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Mittwoch, 30. April 2014

[kurzes Fazit] "Das Hotel" von Jack Kilborn

Kurzer Inhalt:
Ein Hotel. Mitten im Wald. Nicht besonders gut besucht. Aber wer einmal ankommt, wird nie wieder gehen... Die meisten Gäste gelangen zum jährlichen Iron-Woman-Wettkampf in das Hotel. Und das auch nur, weil keine andere Unterkunft mehr frei ist. Einige gewinnen sogar in einem Preisausschreiben, obwohl sie sich nicht erinnern können, daran teilgenommen zu haben.

Meine Meinung:
Ein wirklich wahnsinnig spannender und teilweise sehr ekliger Horror-Roman. Wer auf Filme wie "Wrong Turn", "The Hills have eyes" und Co. steht, ist hier genau richtig. Ziemlich guter Splatter gepaart mit einer gut durchdachten Story. Viele Protagonisten, aber dennoch nicht unübersichtlich. Das Ende ist ein wenig überdreht, aber ich fand es trotzdem nicht nervig.

Alles in allem wurde ich gut unterhalten. Habe genau das bekommen, was ich erwartet habe. Bin zufrieden. Punktabzug gibt es nur für die zu sehr gewollt wirkenden Zufälle am Ende... Sonst wirklich spitze!



Dienstag, 23. Juli 2013

[Rezension] "Das Hotel" von Jack Kilborn

Inhalt: 
Tief in den Wäldern von West Virginia liegt ein kleines Hotel versteckt. Das Rushmore Inn erlangt eine plötzliche Beliebtheit, der Iron-Woman-Wettbewerb steht vor der Tür und alle umliegenden Pensionen sind ausgebucht. Doch das Rushmore Inn hütet ein tödliches Geheimnis. In jedem Zimmer wartet ein anderer amerikanischer Präsident - nur ein Bild - doch die Augen scheinen den Gästen zu folgen...

Cover: 
Die verzerrte Schrift mutet leicht irre an und spiegelt den Inhalt des Buches gut wieder. Ansonsten ist es ziemlich nichtssagend. 

Erster Satz:
"Maria öffnete die Tür und wurde von Abraham Lincoln begrüßt."

Meinung:
Das Buch ist aus Sicht der dritten Person geschrieben. Am Anfang treten nacheinander verschiedene Personen ins Bild, die auf den ersten Blick bis auf den Iron-Woman-Wettbewerb, nichts miteinander zu tun haben. Es sind kurze Sequenzen, die Lust auf mehr machen und oft mit einem Cliffhanger enden. Man denkt sich: Hallo?! Hilfe!?
 
Die Schrift ist sehr lebendig, man kann sich gut vorstellen, wie die verschiedenen Hotelzimmer aussehen und ein beklemmendes Gefühl wird vermittelt. Spannung war für mich jederzeit gegeben. Zwischendurch gab es ein paar Splatter-Momente, die mich aber nicht gestört haben. Ich bin da hart im Nehmen, habe mir ja nicht umsonst einen Horror-Thriller gewählt. Ab und zu etwas überzogen.
 
Gut gefallen hat mir, wie die Wege der Personen sich kreuzten, was abzusehen war. Außerdem haben mir die Hintergrund-Infos gut gefallen. Das gibt selbst einem Horrortrip mehr Tiefe, man ist einfach mehr an dem Schicksal einer Person interessiert, wenn man auch etwas aus der Vergangenheit kennt und die Person keine Fremde für einen ist. Eine eigentliche Protagonistin gibt es also nicht, wobei eine Frau etwas mehr hervorsticht. 
Gab es Überraschungen? Ja, aber auch vorhersehbare Zusammenhänge.

Fazit:
Ein spannender Horror-Trip, der mich wirklich gut unterhalten hat. An einigen Stellen nichts für schwache Nerven. Humor war auch vorhanden.