Sonntag, 29. Dezember 2013

[Rezension] "Der Seele weißes Blut" von Sabine Klewe

Inhalt:
In einem Waldstück Düsseldorfs wird eine Frauenleiche gefunden. Der Schädel bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Die Frau wurde gesteinigt. Handelt es sich  um einen Ehrenmord? Hauptkommissarin Lydia Louis und ihr Team bilden die "Soko Steine". Noch während der laufenden Ermittlung wird im Aalper Wald eine weitere Leiche gefunden - doch diese ist viel älter. Besteht ein Zusammenhang zum aktuellen Fall?

Erster Satz:
"Angst ist die dunkle Schwester der Liebe."

Cover:
Gefällt mir richtig gut. Wunderbar düster und der Wald passt zum Inhalt.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Die Autorin konnte mich oft genug auf eine falsche Fährte schicken. Wusste bis zum Schluss nicht, wie es ausgeht. So was mag ich gerne! Auch der Schreibstil selbst hat mir gut gefallen. Die Ermittlungen der Polizei wurden sehr genau und, wie ich glaube, realitätsnah beschrieben. Der Fall an sich war auch sehr gut ausgearbeitet. 
Es gibt viele Handlungsstränge, die nach und nach zusammengeführt werden. Außerdem erfährt der Leser viel über die diversen Charaktere. 
Besonders gut gefallen haben mir die Rückblicke in das Jahr 1984. Der geschulte Thriller-/Krimileser ahnt bereits, dass es sich um die Vergangenheit des  Mörders handeln könnte...

Das einzige Manko war für mich die Anzahl der Protagonisten. Für mich viel zu viele Namen. Musste gerade bei den Unmengen an Polizisten oft überlegen, um welchen es jetzt geht. Die Perspektiven wurden oft gewechselt, was gut für den Fortgang der Handlung, aber schlecht für mich war - wieder überlegen, wer jetzt noch mal dieser Halverstett war...

Hauptkommissarin Lydia Louis ist verschlossen, launisch und lässt sich nicht hinter die Fassade blicken. Über die Zuteilung ihres neuen Partners, Chris Salomon, ist sie sehr verärgert. Oft konnte ich ihre Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen. Sie ist ein sehr spezieller Mensch. Irgendwas muss ihr zugestoßen sein, denn sie lässt niemanden an sich heran. Salomon ist ein ganz anderer Typ. Auch er hat einen Schicksalsschlag hinter sich, geht aber viel offener damit um. Beide sind gute Ermittler und ergänzen sich eigentlich gut, wäre die persönliche Abneigung von Louis nicht da...
Habe gerade gesehen, dass es bereits einen zweiten Fall für dieses Ermittlerteam gibt. Dachte mir schon, dass das Potential haben könnte.

Fazit:
Viel Ermittlungsarbeit, die aber nicht langweilig wird sondern vielmehr interessant aufgebaut ist. Hat mich gut unterhalten, mich störten nur bisweilen die (zu) vielen Personen.




Infos zum Buch:

Sonntag, 22. Dezember 2013

[Rezension] "Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid" von Gabriella Engelmann

Inhalt:
Sarah Sandmann ist siebzehn Jahre alt und wunderschön. Sie hat Haare schwarz wie Ebenholz, eine Haut so weiß wie Schnee und Lippen so rot wie Blut. Außerdem hat sie eine böse Stiefmutter, Bella. Mit ihr ist sie aufgrund der vielen Reisen ihres Vaters gezwungenermaßen viel allein. Doch die beiden verstehen sich gar nicht gut. Bella ist eine schöne Frau, doch der Neid auf die wesentlich jüngere Sarah wächst stetig. Als ihre Stieftochter dann auch noch einen Model-Job angeboten bekommt, ist Bellas Schmerzgrenze erreicht - sie beauftragt einen Auftragskiller...

Erster Satz:
"Es war einmal mitten im Winter und die Schneeflocken fielen herab..."

Cover:
Ich finde es total niedlich. Gefällt mir - vor allem die Schmetterlinge.

Meine Meinung:
Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen, eben Lektüre für Jugendliche. Ich kam wirklich gut durch, allerdings haben mir einige Dinge nicht gefallen.

Allem voran die Protagonisten. Sarah ist Ich-Erzählerin und wirkte auf mich völlig uninteressant. Sie ist siebzehn und war wohl gerade stark am pubertieren. Ich fand ihre Denkweise teilweise extrem nervig. Ich verrate wohl nicht zu viel wenn ich sage, dass in diesem Buch auch eine Lovestory vorkommt. Doch gerade die hat mir irgendwie das Lesevergnügen genommen. Es werden an ihr Mordversuche unternommen und sie denkt viel öfter an irgendwelche Jungs als daran, etwas dagegen zu unternehmen. Irgendwie hatte ich mir gewünscht, dass "Schneewittchen" in dieser modernen Ausgabe nicht wie ein kleines Mädchen kuscht und sich verkriecht. Die Zwerge beschreiben sie oft als sehr liebenswert und freundlich, auch davon habe ich nicht viel gemerkt...
Bella ist eine Antagonistin wie sie im Buche steht. Richtung Ende wird auch ein wenig aufgeklärt, wie sie zu dem geworden ist. Aber insgesamt hätte ich mir mehr Hintergrund gewünscht - wie er zum Beispiel in der (wie ich finde) ziemlich guten Serie "Once upon a time..." ausgearbeitet wurde. Aber ich verstehe schon, dass so etwas vielleicht den Rahmen gesprengt hätte.
Philipp ist Sarahs Vater - ein für mich  komplett unsinniger Charakter. Nur unterwegs, um von einer Frau wegzukommen, die er wohl doch gar nicht liebt (Bella), aber das Kind darf ruhig bei der Alten zu Hause bleiben... Na ja... 
Die Lösung mit den Zwergen fand ich allerdings wirklich super. Alle hatten ganz eigene Charakterzüge, völlig unterschiedlich und doch seit Ewigkeiten befreundet. 

Das Personenregister am Anfang des Buches nimmt wirklich sehr viel vorweg - hätte wohl lieber am Ende sein sollen.

Alles noch kein Grund, dass Buch so schlecht zu bewerten, wie ich es getan habe. Doch dann kam das Ende... Das fand ich richtig schlimm... SPOILER Noch mehr Friede-Freude-Eierkuchen ging wohl nicht! KOTZ!

Fazit:
Habe mir sehr viel mehr erhofft. Leider nur ein sehr vorhersehbarer Teenie-Roman ohne Witz.


Infos zum Buch:

Dienstag, 17. Dezember 2013

[Rezension] "Die Wellenläufer" von Kai Meyer

Inhalt:
Jolly ist vierzehn Jahre alt und Piratin. Zusammen mit Kapitän Bannon, der fast wie ein Vater für sie ist, befährt sie die Meere und raubt Spanier aus. Doch Jolly ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist eine Quappe. Das heißt, dass sie über das Wasser laufen kann.
Als eine Seeschlacht böse endet, ist das Mädchen auf sich allein gestellt. Sie wird an eine Insel geschwemmt, auf welcher sie den gleichaltrigen Munk kennen lernt.

Cover:
Zeigt offensichtlich Jolly, die über das Wasser geht. Kein wunderschönes Bild, aber auf jeden Fall dem Inhalt entsprechend. Das neue Cover finde ich jedenfalls ansprechender.

Erster Satz:
"Mit weiten Schritten lief Jolly über den Ozean."

Meine Meinung:
Der Schreibstil war wirklich super. Ich konnte mir immer alles ganz genau bildlich vorstellen. Kai Meyer versteht es einfach, seine Leser in Fantasiewelten zu entführen. Leider war die Welt in diesem Buch so gar nicht mein Fall. Dass Piraten und Co. nicht mein Thema sind, wusste ich natürlich schon vorher. Ich hatte wohl einfach gehofft, dass der Autor mich trotzdem kriegen wird.

Die Protagonisten waren alle auf ihre Weise interessant. Jollys Vergangenheit könnte sie noch sehr verletzen, wie ich glaube. Bannon war für sie immer wie ein Vater. Er hat sie immer gut behandelt - aber die Gründe, warum sie bei ihm gelandet war, könnten auch nicht so edel gewesen sein... Munk ist ein Junge, der schon immer die weite Welt sehen wollte. Doch als es dann tatsächlich so weit ist, trüben ihm die Umstände alle Freude. Das Besondere an Munk ist die Muschelmagie. Durch die Muscheln kann er ein wenig zaubern - könnte noch interessant werden. Auch ein wichtiger Charakter ist der "Geisterhändler". Weder Munk noch Jolly kennen seinen richtigen Namen. Er hat die Fähigkeit, Geister zu beschwören. Die sind jedoch nicht zwingend böse sondern können als billige Arbeitskräfte verwendet werden. Wer sie beschwört hat Macht über sie. 
Später kommen noch weitere Charaktere hinzu - ich möchte aber nicht zu viel verraten.

Fazit:
Leider, leider gar nicht mein Buch. Werde die Reihe wohl in naher Zukunft nicht weiter verfolgen. Vielleicht bin ich aber auch einfach schon zu alt... Wer fantasievolle Geschichten um Piraten mag, sollte aber nicht abgeschreckt sein.


Infos zum Buch:

Freitag, 13. Dezember 2013

[Freitagsfüller] - und mein süßer Hamsterschatz

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1.  Diese Woche ist mir eingefallen, was ich meiner Oma zu Weihnachten schenken kann! 

2.  Nächsten Mittwoch gehts mit den Kollegen zum Weihnachtsmarkt.

3.  Um die Wahrheit zu sagen hab ich noch lange nicht alle Geschenke - teilweise noch nicht mal Ideen...

4.  Kuschelsocken und Wärmekissen - mein Rezept für warme Füße.

5.  Ich  bekomme was ganz tolles von meiner Mami - freue mich!!

6.  Mein SuB ist riesig, der Wunschzettel aber auch. Er wird darum wahrscheinlich nach Weihnachten explodieren ;D

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Co-Autorin Lia (helfe beim Packen für den Umzug), morgen habe ich ein Treffen mit Ex-Kollegen geplant und Sonntag möchte ich zum BodyPump!


Bonnie mag Bücher zum Fressen gerne :D
(habe es ihr natürlich gleich wieder entrissen!!!)

Aber ein Stück Käse ist das Beste auf der Welt!
(kriegt sie nur ab und an)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

[Erster Leseeindruck] "Böse Dinge geschehen" von Harry Dolan

Ich bin jetzt auf Seite 102 und es gefällt mir ziemlich gut. Es beginnt arglos und doch bekommt man gleich ein schlechtes Gefühl. Der Hauptprotagonist David Loogan ist undurchsichtig und der Leser erfährt nichts über seine Vergangenheit. Dennoch wirkt er sympathisch und - was wirklich merkwürdig ist - ehrlich.

Der Schreibstil und insbesondere die Ermittlungsart erinnern mich irgendwie total an Sherlock Holmes - sehr clever und durchdacht. Bin gespannt wie es weitergeht.

Dienstag, 10. Dezember 2013

[Neuzugänge] Meine Co-Autorin zieht um...

... und wie wir Leseratten wissen sind Bücher wirklich wahnsinnig schwer! Also wollte ich ihr trotz geplantem SuB-Abbau vor Weihnachten helfen und ein paar Bücher, die sie mir sowieso noch ausleihen wollte, abnehmen.

Das waren mehr als gedacht und jetzt ist wieder kein Platz auf dem SuB... Also lesen, lesen, lesen ist die Devise.


 Kennt ihr die Bücher? Welche könnt ihr empfehlen?


Diese vier Bücher wurden ihr seinerzeit von einer gemein-samen Freundin ausgeliehen - ich sollte ihr die eigentlich nur wieder zurückgeben, werde sie aber wohl selbst noch lesen ;) 

Allerdings weiß ich gerade nicht genau, ob "Das Hotel" doch Lia gehört... ?! Muss ich sie wohl nochmal fragen...

Die vier gehören tatsächlich und definitiv der lieben Co-Autorin.

"Erebos" hatte selbst Lia bislang noch nicht gelesen. Finde total lieb, dass sie es mir trotzdem schon ausgeliehen hat.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

[Lesemonat] Mein November 2013



"Ich hab dich im Gefühl" von Cecelia Ahern = 430 Seiten
"Die Wellenläufer" von Kai Meyer = 378 Seiten
"Dark Moon" von Claire Knightley = 345 Seiten

Insgesamt also 1.153 Seiten



Kein besonders erfolgreicher Monat... Das Buch von Cecelia Ahern hatte ich bereits im Oktober angefangen und am 03.11. beendet... Aber wenn ich jetzt noch anfange, die Seitenzahlen aufzuschlüsseln, bin ich ja nur noch am Rechnen - was im Übrigen so gar nicht meine Stärke ist!

Das erste Buch war auf jeden Fall super. Der Anfang war komisch - aber es wurde. Mal sehen, ob ich eine Rezi zusammenbekomme... Bin wirklich faul zurzeit! Sorry!
Es folgte der Auftackt der "Wellenläufer-Trilogie" - leider hat es mir nicht gefallen. Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Die Arkadien-Reihe war der absolute Wahnsinn. Außerdem mag ich den Stil des Autors - auch in diesem Buch. Ich glaube, es lag einfach an der Story. Zu fantastisch für Enni. 
Der Abschluss des Monats war "Dark Moon". Ging schnell runtergelesen. Aber das wars auch schon. Bekannte Story, nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut.

Also durchwachsen. Wie war euer November? Kennt ihr eins der von mir gelesenen Bücher?

Montag, 2. Dezember 2013

[Buchzitat]

"Ich glaube nicht, dass ich Sie schon einmal so spät am Abend gesehen habe.
Ich bin fast davon ausgegangen, dass Sie gar nicht da sind,
als ich Sie anrief, dass sie nach einer bestimmten Uhrzeit aufhören zu existieren."

Seite 27
"Böse Dinge geschehen" 
von Harry Dolan

Sonntag, 24. November 2013

[Sonntagsbilanz]



Gesehen Zumindest ein bisschen was von Hamburg

Gegessen Eine Bratwurst auf dem Sankt Pauli Weihnachtsmarkt

Gehört Viiiiiel Gerede über Insolvenzrecht - war auf einem Seminar...

Gelesen Viiiiiiele Gesetzestexte und Infos, Beispielfälle und Lösungen

Gedacht Na ob ich in der abschließenden Prüfung tatsächlich alles richtig gemacht habe???

Gefühlt Alleine auf der Reeperbahn ein wenig verloren, am Wasser aber großartig

Geschlafen Ziemlich wenig, obwohl das Hotelzimmer der Wahnsinn war


Hier noch ein paar Fotos :

Mittwoch, 20. November 2013

[Neuzugänge] GESCHENKE!!!

Heute kam dieses riesige Paket bei mir auf der Arbeit an:



Ich hatte tatsächlich etwas erwartet. Und zwar "Never Knowing" von Chevy Stevens. Dieses Buch hatte mir nämlich die liebe Paralauscher von "...Wie ich auszog die Welt zu retten und mit einem Buch zurückkam..." versprochen. Sie wollte ihren SuB verkleinern - ich wollte das Buch. Also wollte sie es mir kurzerhand schenken - total lieb!

Als dann dieses riesige und schwere Paket kam, war ich wirklich sehr überrascht.

Wie gesagt, ich hatte ein Buch erwartet - und das hier bekommen:



Einfach unglaublich!!! Meine übergroße Freude war wohl im ganzen Büro zu hören... (krm...)

VIELEN, VIELEN DANK PARALAUSCHER!!!!

Mal sehen, wann ich über dieses großartige Paket hinweggekommen bin und das Grinsen aus meinem Gesicht verschwindet ;DD


Freitag, 15. November 2013

[Freitagsfüller]

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1.  Als ich heute aufwachte konnte ich mich noch sehr lebhaft an einen lustigen Traum erinnern :)

2.  Verdammt - Heiligabend ist schon soo bald.

3. Ich kaufe gerne Bücher ;p

4. Habe noch nicht so viele Ideen, was die Geschenke für Weihnachten angeht...

5. Was ist denn los mit manchen Autofahrern?? Könnte maches Mal richtig ausrasten...!

6.  Beim Lesen kriege ich oft kalte Hände - bis in die Fingerspitzen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine neue Folge "Walking Dead", morgen habe ich noch nichts genaues (vielleicht einen Spieleabend) geplant und Sonntag möchte ich zum Body Pump!

Montag, 11. November 2013

[Rezension] "Während ich schlief" von Anna Sheehan

Inhalt:
Die Eltern von Rosalinda Samantha Fitzroy sind reich. Ihr Vater ist Gründer und Leiter der größten und mächtigsten Firma der Welt. Ihre Eltern versetzen Rosa in einen künstlichen Schlaf, der sogenannten Stasis, in dem man nicht älter wird. Doch niemand weckt sie auf... Erst nach 62 Jahren holt ein völlig fremder Junge die 16-Jährige zurück ins Leben. Nichts ist, wie es war. Jeder, den sie jemals kannte, ist tot.

Erster Satz:
"Stets hatte ich mich so lange wie möglich an meine Stase-Träume geklammert."

Cover:
Einfach wunderschön. Das Titelbild ist ein absoluter Eyecatcher für mich. Ich musste es einfach haben. Es erinnert mich an Schneewittchen in ihrem gläsernen Sarg.

Meine Meinung:
Für mich war es ein sehr bewegendes Buch. Der Leser wird sofort in die Handlung hineingeworfen. Das Fehlen einer Jahresangabe macht es auch nicht einfacher, denn bereits bei Eintritt der Stase befanden wir uns in der Zukunft. Technologien waren bereits erschaffen, von denen heute nur geträumt werden kann. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Rose. 

Rose ist ein ganz besonderer Hauptcharakter. Sie ist ruhig. Leidet im Stillen. Ist künstlerisch begabt. Hatte nie Freunde - bis auf ihren geliebten Xavier, den sie durch den langen Schlaf verloren hat. In ihrer Verzweiflung und Einsamkeit hält sie sich an Brendan, der sie beim Stöbern im Keller des Wohnhauses entdeckt hat. 
Nach und nach erfährt der Leser gemeinsam mit Rose, wie die Welt sich verändert hat. Und da war viel. Insbesondere die "Dunkle Epoche" bringt sie an den Rand der Verzweiflung. Ich will hier aber nicht zu viel verraten. 

Die Beschreibung der Zukunft fand ich großartig. Konnte mir alles bildlich vorstellen. Und auch die Tatsache, dass ein Konzern eine solche Macht ausübt, ist erschreckend aber leider realitätsnah. Insgesamt waren die Ideen der Autorin, wie die Zukunft aussehen könnte, düster aber nachvollziehbar.

Fazit:
Ein großartiges Buch. Ich habe wahnsinnig viel geweint beim Lesen und sehr gelitten mit Rose. Eine sehr tragische Geschichte, aber lesenswert!



Infos zum Buch:

Mittwoch, 6. November 2013

[Kurzes Fazit] "Der Spiegel von Feuer und Eis" von Lynn Raven

Inhalt laut Klappentext:
Gejagt von der Eiskönigin, die den ewigen Winter über das Land bringen will, fällt das Mädchen Cassim in die Hände des geheimnisvollen Morgwen. Ihr Retter - oder eine weitere Bedrohung? Auf jeden Fall übt der mysteriöse junge Mann eine nie gekannte Faszination auf Cassim aus...

Meine Meinung / Fazit:
Es hat mir einfach überhaupt gar nicht gefallen. Das komplette Potential der Grundidee wurde verschenkt. Zu viele Handlungsstränge waren "geklaut" (Narnia, Die Eiskönigin, uvm.) - und dann noch nicht mal gut! Lange Zeit passierte nahezu gar nichts. Cassim, Morgwen und der Faun reisen einfach durchs Land. Langweilig.
Cassim selbst hat mir überhaupt nicht gefallen. Blasser Charakter und auch sonst uninteressant. Ihre "Gabe" fand ich jetzt auch nicht so spannend. Nur Morgwen war irgendwie interessant für mich. Die große Enthüllung hatte ich allerdings schon sehr lange erraten...

Ich dachte irgendwie immer noch, dass das Ende vielleicht etwas herausreißen könnte. Leider war es völlig überdreht und unglaubwürdig. Daher nur ein Wurm.


PS: Meinen ersten Leseeindruck von dem Buch könnt ihr HIER nachlesen...

Infos zum Buch:

Dienstag, 5. November 2013

[Rezension] "Die Schmetterlingsinsel" von Corina Bomann

Inhalt:
Diana Wagenbach ist eine Deutsche mit englischen Wurzeln. Als ihre Tante, die letzte lebende Verwandte, nach einem Schlaganfall im Sterben liegt, kehrt sie nach England zurück. Tante Emmely bittet sie in ihrem letzten Gespräch, das große Familiengeheimnis zu lüften. Mithilfe des Butlers Mr. Green lässt die Tante ihr selbst nach ihrem Tod Hinweise zukommen.

Erster Satz:
"Liebste Grace, ich weiß nicht, ob du mir inzwischen verziehen hast."

Cover/Aufmachung:
Der Kaufgrund für mich! Ich finde das Cover wunderschön und besonders die Orchideen und Schmetterlinge auf dem Schnitt sehr hübsch.

Meine Meinung:
Der Aufbau war ähnlich wie bei "Das Orchideenhaus" von Lucinda Riley (meine Rezi). Die Handlungen von Diana spielen in der Gegenwart - es wird jedoch auch in die Vergangenheit gewechselt. So erfährt der Leser mehr über die damaligen Verhältnisse, als Diana es je tun könnte. 
Der Handlungsstrang in der Vergangenheit war für mich viel interessanter, aber der Wechsel zur Gegenwart hat mich nie gestört. 

Die Protagonisten waren glaubwürdig und sympathisch. Allen voran Diana, die nach dem Seitensprung ihres Mannes regelrecht froh über die Suche nach den Spuren der Vergangenheit ist. Natürlich ist da noch Grace - ihre Urgroßmutter, die Hauptperson des zweiten Handlungsstrangs. Dass alles ein tragisches Ende nehmen wird, kann man schon nach dem bedauernden Brief am Anfang des Buches ahnen, daher ergibt sich die Lösung relativ bald. Trotzdem war es weiterhin einigermaßen spannend; zumindest wollte ich wissen, wie das Buch endet.

Wirklich interessant wurde das Buch, als die Handlung nach Sri Lanka verlegt wird. Ich bekam eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie es da aussieht obwohl ich nie da war. Außerdem erfährt man einiges über die Teeproduktion.

Fazit:
Eine gute Familiensaga mit einem Geheimnis, das sich jedoch recht schnell erraten lässt. Das Buch konnte mich einfach nicht fesseln, obwohl es wirklich nicht schlecht war. Würde es jedoch Fans von Familiengeschichten empfehlen.



Infos zum Buch:

Montag, 4. November 2013

[Wochenrückblick]


Gesehen Meinen unglaublich niedlichen Dsungarischen Zwerghamster Bonnie (siehe Fotos). Findet ihr sie auch so zauberhaft wie ich?

Gelesen "Ich hab dich im Gefühl" von Cecelia Ahern. Kam erst nicht gut rein, dann hatte es mir doch gefallen.

Gehört Das Album von Bastille - rauf und runter. Habe schon ein paar Lieblingslider - und auch eins das mir gar nicht gefällt...

Gegessen Burger und Pommes heute in der Ernst-August-Galerie

Gefreut Darüber dass die liebe Paralauscher mir ein Buch schenken will! Voll lieb!!! Vielen Dank!!!

Geärgert Über Im-Weg-Rumsteher... Wie ich die hasse!

Gedacht Ausschlafen ist doch das Schönste auf der Welt...


Donnerstag, 31. Oktober 2013

[Lesemonat] Mein Oktober 2013


Diese Bücher habe ich im Oktober gelesen (in dieser Reihenfolge):

"Die Schmetterlingsinsel" von Corina Comann = 556 Seiten
"Harter Schnitt" von Karin Slaughter = 509
"Während ich schlief" von Anna Sheehan = 352

Also insgesamt 1.417 Seiten

Ein ziemlich guter Lesemonat, muss ich sagen. Die Familiensaga zu Beginn hat mich zwar nicht so fesseln können (habe ziemlich lange für das Buch gebraucht), aber hat mir dennoch gefallen. 
Der Thriller war auch gut, das Highlight des Monats war jedoch definitiv "Während ich schlief". Was habe ich geweint. Wenn ich genug Worte zusammenbringe, kommt die Rezi bald... Kann das Buch nur empfehlen. 

DANN EIN TOLLES HALLOWEEN DIESES JAHR! Werdet ihr auf eine Halloween-Party gehen? Als was verkleidet ihr euch? Schön blutig?

Mittwoch, 30. Oktober 2013

[SuB] Mal wieder ein aktuelles Foto


 Das ist also mein aktueller SuB (Stapel ungelesener Bücher). Ich finde ihn recht groß - im Vergleich zu anderen Bloggern ist er jedoch anscheinend winzig :p



Diese Bücher habe ich auch 
noch nicht gelesen.Ich zähle sie 
aber nicht direkt zu meinem SuB...
Auf diese alten Bücher muss ich 
wirklich Lust haben.(Vielleicht sollte 
ich "Die Buddenbrooks" auch 
mit dazulegen...)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Karin Slaughter und ihre Buchreihen...

Karin SlaughterHallo ihr Lieben,

ich hatte in meiner Rezension zu "Harter Schnitt" ja bereits erwähnt, dass es sich um den Teil einer Reihe handelt. Scheinbar sind alle ihre Bücher irgendwie verknüpft, was ja nicht unbedingt schlecht ist (man sieht seine Lieblingsprotagonisten ja gerne mal wieder). Allerdings nervt es mich persönlich sehr, wenn mir das Buch gefällt und mir die Spannung bei den vorherigen Büchern genommen wird. 

Also hier noch einmal für euch (und auch mich) die Reihenfolge ihrer Bücher (quelle: wikipedia):

Freitag, 25. Oktober 2013

[Ich lese gerade...] "Während ich schlief" von Anna Sheehan

Klappentext:
Rose Fitzroys Welt scheint perfekt: Ihrer Familie gehört das größte Firmenkonsotrium der Welt, sie selbst genießt all den Luxus und Komfort, den Geld und gesellschaftliches Ansehen ihr zu geben vermögen. Zudem ist sie noch frisch verliebt. Doch dann versetzen ihre Eltern sie in einen künstlichen Schlaf – und niemand weckt sie auf. Erst 62 Jahre später holt ein völlig Fremder sie mit einem Kuss zurück ins Leben. Rose muss feststellen, dass nichts in ihrer Welt mehr so ist, wie es war: Ihre Eltern sind verschwunden, ihr Liebster unauffindbar, und an ihre Fersen heftet sich ein seltsames Wesen, das ihr offensichtlich Böses will ...


Es ist wahnsinnig traurig.... 
Und wahnsinnig schön.... 
Allerdings auch verwirrend...

Die Welt, in der Rose vor ihrem Schlaf gelebt hat, war bereits die Zukunft. Jetzt - 62 Jahre später - ist auch für sie alles neu. Könnte eine großartige Geschichte werden. Bin gespannt. Momentan bin ich auf Seite 102 von 352.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

[Rezension] "Harter Schnitt" von Karin Slaughter

Zu Beginn möchte ich mich herzlich beim Blanvalet Verlag bedanken, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Und natürlich bei Blogg-dein-Buch!

Inhalt:
Faith ist zu spät dran. Nicht das erste Mal. Ihre pensionierte Mutter passt auf Faiths vier Monate alte Tochter Emma auf, während die selbst arbeitet. Als sie dort ankommt schrillt Heavy-Metal-Musik aus dem Haus - so gar nicht die Musik ihrer Mutter. Als sie dann im Haus auf mehrere Angreifer und sehr viel Blut trifft, sitzt der Schock tief. Was war passiert? Und wo war ihre Mutter? Weshalb wurde sie entführt?

Erster Satz:
"Faith Mitchell kippte den Inhalt ihrer Handtasche auf den Beifahrersitz ihres Mini und suchte in dem Durcheinander nach etwas Essbarem." 

Cover:
Mir gefällt es gut. Schwarz oder dunkel gehaltene Cover finde ich gerade für das Thriller-Genre perfekt. Die Disteln in weiß abgesetzt - passt.

Meine Meinung:
Zunächst einmal muss ich auf meine Enttäuschung hinweisen, die allein meiner nicht korrekten Recherche geschuldet ist. Es handelt sich nämlich um die Fortsetzung einer Reihe! Und zwar einer Reihe, die ich wirklich gerne gelesen hätte (und es womöglich trotzdem noch tue). Nur als kurzer einleitender Hinweis.
Da ich die komplette Will-Trent-Reihe bislang nicht gelesen habe, bin ich relativ unvoreingenommen an die Geschichte herangegangen und ich kann sagen: Man kann dieses Buch tatsächlich ohne jegliches Vorwissen wunderbar lesen. Alles wird nach und nach erklärt, aber nicht so, als hätte man wirklich viel verpasst.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ich habe schon einige Bücher von Karin Slaughter gelesen (Sara-Linton-Reihe) und ich mag ihren Schreibstil. Gerade die genauen medizinischen Beschreibungen, die auch in diesem Buch an einer Stelle besonders aufgefallen sind, haben mir immer gut gefallen. Die Autorin bleibt sachlich, aber verpackt es dennoch sehr interessant. 
Natürlich hat auch das Persönliche der Protagonisten eine große Rolle gespielt. Das Zusammenspiel zwischen Sara und Will war einfach großartig. Allerdings wurde mir Faith nie wirklich sympathisch. Man erfährt so wahnsinnig viel über sie und ihre Vergangenheit / Familiengeschichte - aber für mich blieb sie irgendwie trotzdem blass. Sie war mir nicht egal, aber ich habe einfach die Szenen mit Will viel lieber gelesen. Er ist nämlich ein unglaublich interessanter Mann und sehr charismatisch.
In diesem Roman geht es vorrangig um Faiths Mutter Evelyn, die seit einigen Jahren pensioniert ist. Ihre Entführung scheint irgendwie mit ihrer Vergangenheit bei der Polizei zusammen zu hängen. Ihre gesamte Einheit wurde damals wegen Korruption verhaftet. Die Frage ist nur: War Evelyn irgendwie in die Sache verwickelt? Faith glaubt fest an ihre Mutter und tut einfach alles, um sie zurückzubekommen. 
Die Story war stimmig. Das kann man gar nicht anders sagen. Aber irgendwie habe ich mir am Ende einen größeren "Knall" erhofft. Außerdem waren mir zu viele Bösewichte im Spiel. Dem Schreibstil der Autorin zum Dank kam ich nie durcheinander. Ich wusste immer sofort, von wem die Rede war. Tatsache ist, dass es auch weiterhin verwirrend sein sollte. Der Leser sollte einfach lange Zeit im Dunkeln tappen. Das hat definitiv funktioniert.
Spannung war mehr unterschwellig vorhanden. Eigentlich ähnelt das Buch eher einem Krimi. Ich wollte immer wissen, worum es denn jetzt tatsächlich geht. Aber mir fehlte einfach etwas. 

Fazit:
Weniger blutig als erwartet und doch ein recht gelungener und unterhaltsamer Thriller. Ein paar Kritikpunkte hatte ich allerdings, daher nicht die volle Punktzahl.


Infos zum Buch:

Sonntag, 20. Oktober 2013

[Sonntagsbilanz] Mein Rückblick der vergangenen Woche

Gesehen So viele wunderbar bunte Blätter :)

Gelesen "Harter Schnitt" von Karin Slaughter - Rezi folgt demnächst!!!

Gehört  Ein paar wirklich gute Stimmen bei "The Voice" - wenn Nena nicht so nervig wäre, könnte ich mir die Sendung wohl auch mal komplett anschauen...

Gegessen Erdnüsse - bin wieder meiner Sucht verfallen...

Gefreut  Habe spontan Urlaub eingereicht - hatte noch so wahnsinnig viel. 

Geärgert Darüber, dass "Harter Schnitt" leider doch viel mit den beiden Reihen der Autorin (Sara-Linton und Will-Trent) zu tun hat... Das wusste ich vorher nicht. War nämlich mit der ersten nicht ganz durch und die zweite hatte ich gar nicht angefangen!

Gedacht Wenn es doch nur nicht so oft regnen würde... Wenn mein Fahrrad doch endlich repariert wäre...

Montag, 14. Oktober 2013

[Rezension] "I kissed a Zombie and I liked it" von Adam Selzer

Inhalt:
Seit einiger Zeit ist nach dem großen Megamart-Skandal bekannt, dass es posthumane Wesen gibt. Der Discounter brachte nämlich verstorbene Menschen wieder ins Leben zurück, um sie als Zombie-Sklaven für sich arbeiten zu lassen. Als dies bekannt wurde gaben sich auch Vampire und Werwölfe zu erkennen. Viele der vor allem jungen Mädchen sind begeistern von den bleichen lebenden Toten. Anders als Alley. Sie ist 18 und besucht die Highschool eines Vororts von Des Moines. Das zynische Mädchen schreibt für ihre Schülerzeitung ein Kolumne und hat so gar keine Lust auf die Toten. Bis sie Doug kennen lernt...

Erster (und zweiter) Satz:
"EinemVampir dabei zuzusehen, wie er mit einem IQ-Leichtgewicht rummacht, ist ungefähr so, als würdest du über den Bauernmarkt schlendern und dabei feststellen, dass nicht wenige Farmer beim Mähen oder Holzhacken den einen oder anderen Finger eingebüßt haben. Obwohl du nicht aufdringlich sein willst, starrst du doch immer wieder hin."

Meine Meinung:
Wirklich leichte Lektüre, die mich aber einfach richtig gut unterhalten hat. Dieses Buch hat mich aus meiner Leseflaute gerettet. Es war so wunderbar sarkastisch. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, die Hauptprotagonistin einfach herrlich. Eigentlich heißt Alley mit richtigem Vornamen Algonquin, was sie ziemlich cool findet - so kann sie viele Varianten ihrer selbst entwickeln. In der Schule ist sie als Eisprinzessin bekannt. Sie schreibt teiweilse recht niederschmetternd über die Schulband, die allerdings wirklich nicht gut sein soll. Außerdem lässt sich keinen Kerl an sich ran - Sex ja, Liebe nein.
Als sie Doug kennen lernt ist sie schon wirklich blauäugig. Selbst mir wäre (auch ohne den doch recht viel verratenden Titel) ziemlich schnell klar gewesen, dass es sich bei ihm um einen Zombie handelt. Doch Alley hat die rosa Brille auf. Selbst das war mir nicht unsympathisch, eher witzig. Eben wie das ganze Buch.
Das einzige was mich an diesem Buch gestört hat war, dass eine bejahende Frage sehr oft mit Yeah beantwortet wurde. Mein Gott, "ja" hätte es auch getan.

Fazit:
Ich kann es wirklich empfehlen. Für mich ein absolutes Gute-Laune-Buch.



Infos zum Buch:

Samstag, 12. Oktober 2013

[Neuzugänge] Jojo und Karin sind eingezogen


"Harter Schnitt" habe ich bei Blogg dein Buch gewonnen. Anfang Oktober ist es dann bei mir angekommen. Da ist ja bis gestern "Die Schmetterlingsinsel" gelesen habe, werde ich heute direkt anfangen. Bin sehr gespannt!

"Ein ganzes halbes Jahr" wurde mir wärmstens empfohlen. Wirklich jeder, den ich kenne, fand das Buch großartig oder zumindest sehr lesenswert. Da dachte ich mir: Was solls, kaufst du dir das halt selbst. Hätte es mir auch bei einer von drei Freundinnen ausleihen können - aber wenn es wirklich so toll ist, will ich es im Regal stehen haben :) Außerdem habe ich ja immer noch ein wenig Geld in der Spardose (1 Buch gelesen = 1 Euro sparen) vom letzten Jahr.

Freitag, 11. Oktober 2013

[Lesemonat] September 2013

(auf dem Bild fehlt "I kissed a zombie and I liked it" - musste es einfach weiterverleihen :p)


"Der Tod in deinem Blut" von Alice Blanchard = 429 Seiten
"I kissed a zombie and I liked it" von Adam Selzer - 238 Seiten
"Meto. Das Haus" von Yves Grevet = 218 Seiten
"Nenn mich einfach Superheld" von Alina Bronsky" = 238 Seiten.

Ingesamt 4 Bücher = 1.123 Seiten

Der September begann für mich zunächst, wie er geendet hat. Öde. Denn "Der Tod in meinem Blut" wollte einfach nicht enden... Am 06.09.13 hatte ich es dann endlich durch. Als eine Art Belohnung kam dann das Zombie-Buch. Es war einfach soo witzig und holte mich direkt aus der Leseflaute wieder heraus.
"Meto" war einfach klasse. Wirklich so, wie ich es erwartet hatte nach der Leseprobe. Es endete nur einfach viiel zu früh. Brauche die Fortsetzung! "Nenn mich einfach Superheld" hatte ich bei Lovelybooks in der Leserunde gewonnen - hat mir gut gefallen, auch wenn es etwas merkwürdig und total anders als erwartet war.

Angefangen hatte ich außerdem noch "Die Schmetterlingsinsel" - sogar schon am 20.09. Heute habe ich es beendet. Hat mir gut gefallen, hatte nur irgendwie nicht so große Lust zu lesen.

Meine Schwester hatte mir nämlich die komplette Serie "Prison Break" ausgeliehen - bin wieder meiner Sucht verfallen... Konnte nicht aufhören... Blieb nicht viel Zeit zum Lesen und Bloggen... Jede Folge endet mit einem Cliffhanger... Wer die Serie kennt, versteht das vielleicht!

So viel zu meiner Statistik. Wie sah euer Monat September aus? Ist ja schon etwas her... Haben euch auch andere Dinge vom Lesen abgehalten?

Sonntag, 29. September 2013

[Rezension] "Psychopath" von Keith Ablow

Inhalt:
Dr. Jonah Wrens ist ein wahnsinnig guter Psychiater. Er hört seinen Patienten wirklich zu und weiß instinktiv, wie er ihnen helfen kann. Gerade bei Kindern bewirkt er wahre Wunder. Er bleibt nie lange an einem Ort. Enge Bindungen kann er sich nicht erlauben, denn was niemand ahnt: Jonah ist der Highwaykiller.
Das FBI tritt auf der Stelle. Seine Opfer sind über das ganze Land verteilt, es bestehen keinerlei Verbindungen zwischen ihnen. In ihrer Verzweiflung wenden sie sich an den Psychoanalytiker Frank Clevenger. Eigentlich will dieser den Job gar nicht annehmen...

Cover:
Ich finde es nicht schön. Außerdem ist es überhaupt nicht aussagekräftig. Ein Schaukelpferd hat wirklich nichts mit dem Inhalt zu tun.

Erster Satz:
"Mahlers Zehnte Symphonie drang aus der Stereoanlage des BMW X5, doch selbst die friedvolle Musik konnte Jonah nicht beruhigen."

Meine Meinung:
In Keith Ablows Roman ist man sehr nah bei dem Mörder. Man lernt ihn kennen, erfährt seine Gedanken und auch ansatzweise die Hintergründe seiner Taten. Jonah ist hochintelligent und ein erstklassiger Psychiater. Er löst Fälle, an denen sich Kollegen bereits die Zähne ausgebissen hatten, in Sekundenbruchteilen. Wenn der Drang über ihn kommt, alles über einen Menschen zu erfahren, geht er bis zum Äußersten. Er ist gewandt und sympathisch - das wird seinen Opfern zum Verhängnis. Wenn sie ihm nicht all ihr Innerstes offenbaren, bringt er sie um. Durch seine wechselnden Arbeitsstellen sind ihm die Morde nahezu nicht nachzuweisen - doch Jonah will Hilfe. So wendet er sich an die New York Post mit einem Brief. Dieser ist direkt gerichtet an Frank Clevenger.
Der zweite Protagonist hat eigentlich genug Sorgen. Seit einiger Zeit lebt der siebzehnjährige Billy bei ihm. Dieser wurde seinerzeit zu Unrecht beschuldigt, seine kleine Schwester getötet zu haben. Nachdem Frank seine Unschuld bewies und die tatsächlichen Täter, seine Eltern, verhaftet wurden, beantragte er das Sorgerecht. Kein einfaches Unterfangen für den ehemaligen Spiel- und Drogenabhängigen. Billy ist schwer gestört - mit dem Highwaykillerfall möchte er daher eher nichts zu tun haben. Doch letztlich bleibt ihm keine Wahl - ein Psychoduell der Superlative.

Fazit:
Ein wirklich gutes Buch, aber eben kein Thriller. Es fehlte ein wenig an Spannung. Daher konnte ich es zu einfach aus der Hand legen. Trotzdem empfehlenswert.




Infos zum Buch:

Freitag, 20. September 2013

[Freitagsfüller] - und was ist bei euch am WE geplant?

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1.  Warum werde ich das Gefühl nicht los, irgendwas vergessen zu haben?

2.  Würde morgens einfach gerne im Bett bleiben...

3.  Es ist bei weitem nicht zu ungemütlich draußen, wie es manchmal aussieht.

4.  Ich habe kürzlich ein tolles Parfüm entdeckt. (und ganz günstig hier gefunden)

To be or not to be...
5.  Wie es mir nach dem großen Feste geht, werde ich dann am Sonntag sehen.

6.  Kosmetik, Seife (so hübsche...) und natürlich Bücher sind Sachen die ich gerne horte.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geburtstagsfeier meiner kleinen Schwester, morgen habe ich den Besuch auf der Hochzeit von fashionjules geplant und Sonntag möchte ich mich mit ein paar Freudinnen treffen (der Alte-Schachtel-Kranz darf abgenommen werden)!


Habe ein ganz schön krasses Wochenende vor mir. Da werde ich wohl nicht wirklich zum Lesen kommen. Was habt ihr so vor?