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Samstag, 8. September 2018

[Rezension] "Radioactive - Die Vergessenen" von Maya Shepherd

SPOILER-ALARM
Teil 2 einer Tetralogie

Inhalt:
Cleo alias D518 ist zurück in der Legion. Anders als erwartet, wurde sie nicht sofort getötet. Auch die stundenlangen Verhöre, die von der jungen Frau vermutet wurden, blieben aus. Ihre Erinnerungen sind auch noch da. Nun ist sie wieder an ihrem alten Arbeitsplatz, von dem aus sie wirklich gar nichts für die Rebellion erreichen kann... Doch selbst als kurz darauf das Unglaubliche geschieht und sie tatsächlich zu einer Legionsführerin ernannt wird, zu A518, ist Cleo unsicher. Ist der Weg der Rebellen wirklich der Richtige? Diese denken immerhin nicht an die Bewohner der Legion, welche sie für gefühllose Roboter halten...

Erste Sätze:
"Das Licht ist so grell, dass es in meinem Augen brennt. Ich kann nichts erkennen und kneife sie zusammen. Am Liebsten würde ich mit der Hand die Augen vor dem Licht abschirmen, doch ich kann meine Arme nicht bewegen. Genauso wenig wie den Rest von meinem Körper. Alles fühlt sich taub und leblos an. Ich habe das Gefühl, in mir selbst gefangen zu sein."

Cover/Aufmachung:
Ich mag das Cover sehr! Futuristisch und passend. Das gesplitterte Glas passt einfach perfekt zu den verlorenen Erinnerungen - man erkennt auch einen stilisierten Finn.

Meine Meinung:
Von Anfang an war ich wieder in der Welt von Cleo alias D518 gefangen. Die Autorin schafft es einfach immer, mich voll ihn ihre Welten zu entführen. Es gibt keine inhaltliche Rückblende, was ich überaus begrüße. Oft war das in Folgebänden sehr übertrieben (z.B. "Perfection" von Cecelia Ahern - was war ich genervt irgendwann!). Allerdings sollte man nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen, bis man die Reihe weiterliest.
"Ich bin jetzt wieder eine von ihnen. Ein Mensch ohne eigene Meinung, Träume oder Gefühle. Mehr ein Roboter als ein Lebewesen."
Cleo ist noch immer eine absolute Sympathieträgerin. Ihre Art, sowohl die Interessen der Legionsbewohner als auch das Freiheitsbedürfnis der Rebellen unter einen Hut bekommen zu wollen, imponierte mir sehr. 

Dienstag, 7. August 2018

[Rezension] "50 Tage - Der Sommer meines Lebens" von Maya Shepherd

Inhalt:
Es ist Sommer 1965 und Jade hat große Pläne. Zusammen mit ihrer besten Freundin Katie hat sie eine Liste von Dingen geschrieben, die sie vor ihrem 18. Geburtstag unbedingt noch gemacht haben will. Doch kurz vor dem gemeinsamen Aufenthalt im Sommercamp küsst Katie Jades Freund… Das Vertrauen und die Freundschaft sind zerstört und Jade ist außer sich. Wie konnte ihre beste Freundin das nur tun? Zum Sommercamp schicken ihre Eltern sie dennoch – da bleibt nur noch eins: Auf der Raststätte in den Ford Mustang eines vollkommen Fremden einsteigen…

Erste Sätze:
"Der rote Sand der Straße wirbelt um mich herum, kitzelt in meiner Nase und legt sich auf meine Haut, während ich mit dem schwarzen Mustang Cabrio der Sonne entgegenjage. Eine Staubwolke bleibt hinter uns zurück und ich trete das Gaspedal noch einmal fester durch."

Cover/Aufmachung:
Mir gefällt das Coverbild sehr! Menschen auf Buchcovern sind für mich okay, wenn man nicht zu viel erkennen kann - so wie hier. Die Farben passen gut zum Sommer. Auch innerhalb des Buchs gab es ab und an kleine Bildchen und Postkarten. Das mochte ich überaus.

Meine Meinung:
Ja, natürlich sind Teenie-Probleme Teil dieser Geschichte. Das geht gar nicht anders. Doch Jade war alles andere als nervig oder gewöhnlich. Ich mochte sie von Anfang an. Ihre Verzweiflung ob Katies Verrat – es geht gar nicht um den Typen, sondern um die Freundschaft der beiden. Und ja, Jade ist naiv. Wie kommt sie auf die Idee, sich im Auto eines Fremden zu verstecken und so mitfahren zu können, sei eine gute Idee?! Doch letztlich war es ganz genau die richtige Entscheidung.

Montag, 9. Juli 2018

[Ich lese gerade...] "Radioactive Teil 2 - Die Vergessenen" von Maya Shepherd

Endlich geht die Geschichte von Cleo alias D518 weiter! Ich lese die Reihe nur auf dem Kindle. Auf meinem Print-SuB ist aber noch soo viel, dass ich zu Hause eher zu diesen Büchern greife. Nun im Bulgarien-Pool-Urlaub komme ich endlich dazu, die Reihe weiterzulesen 😅

Maya Shepherd schreibt WIRKLICH spannend! Ich konnte sie auf der Leipziger Buchmesse kennen lernen und sie ist sehr nett. Außerdem mochte ich ihren Jugendroman "50 Tage  Die Liebe meines Lebens" richtig gerne. Es rettete mich aus einer Leseflaute - daher war es für mich nur logisch, wieder eins von dieser Autorin zu lesen.

Meine Rezension zum ersten Teil findet ihr

Dieser zweite Teil schließt direkt an - die Story geht direkt weiter und bleibt überaus spannend. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht - deshalb auch keine Spoilerwarnung 😉

Dienstag, 28. November 2017

[Rezension] "Radioactive: Die Verstoßenen" von Maya Shepherd

Inhalt:
Nach dem dritten Weltkrieg ist die Erde verstrahlt. Doch es gibt Überlebende. E518 lebt nun in der fünften Generation in der Legion. Alle sind gleich. Keine Haare. Blaue Augen. Gleiche Kleidung. Der Tagesablauf ist genau geplant. Als die Zeit gekommen ist, ihre künftige Bestimmung zu erfahren, ist die junge Frau zuversichtlich eine höhere Klassifizierung zu erlangen. Doch sie wird zu D518 - Einsatzgebiet: Nahrungszuweisung. Sie ist enttäuscht, doch das System liegt niemals falsch. Langsam kommen ihr jedoch Zweifel... Kurz darauf wird sie entführt. Von Rebellen - doch außerhalb kann doch nichts und niemand überleben?!

Cover/Aufmachung:
Das Coverbild mag ich sehr. Passt für mich auch zum Inahlt - besonders was die Sterne angeht, die man erahnen kann.
Mir hat die Einleitung hinsichtlich der tatsächlichen Geschichte um die Atomwaffen und deren Zerstörungskraft gefallen. Man weiß zwar schon einiges, aber so genau, schwarz auf weiß zu lesen, ist schon was anderes...

Erste Sätze:
"Meine korrekte Bezeichnung lautete E518. Ich bin eine Überlebende der fünften Generation. Exakt um 07:00 Uhr öffne ich die Augen und blicke zu den grauen Leuchtplatten an der Decke. Noch sind sie gedämmt, während sie im Verlauf des Tages immer heller werden, bis sie sich abends automatisch abdunkeln und schließlich um 22:00 Uhr gänzlich erlöschen."

Meine Meinung:
Ich mochte die Handlung und vor allem die Entwicklung von D518 sehr! Anfangs waren die ganzen Zahlen statt Namen zwar ein wenig verwirrend, aber irgendwie passte das stark zu der Legion. Alle sollen gleich sein. Individualität ist schlecht. Liebe führt zu Wut. Und Wut zu Krieg. Daher soll sich niemand besonders mögen - alle sind gleich. Doch D518 erkennt bereits vor ihrer Entführung einige Unterschiede. Sie merkt sich Kleinigkeiten. So weiß sie, dass C515 sich den Schneidezahn abgebrochen hat. Sie kennt ihn. Irgendwie... D523 ist ganz anders als die anderen Mädchen. Daher findet die Hauptprotagonistin sie interessant. Erkennen kann sie D523 an einem Pigmentfleck. Sie erwischt sich sogar dabei, ihr bekannte Personen in der Menge zu suchen, obwohl das eigentlich nicht gewünscht ist.