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Mittwoch, 20. Mai 2026

[Lesemonat] Mein April 2026

Huch, habe doch total vergessen, meinen Lesemonats-Post zu schreiben. Diese Bücher habe ich im April gelesen:

"Todgeweiht" von Catherine Shepherd  =  342 Seiten  (****)
"Die Nacht schreibt uns neu" von Dani Atkins  =  448 Seiten  (****)
"Pick me Girls" von Sophie Passmann  =  211 Seiten  (***)
"Das Böse in ihr" von Camilla Way  =  368 Seiten  (*****)

4 Bücher  =  1.369 Seiten



Der Monat begann mal wieder mit einem Zons-Thriller. Es ist bereits der 10. Band der Reihe rund um den Ermittler Bastian Mühlenberg, der im mittelalterlichen Zons lebt, und Kommissar Oliver Bergmann in der heutigen Stadt. Beide haben ähnliche Fälle. Im Mittelalter droht ein Pestausbruch, doch handelt es sich bei den aufgefundenen Toten wirklich um Opfer der Krankheit, oder war Fremdeinwirkung im Spiel?
In der heutigen Zeit in Zons werden Influencer zu Opfern. Wieder sehr spannend - auf beiden Handlungssträngen. Aber irgendwie hat sich das Thema mittlerweile für mich erledigt... Glaube, das wird mein letzter Zons-Roman werden.

"Die Nacht schreibt uns neu" fing richtig gut an! Emma ist glücklich. Sie will ihre Jugendliebe heiraten. Doch am Abend ihres Junggesellinnenabschieds passiert ein furchtbarer Unfall. Ein Reh läuft auf die Straße. Sie sitzt im Auto mit ihren beiden besten Freundinnen. Amy ist nicht angeschnallt, weil ihr etwas heruntergefallen war... Sie wird hinausgeschleudert. Caroline, die Fahrerin, ist unter Schock. Zum Glück hält ein weiterer Autofahrer und hilft den Frauen. Insbesondere Emma, deren Bein eingeklemmt ist. Jack riskiert sein eigenes Leben, um ihres zu retten, denn es besteht Brandgefahr. Nach dem Unfall bleiben beide im Kontakt. Ist es nur Dankbarkeit, die Emma so empfinden lässt?
Ich fand das Buch wirklich gar nicht schlecht. Hasse eigentlich sowas wie Dreiecks-Geschichten total. Aber in diesem Fall kam vieles zusammen und es war einfach etwas nachvollziehbarer. Emma hat eigentlich ihr ganzes Leben umgekrempelt, als ihre Mutter an Alzheimer erkrankte. Sie hat im Prinzip alle ihre Träume aufgegeben und ist in die Heimat zurück. Dort traf sie wieder auf ihre Jugendliebe, doch ist es das wirklich? Liebe? Oder Gewohnheit. Praktisch. Simpel. 

"Pick me girls" ist ein biografisches Sachbuch. Ich mag sowas eigentlich nicht. Also gar nicht. Das ist nicht meine übliche Lektüre. Aber ich bin auch Feministin. Und interessiert. Tatsächlich habe ich mich in manchen der Erzählungen selbst wiedergefunden. Diese wahnsinnige Unsicherheit als Teenager und junger Erwachsener. Was man nicht alles merkwürdiges getan hat. In anderen Schilderungen konnte ich mich nicht wiederfinden. Trotz all der Ideen, Erkenntnisse und Gedanken fehlte mir irgendwie der rote Faden. Klar, kam immer wieder auf das titelgebende Thema zurück - sind wir nicht alle mal irgendwann pick-me-girls gewesen - aber dennoch war ich einfach nicht vollends überzeugt. Vielleicht lag es auch einfach an meiner Aversion gegen Sachbücher.

"Das Böse in ihr" war wieder mal ein richtig schön solider Thriller, der mich bis zum Ende wirklich unter Spannung hielt. Zwei Handlungsstränge, die es in sich hatten und von denen man bis fast zum Ende nicht herausbekam, wie die eigentlich zusammen hängen. Kann den Roman absolut empfehlen, Leute!

Montag, 9. Februar 2026

[Lesemonat] Mein Januar 2026

Das neue Lesejahr hat begonnen und bei mir lief es tatsächlich endlich ein bisschen besser. Trotz einiger weniger guter Bücher, hatte ich ein paar wirklich schöne Lesestunden. Versuche, jetzt auch wieder mehr zu lesen. Einfach weil es schön ist!



Diese Bücher habe ich im Januar beendet:

"Der gefrorene Fluss" von Ariel Lawhon  =  560 Seiten  (*****)
"Die eiskalte Kammer" von Catherine Shepherd  =  338 Seiten  (****)
"Die Flut: Sturmflut" von Anthony J. Melchiorri  =  345 Seiten  (**)
"Was du verschweigst" von Jutta Maria Herrmann  =  288 Seiten  (****)
"Ihr fremder Ehemann" von Alison James  =  386 Seiten  (*****)

5 Bücher  = 1.917 Seiten

Der Monat begann mit einem historischen Roman, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. "Der gefrorene Fluss" ist eine sehr langsam erzählte Geschichte, die auf wahren Ereignissen basiert. Martha Ballard ist Hebamme. Sie hat sich einen Platz in der amerikanischen Geschichte verschafft. Der Roman beginnt im Jahr 1789 in Maine, als eine Leiche im Fluss gefunden wird. Der Kennebec River ist wie so oft zugefroren. In den warmen Monaten nutzen die Menschen zur damaligen Zeit Boote, im Winter gehen sie einfach zu Fuß über den Fluss. Martha ist als medizinische Fachkraft eine der Ersten, die den Leichnam sieht. Er gehört einem Mann, der Beschuldigter einer Vergewaltigung ist. Wie kam er zu Tode?
Es geht nicht nur um diesen Kriminalfall. Viel mehr geht es um die Stellung der Frau damals, wie sich das Leben seinerzeit gestaltet hat und vor welche Hürden Martha immer wieder scheitert. Doch die mutige Frau gibt nicht auf. Steht für sich und andere ein. Ein Spannungsbogen ist stets vorhanden. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und habe den Roman in kürzester Zeit beendet.

Weiter ging es mit dem bereits 8. Band der Reihe um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, die offenbar seit dem letzten Buch Mutter einer Tochter geworden ist. 
Bereits der Prolog ist spannend. Eine junge Frau sucht bereits seit Monaten nach ihrer verschwundenen Schwester. Ein anonymer Anruf leitet sie ins Industriegebiet, wo sie tatsächlich ihre Schwester in einem Auto vermutet, das offenbar in einen Verkehrsunfall vermittelt war... Doch es war offenbar eine Falle.
Die Polizisten am Unfallort sind schnell der Auffassung, dass die Frau im Auto bereits vorher verstorben war. Eine Inszenierung. 

"Sturmflut" ist definitiv der letzte Band, den ich aus dieser Reihe lesen werde. Bereits als die ersten übertriebenen Mutationen aufgetaucht waren, war ich eigentlich raus. Wollte den vierten Band nochmal antesten, aber es wird nicht besser. Es sind mittlerweile so viele Bücher erschienen, die will ich wirklich nicht mehr alle lesen. 

"Was du verschweigst" ist ein klassischer Jutta-Maria Herrmann Roman. Wahnsinnig spannend von Anfang bis zum Ende. Man weiß nie, was eigentlich Phase ist! Vom Ende war ich allerdings absolut nicht überzeugt. 

"Ihr fremder Ehemann" wurde mir von einer Freundin empfohlen. Auch wieder eine wahnsinnige Sogwirkung. Obwohl mich diese unglaublich naive Hauptprotagonistin teilweise wahnsinnig genervt hat... Wie blauäugig kann man bitte durch die Welt laufen? Dieser Mann hat sie von Anfang bis Ende nur verarscht. Spätestens nach dem Perspektivwechsel war ich maximal angefixt - und dass, obwohl man von Anfang an weiß, dass er stirbt. 

Mittwoch, 5. Februar 2025

[Lesemonat] Mein Januar 2025

Oh ja, eine große Lesezeit ist angebrochen! Grund ist eigentlich ein unschlagbares Angebot, das mir ein bisschen mehr Druck macht. Allerdings in positivem Sinne.

Ich habe das Kindle-Unlimited-Angebot wahrgenommen und zahle für 3 Monate nur 99 Cent. Da sich das Angebot ansonsten nicht wirklich für mich lohnt, muss ich die Zeit so richtig ausnutzen. Der erste Monat lief schon mal richtig gut:



"Stirb, Schwesterlein" von Jutta-Maria Herrmann  =  305 Seiten  (*****)
"Das Jahr des Dugong" von John Ironmonger  =  144 Seiten  (*****)
"Düsteres Wasser" von Catherine Shepherd  =  338 Seiten  (*****)
"Die Verschwundenen" von Joshua Tree  =  455 Seiten  (****)
"Offline" von Arno Strobel  =  374 Seiten  (*****)
"Das Herrenhaus im Moor" von Felicity Whitmore  =  416 Seiten  (*****)
"Roman 2040" von Zoey Aldrich  =  368 Seiten  (****)
"Alles muss man selbst machen" von Ellen Berg  =  385 Seiten  (*)

8 Bücher  =  2.785 Seiten 

Gewöhnt euch bitte nicht an diese gigantische Menge an Büchern in einem Monat!

Der Monat begann mit einem Thriller von Jutta-Maria Herrmann. Ich mag ihre Romane sehr! Es handelt sich stets um wahnsinnig spannende Einzelbände. Auch diese Geschichte konnte mich überzeugen.
Nele und ihre ältere Schwester Jella wohnen zusammen, wobei die jüngere der beiden eigentlich alle Kosten und Aufgaben trägt... In ihrem Heimatort wird eine skelettierte Leiche entdeckt und Nele lernt einen Mann kennen, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt. Doch Jella warnt sie vor ihm...
Diese Autorin schafft es einfach immer, eine gigantische Sogwirkung auf ihre Leser auszuüben. Unglaublich spannend.

Weiter ging es mit einem ganz großartigen, wenn auch sehr kurzem Roman. "Das Jahr des Dugong" sollte wirklich jeder gelesen haben!

"Düsteres Wasser" ist bereits der 7. Teil der Buchreiche um die Rechtsmedizinerin Dr. Julia Schwarz und auch dieser Roman konnte mich wieder überzeugen. 
Im Rhein ertrinken Frauen. Was erst nach einem Suizid aussieht, wird spätestens beim Entkleiden verdächtig: Die Frauen tragen einen Keuschheitsgürtel... Zudem sehen ihre Fußsohlen aus, als wären sie über zerbrochene Flaschen gelaufen und hätten sich danach direkt ihre Schuhe wieder angezogen! Äußerst mysteriös.

"Offline" von Arno Strobel war unglaublich spannend! Social Detox ist ja immer mal wieder ein Thema in der heutigen Zeit. Eine Gruppe von Menschen machen sich als Firmenevent auf die die Berge in ein abgelegenes Hotel ohne Empfang und Internet. Doch dann geschieht ein Mord - und sie sind völlig eingeschneit.

Der Roman "Das Herrenhaus im Moor" hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn die damalige Zeit für Frauen einfach unfassbar schlimm war.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen die Gegenwart, in welcher eine Frau mit dem tragischen Verlust ihres Ehemannes zu kämpfen hat, den sie scheinbar gar nicht richtig kannte. Auf den Spuren seiner Vergangenheit lernt sie die Geschichte von Victoria kennen. Die adelige Erbin, deren Vormund sie schamlos auf eigene Kosten ausnutzte...

"Roman 2040" ist der zweite Teil einer dystopischen Buchreihe von Zoey Aldrich. Den ersten Teil "Stella 2036" habe ich bereits im Juli 2022 gelesen... Durch das Unlimited Abo konnte ich nun erfahren, wie die Geschichte der beiden weitergeht. Einfach eine ganz schreckliche Welt.

Geendet hat der Monat leider mit einem absoluten Flop...
Herrje, war diese Geschichte bescheuert... Habe das Buch tatsächlich ab der Hälfte nur noch überflogen. Einfach nur doof...

Dienstag, 15. Oktober 2024

[Lesemonat] Mein September 2024

Leseflaute offiziell beendet ;) Okay, okay - eine Reise hat mich zum Lesen gebracht! Wir waren viel mit Öffis unterwegs. Diese Bücher habe ich im September 2024 gelesen:


"Tausend strahlende Sonnen" von Khaled Husseini  =  400 Seiten  (****)
"Losgelöst - Cora Shields 1" von Blake Pierce  =  280 Seiten  (****)
"Sklavin, Kriegerin, Königin" von Morgan Rice  =  212 Seiten  (****)
"Ich bringe den Tod"  von Jutta Maria Herrmann  =  259 Seiten  (*****)
"Agent Null" von Jack Mars  =  376 Seiten  (*****)
"Verloschen" von Catherine Shepherd  =  335 Seiten  (*****)
"Sommer in Pine Hill" von Josefine Meyer  =  299 Seiten  (*****)

7 Bücher  =  2.161 Seiten

Habe die Lesestatistik mit diesem Monat ordentlich gepusht ;D

"Tausend strahlende Sonnen" habe ich eigentlich bereits am ... angefangen zu lesen. Dieses Buch ist wirklich GANZ harter Tobak! Glaubt es mir! Im Prinzip geht es um die Lebensrealität wahnsinnig vieler Frauen, die unter der Herrschaft der Taliban oder anderen extremistischen Gruppen leben und leiden. In diesem (fiktiven) Roman erzählt der Autor in wahnsinnig gutem Schreibstil zunächst die Lebensgeschichte von Mariam. Geboren als eine "Harami", also unehelich gezeugt und geboren, hat sie es nicht leicht... Ihre Mutter war eine furchtbar unglückliche und verbitterte Frau, die ihrer Tochter nicht einen Funken Liebe entgegen bringen konnte... Mariam hatte bereits als Kind kein leichtes Leben, doch es wurde auch nicht besser.
Die wunderschöne Laila, mit ihren blonden Haaren, hat eine wunderbare Kindheit. Eltern, die sie lieben, und einen besten Freund, in den sie sich später ein verliebt. Doch auch bei ihr wird alles einfach nur furchbar.
Eigentlich trifft das auf den ganzen Roman zu! Es ist einfach nur schrecklich, was diesen unschuldigen, liebenswerten und wertvollen Frauen in ihrem Leben passiert - nur weil Männer entscheiden, dass ihr Leben nicht so viel wert ist. 
Wenn ihr es lesen wollt, zieht euch ganz warm an und bereitet euch mental darauf vor. Aber es lohnt sich. Punktabzug eigentlich nur dafür, dass es einfach SCHRECKLICH ist.

Weiter ging es mit "Losgelöst" - der erste Teil einer Reihe, den es umsonst herunterzuladen gab. Cora Shields ist ehemalige Navi-Seal und hat erst kürzlich ihren Job beim FBI verloren. Sie hat einmal zu oft gegen die Regeln verstoßen... Auf der Beerdigung einer ehemaligen Kameradin wird sie um Hilfe gebeten, deren verschwundene Tochter zu finden. Die Polizei im kleinen Örtchen gehen davon aus, das Mädchen sei einfach abgehauen - doch vieles spricht dagegen... Cora begibt sich auf die Suche. 
Ziemlich spannend und sehr kurzweilig. Kann man lesen, blieb jetzt nicht so sehr in Erinnerung (musste tatsächlich gerade nochmal nachlesen, worum es nochmal ging).

Dann las ich mal wieder zur Abwechslung ein Fantasy-Buch. Sehr seltene Lektüre für mich.
"Sklavin, Kriegerin, Königin" ist schon ziemlich vorhersehbar. Die Fantasy-Elemente hielten sich zum Glück in Grenzen. Es hat mich tatsächlich ziemlich stark an die Royal-Reihe (und deren "Nachmache") erinnert. 
Der Roman ist der Auftakt der Für-Ruhm-und-Krone-Reihe - allerdings fasst diese rund 8 Bücher; das ist mir einfach zu viel. Werde das nicht weiterlesen. 
Die 17-jährige Ceres möchte total gerne irgendwann in einer Art Gladiatoren-Arena kämpfen. Die Kämpfe auf Leben und Tod werden vom tyrannischen König veranstaltet. Ihr Vater ist Waffenschmied; eigentlich dürfen Frauen das nicht, doch sie schleicht sich verkleidet in den Unterricht. Thanos ist der Neffe des Königs und lebt im Palast, doch er ist nicht frei und verabscheut die Art zu Regieren seines Onkels. 
Na ja, ziemlich vorhersehbar - aber wirklich nicht schlecht geschrieben und unterhaltsam. 

Mit "Ich bringe den Tod" habe ich erneut einen Roman von Jutta Maria Herrmann gelesen und ich finde die Autorin immer noch ziemlich großartig! Ihre Bücher sind stets Einzelbände, was ich in der heutigen Leselandschaft wirklich feiere! Endlich... Auch dieser Roman hat mich wieder sehr gut unterhalten.

"Agent Null" war auch eine wahnsinnig spannende Geheimagenten-Geschichte. Eigentlich ist Reid Lawson nur ein College-Professor und Witwer mit zwei Töchtern. Aus dem Nichts wird er überwältigt und entführt. Er wird Agent Null genannt und soll Fragen beantworten... Doch er weiß nichts - wirklich nicht?!? Hat mir sehr gut gefallen.

"Verloschen" ist bereits der 6. Teil der Julia-Schwarz-Reihe von Catherine Shepherd. Ich mag die Bücher um die Gerichtsmedizinerin. Auch dieser Band war wieder überaus spannend und unvorhersehbar für mich. 

Der Abschluss des Monats bildete tatsächlich ein romantischer Roman... "Sommer in Pine Hill" war über Prime Reading umsonst verfügbar und hat mir wirklich gut gefallen! Eine richtig schöne Lovestory. 

Dienstag, 2. April 2024

[Lesemonat] Mein Februar und März 2024

 Da ich im Februar tatsächlich nur ein einziges Buch gelesen habe (...) folgt nun ein Gesamt-Blogpost für die beiden Monate.

Dieses Buch habe ich im Februar 2024 beendet:

"Die unverhofften Zutaten des Glücks" von Deborah McKinley

1 Buch  =  286 Seiten  (**)

Leider war dieses Buch unfassbar langweilig... Im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr, warum ich das überhaupt bis zum Ende gelesen habe... Zumindest half es bei meiner Leseflaute zum Anfang des Jahres überhaupt nicht! 

Zum Glück habe ich das Buch aus dem Bücherschrank und somit kein Geld dafür ausgegeben.

 


Im Lesemonat März war ich verreist und habe daher einige Ebooks gelesen ;)

Diese Bücher habe ich beendet:

"Defy the fates" von Claudia Gray  =   480 Seiten
"Artiges Mädchen" von Catherine Shepherd  =  336 Seiten
"Reaktor" von Timo Leibig  =  400 Seiten
"Sündenkammer" von Catherine Shepherd 
=  344 Seiten
"Trümmerkind" von Mechtild Borrmann  =  304 Seiten

5 Bücher  =   1.864 Seiten

ENDLICH konnte ich die großartige Constellation-Buchreiche beenden! Ich hatte einfach immer wahnsinnig wenig Lust, den finalen Band auf englisch zu lesen... Daher brauchte ich eine halbe Ewigkeit... Bereits am 05.12.2023 habe ich das Buch begonnen! Unglaublich. Aber im Flieger hatte ich genug Ruhe. Auch der finale Teil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Autorin hat sich eine hervorragende Geschichte einfallen lassen. Ich wünschte mir nur wirklich sehr, dass dieser Teil auch noch ins deutsche übersetzt worden wäre...

Weiter ging es mit dem 5. Teil der Julia-Schwarz-Reihe von Catherine Shepherd. Ich mag den Schreibstil der Autorin weiterhin sehr und auch diese Buchreihe um die Rechtsmedizinierin. Auch das Privatleben der Protagonisten ist wieder Thema. Der Fall war wirklich richtig gut! Auch die Auflösung gefiel mir sehr gut; daher die volle Punktzahl.

Weiter ging es mit einem Science Ficion Roman! Mittlerweile bin ich richtiger Fan dieses Genres. "Reaktor" war für mich über Prime Reading umsonst auszuleihen - richtig gut! Es hat mir nämlich sehr gut gefallen. Unglaublich spannend; natürlich hatte das SciFi-Herz in mir schon eine Ahnung, in welche Richtung sich die Story entwickeln würde... Dennoch blieb es bis zum Ende überraschend! Kann das Buch nur empfehlen.

Dann las ich ein weiteres Buch von Catherine Shepherd - aber den 9. Teil der Zons-Reihe. In diesen (teils etwas mystischen) Kriminalromanen gilt es stets, einen Fall in der Gegenwart und eine im Mittelalter aufzuklären. Die jeweiligen Protagonisten haben es hier jeweils mit ähnlichen Fällen zu tun. Eine wirklich spannende Idee, die auch bei diesem neunten Teil noch nicht langweilig wird. Vor allem der Part in der Vergangenheit ist sehr spannend, weil man es oft mit extrem abergläubischen Menschen zu tun hat und die Spurensicherung einfach noch in den Kinderschuhen war... Dennoch sind dort wirklich intelligente Ermittler stets auf der Spur der Täter.
Auch dieser Fall war wieder hervorragend und hat mir sehr gut gefallen.

Dann las ich ein sehr unerwartetes Lesehighlight.
In "Trümmerkind" geht es eigentlich "nur" um das Leben von zwei Familien. Dieser wahnsinnig gut geschriebenen Roman spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen geht es um die Familie Dietz, die nach Ende des zweiten Weltkriegs im zerbombten Hamburg nur überleben will... Der Vater ist an der Front verschollen und die Mutter glaubt nicht mehr, dass er lebt... Der vierzehnjährige Sohn ist täglich mit seinem Bollerwagen auf Suche nach Wertvollen in den Trümmern und die kleine Tochter hat vor Angst aufgehört zu sprechen. Bis sie einen etwa 4-jährigen Jungen finden; neben der Leiche einer nackten Frau... Kurzerhand nehmen sie den Findling bei sich auf - schließlich würde er sonst erfrieren...
In den 1990er Jahren versucht eine junge Frau, ihre Familiengeschichte zu rekonstruieren. Ihre eigene Mutter war ihr da stets keine große Hilfe. Sie wollte die damalige Zeit einfach nur vergessen. Doch Anna Meerbaum weiß von ihrer Mutter, dass der Familie damals ein Gut in der Uckermark gehörte. Sie fährt in den Ort und sieht sich die Überreste des Guts Anquist an.
Wie gesagt: Wahnsinnig spannend, das Buch hat eine unglaubliche Sogwirkung und ich fühlte mich total in die damalige Zeit versetzt. Hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Sonntag, 17. Dezember 2023

[Lesemonat] Mein November 2023

 


"Constellation 2 - In fernen Welten" von Claudia Gray  =  460 Seiten  (*****)
"Das siebte Mädchen" von Stacy Willingham  =  448 Seiten  (*)
"Das Objekt" von Joshua Tree  =  332 Seiten  (*****)
"Winterkalt" von Catherine Shepherd  =  335 Seiten  (*****)
"Dunkle Botschaft" von Catherine Shepherd  =  331 Seiten  (****)

5 Bücher  =  1.906 Seiten

Der zweite Teil meines bisherigen (und vermutlich auch endgültigen) Jahreshighlights "Constellation" hat mir auch wieder wahnsinnig gut gefallen. Ich möchte nicht zu viel verraten, weil dies ja ein Spoiler für den wirklich großartigen ersten Band wäre... Glaubt mir einfach ;)

Weiter ging es mit dem Flop des Monats - vielleicht sogar Jahres... Mein Gott, hat dieser "Thriller" mich gelangweilt... Das Buch hat mich tatsächlich sogar genervt, aber ich wollte irgendwie wissen, was denn nun Phase ist. Nur aus diesem Grund habe ich das nicht abgebrochen. Muss aber gestehen, dass ich die letzten 200 Seiten quergelesen habe... Ich fand es einfach blöd.

Weiter ging es zum Glück mit einem absolut hervorragendem Hard Science Fiction Roman, das ich über Prime Reading kostenfrei mit meiner Mitgliedschaft lesen durfte. Eine großartige Hauptprotagonistin, spannende Handlung und viele wissenschaftlich fundierte Erläuterungen. Hat mir richtig gut gefallen.

"Winterkalt" ist bereits der 3. Teil der Julia-Schwarz-Reihe von Catherine Shepherd. Und auch dieser Roman war wieder spannend und sehr gut aufgebaut. 

Genau wie der 4. Teil   - "Dunkle Botschaft". Da hat mich nur ein bisschen genervt, dass die Beziehung zwischen Julia und Florian unnötig anstrengend wurde. Allerdings ist das auch realistsisch und beide haben zumindest miteinander gesprochen.

Samstag, 4. November 2023

[Lesemonat] Mein Oktober 2023



"Knochenschrei" von Catherine Shepherd  =  335 Seiten  (***)
"Mimik" von Sebastian Fitzek  =  384 Seiten  (**)

2 Bücher  =  719 Seiten

Um es kurz zu machen: Der Oktober war kein besonders erfolgreicher Lesemonat... Beide Bücher konnten mich nicht zu 100 % fesseln und überzeugen.

"Knochenschrei" ist bereits der 8. Teil der Zons-Reihe. Ich mag die Reihe wirklich sehr. Hierbei besonders die beiden Zeitebenen und die Idee, Morde aus der Vergangenheit auch in die Gegenwart zu holen. Die Ermittlungsmethoden unterscheiden sich schließlich ganz gewaltig. In diesem Teil geht es um Frauen, die lebendig eingemauert werden. Dort verdursten diese dann qualvoll... In der Vergangenheit handelt es sich bei den Opfern um Nonnen. In der Gegenwart ist der Zusammenhang der Opfer noch unklar...
Ich weiß auch nicht, warum mich dieser Band weniger fesseln konnte. Mir hatten andere Teile der Reihe einfach besser gefallen. Ich werde natürlich trotzdem weiter dran bleiben.

Weiter ging es mit Mimik - und so endete der Monat auch.
Dieser Fitzek-Roman war überhaupt nicht meins... Habe mich gerade zu zwingen müssen, weiter zu lesen. Wollte aber auch wissen, wie es denn nun ausgeht. Eine liebe Kollegin hat mir das Buch ausgeliehen. Alles ist wieder Fitzek-typisch sehr kryptisch. Wieder einmal ein Gedächtnisverlust - diesmal infolge einer allergischen Reaktion auf ein Narkosemittel. Und die große Wende am Ende hat mich ehrlich gesagt nicht so richtig schockiert. Vielmehr hat mich die Vielzahl der parallelen Verbrechen und auch Täter im Laufe der Handlung genervt - worum sollte es denn nun eigentlich gehen? Sollten das alles wirklich nur Ablenkungen sein, um die ganzen Twists reinbringen zu können?
Ein eigentlich typischer Fitzek, aber mir hat er nicht gefallen.

Freitag, 7. Juli 2023

[Lesemonat] Mein Juni 2023

 

"Eierlikör und Todesküsse" von Kerstin Mohr  =  276 Seiten  (***)
"Tränentod" von Catherine Shepherd  =  336 Seiten  (****)
"Das Lachen der Pinguine" von Arabella Meran  =  495 Seiten  (*****)
"Vom Glück und den Tagen dazwischen" von Frida Matthes  =  320 Seiten  (****)
"Der Heimweg" von Sebastian Fitzek  =  400 Seiten  (***)

5 Bücher  =  1.827 Seiten

Ja, ein überaus lesereicher Monat! Das lag natürlich wieder an einem Urlaub. 

Der Monat begann mit dem Eierlikör-Buch. Ich hatte ein wenig gehofft, dass es ähnlich charmant wie "Elsy Moore und der Teetassenmörder", das ich im November 2021 gelesen habe - KLICK. Leider war es das aber nicht... Vielmehr hat mich die Protagonistin Anneliese wirklich wahnsinnig genevt. Sie war nicht sympathisch, sondern nur anstrengend. Weiß gar nicht, warum Loni überhaupt mit ihr befreundet ist! Diese Beziehung erschien mir durchweg sehr einseitig - und zwar fordernd von Seiten Annelieses... Das trübte das Lesevergnügen für mich leider immens, auch wenn der Fall an sich nicht unspannend war.

Eigentlich hätte ich dann als nächste das Buch aus der Leserunde (Eisbär) zu beenden - allerdings habe ich das Buch vor dem Abflug nicht mehr geschafft und nur den Kindle mitgenommen.

Mal wieder zurück in Zons! Die Thriller-Reihe von Catherine Shepherd habe ich bei meinem kleinen Kindle-Unlimited-Ausflug entdeckt. Ich mag sehr, dass hier Mordfälle in verschieden Zeitebenen erzählt werden, die aber einen Zusammenhang haben. Ein wenig mystisch ist das ganze auch. Die Romane sind gut geschrieben und sehr spannend. Daher hatte ich "Tränentod" schon am ersten Tag ausgelesen. Es ist bereits das 7. Buch der Reihe.

Dann habe ich einen Prime-Reading-Fund gelesen. "Das Lachen der Pinguine"  hat mich komplett überzeugt! Es handelt von der wahren Geschichte von Caroline Mikkelsen, der ersten Frau die je einen Fuß in die Antarkis gesetzt hat. Die Autorin hangelt sich an den Fakten entlang und schuf einen wunderbaren Roman über eine wirklich interessante Frau. Auch dieses Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen. Zum einen erfährt der Leser (u.a. aus Briefen an ihre Schwester) von dem Leben der jungen Caroline. Sehr interessant - das Leben einer Frau war damals nun wirklich alles andere als frei... Die Entscheidungen doch groß eingeschränkt. Dafür hatte sie aber tatsächlich sehr spannende Erfahrungen machen dürfen! Die zweite Zeitebene spielt Ende der 1990er Jahre. Eine australische Journalistin möchte Carolines Geschichte erzählen.

"Vom Glück und den Tagen dazwischen" lag im Bücherschrank im Hotel. Weil es meiner Freundin so gut gefallen hat, habe ich es auch noch gelesen. Leider war ich kein Fan des Romans. Ich mochte den Humor, doch der Aufbau der Story war nicht meins... Zu durcheinander, zu viele verschiedene Themen. Irgendwie ein bisschen anstrengend. 

Danach wollte ich einen fiesen Thriller - und den habe ich bekommen. "Der Heimweg" war wirklich grenzwertig - und ich bin wirklich nicht zartbesaitet. Explizite Schilderungen schwerster häuslicher Gewalt. Das war schon hart. Leider konnte mich das Buch aber tatsächlich unabhängig davon nicht vollends überzeugen. Eine Frage blieb mir am Ende völlig ungeklärt (vielleicht schreibe ich Herrn Fitzek mal ;p) Tatsächlich der erste Fitzek, der von mir weniger als 4 Sterne bekommt.

Mittwoch, 23. Juni 2021

[Rezension] "Der Puzzlemörder von Zons" von Catherine Shepherd

Inhalt:
Zons im Jahr 1495: Eine junge Frau wird tot aufgefunden, misshandelt und geschändet. Sie ist nicht das erste Opfer... Ein Mörder treibt sein Unwesen. Trotzdem bereits bekannt ist, wer für das Verbrechen verantwortlich ist, konnte dieser bislang nicht gefasst werden. Bastian Mühlenberg von der Stadtwache versucht jedoch alles, den Täter zu fassen und künftige Verbrechen zu verhindern.
In der Gegenwart recherchiert die Journalismus-Studentin Emily über einen Serienmörder des 15. Jahrhunderts. Sie ist begeistert, einen Artikel über den Puzzlemörder von Zons schreiben zu dürfen.

Cover/Aufmachung:

Finde ich ganz gut. Das Puzzlestück ist zwar nicht besonders einfallsreich, aber passt zumindest zum Titel. 

Erste Sätze:
"Wenn du traurig bist, dann sieh hinauf zu den Sternen. Schließ die Augen und sie werden dir eine Geschichte erzählen. Sie werden dich trösten, dich mit ihrem Schimmer sanft in den Arm nehmen und dir einen Weg zeigen, auf dem du gefahrlos ans Ziel gelangst." Lächelnd erinnerte Anna sich an die Worte ihre Großvaters, während sie an diesem kalten Winterabend fröstelnd durch die Straßen des kleinen mittelalterlichen Städtchens Zons spazierte"

Meine Meinung:
Es handelt sich definitiv nicht um einen klassischen Krimi. Hier gibt es zwar auch Ermittler, aber nicht diese übliche Polizeiarbeit. In der Vergangenheit ist der Müllerssohn Bastian mit der Aufklärung des Mordes an einem jungen Mädchen betraut. In der Gegenwart ermittelt der Polizeikommissar Oliver Bergmann in einem Mordfall eines jungen Mannes, der in einem Waldstück gefunden wurde. Doch die Spuren scheinen erkaltet. 

Ich mochte den Sprung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr, zumal hier die Lösung des Rätsels auch in der Gegenwart erstmal gesucht werden musste. Nichts wurde zu früh verraten. Tatsächlich finden die großen Ermittlungstätigkeiten eher in der Vergangenheit statt, also im Mittelalter. Sämtliche forensische Nachweise wie etwa Fingerabdrücke fallen somit weg. Das macht das ganze natürlich nicht einfacher, doch Bastian ist ziemlich intelligent und der Mörder gibt zudem Hinweise, Puzzlestücke, die es zu entschlüsseln gilt.

In der Gegenwart geht es vor allem um die Freundinnen Anna und Emily. Ersterer geht es derzeit nicht so gut, weil ihr langjähriger Lebensgefährte ihr nach ihrem Heiratsantrag eröffnet hatte, eigentlich schwul zu sein. Nach der Trennung kam er dann auch noch mit dem besten Freund der beiden, Christopher, zusammen und zog nach Berlin. Für die Bankangestellte ein Schlag ins Gesicht. Dennoch freut sie sich sehr, dass ihre Freundin Emily als Studentin bereits die Möglichkeit erhält, einen Artikel in der Zeitung veröffentlichen zu dürfen. Um den Puzzlemörder von Zons soll es dabei gehen, der die Verbrechen im Jahr 1495 im Örtchen begangen hatte...
So recherchiert Emily nach und nach die Begebenheiten, die sich in der Vergangenheit bei Bastian für den Leser zeitgleich abspielen. Eine wie ich finde richtig gute Erzählart! 

Fazit:
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr und ich werde sicher noch weitere Bücher dieser und ihrer anderen Reihen lesen (die übrigens bei Kindle Unlimited enthalten sind). Ich fand das Buch wahnsinnig spannend und kann es auf jeden Fall empfehlen.

 
Infos zum Buch:  

Verlag: Kafel Verlag
Ebook296 Seiten
Genre: Krimi
Erschienen: 25.07.2012
ISBN: 978-3000390098


LINK ZUM VERLAG