möchte aber dennoch die Wahrheit erfahren. Also macht sie sich auf den Weg nach Missoula - der Ort des Poststempels. Doch auf dem Weg hat sie einen Unfall und wird von einem Fremden gerettet...

Cover/Aufmachung:
Passt auf jeden Fall gut zum Inhalt. Der Killer ritzt Sterne und Initialen in Baumstämme. 

Erste Sätze:
"Er wird dich umbringen. Er bringt dich um, hier, mitten in deisemschneebedeckten gottverlassenen Tal! Du musst kämpfen, Mandy, kämpfen!"

Meine Meinung:
Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich den dritten Band auf einem Flohmarkt erworben hatte. Den Klappentext habe ich tatsächlich nie gelesen. (ZUM GLÜCK - der verrät nämlich das Ende des Buchs!).
Meine Erwartungshaltung war also nicht sonderlich hoch - ABER auf dem Buch steht "Thriller". Das setzt einen gewissen Grad an Spannung für mich einfach voraus.