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Mittwoch, 6. November 2013

[Kurzes Fazit] "Der Spiegel von Feuer und Eis" von Lynn Raven

Inhalt laut Klappentext:
Gejagt von der Eiskönigin, die den ewigen Winter über das Land bringen will, fällt das Mädchen Cassim in die Hände des geheimnisvollen Morgwen. Ihr Retter - oder eine weitere Bedrohung? Auf jeden Fall übt der mysteriöse junge Mann eine nie gekannte Faszination auf Cassim aus...

Meine Meinung / Fazit:
Es hat mir einfach überhaupt gar nicht gefallen. Das komplette Potential der Grundidee wurde verschenkt. Zu viele Handlungsstränge waren "geklaut" (Narnia, Die Eiskönigin, uvm.) - und dann noch nicht mal gut! Lange Zeit passierte nahezu gar nichts. Cassim, Morgwen und der Faun reisen einfach durchs Land. Langweilig.
Cassim selbst hat mir überhaupt nicht gefallen. Blasser Charakter und auch sonst uninteressant. Ihre "Gabe" fand ich jetzt auch nicht so spannend. Nur Morgwen war irgendwie interessant für mich. Die große Enthüllung hatte ich allerdings schon sehr lange erraten...

Ich dachte irgendwie immer noch, dass das Ende vielleicht etwas herausreißen könnte. Leider war es völlig überdreht und unglaubwürdig. Daher nur ein Wurm.


PS: Meinen ersten Leseeindruck von dem Buch könnt ihr HIER nachlesen...

Infos zum Buch:

Mittwoch, 24. Juli 2013

[Erster Leseeindruck] "Der Spiegel von Feuer und Eis" von Lynn Raven (alias Alex Morrin)

Ich bin mittlerweile auf Seite 40 - also noch wirklich nicht sehr weit. Mein erster Eindruck sieht leider nicht allzu rosig aus... Irgendwie kommt es mir so vor, als wären viele Ideen aus "Narnia" geklaut. Das habe ich zwar noch nicht gelesen, aber zumindest den Film gesehen. Es gibt eine Eiskönigin (die natürlich das ultimativ Böse darstellt) und einen Faun namens Jornas (also quasi Herr Tumnus). Vielleicht ändert sich das ja im Laufe des Buches.

Natürlich gibt es wieder eine obligatorische Liebesgeschichte, die sich bereits jetzt anzubahnen scheint.

Bin mir noch nicht so sicher, ob mir das nicht zu fantasy-lastig ist. Versuche aber erst mal, weiter durchzuhalten. Vielleicht überrascht mich das Buch ja.

Das Buch ist auch mit dem Autorennamen "Alex Morrin" erschienen - irgendwie komisch, das Pseudonym zu wechseln... Sonst ist alles gleich. Titel, Cover, Inhalt.

Kennt jemand von euch das Buch? Ist es empfehlenswert? Sollte ich mich weiter durchkämpfen, weil es sich lohnt? 

Klingt irgendwie, als wäre es der pure Horror für mich - sorry, so ist das gar nicht gemeint. Richtig mies finde ich es ja nicht...

Dienstag, 7. Februar 2012

"Der Kuss des Kjer" von Lynn Raven
























Inhalt:


Die Nivard und die Kjer sind einander alles andere als wohlgesonnen. Durch einen Trick gelingt es dem Kjer Mordan, die Nivard-Heilerin Lijanas in seine Gewalt zu bringen. Sie soll den König der Kjer heilen, der an einer misteriösen Krankheit leidet. Eine turbulente Reise beginnt: Lijanas lässt keine Fluchtmöglichkeit ungenutzt und Mordan, der erste Heerführer des Königs, muss lernen, sein Temperament im Zaum zu halten - nicht ohne Grund nennt man ihn den Blutwolf. Obwohl er sie entführt hat, beschützt er sie auch vor verschiedenen Gefahren und mit der Zeit muss Lijanas erkennen, dass sie sich zu Mordan hingezogen fühlt
.

Stil:

Lynn Raven schreibt sehr fein und schafft es sogleich, den Leser für die Geschichte zu interessieren. Die Völker werden detailreich dargestellt, doch leider trifft das auch auf Landschaften, Kämpfe und Verletzungen zu, so dass es mir an einigen Stellen etwas lang wurde. Zum Teil fand ich es anstrengend, dass das Thema Krankheiten oder Verletzungen immer wieder auftauchte, was im Hinblick auf Lijanas Beruf jedoch nicht verwunderlich ist. Doch wenn eine entzündete Schwertwunde gerade verheilt ist und sogleich wieder aufgerissen wird, ist es für mich als Leser frustrierend. Dies stellt jedoch keine Kritik an den Charakteren an sich dar. Diese sind facettenreich angelegt. Gut gefallen hat mir das, was Lijanas während der Entführung gedacht hat - dargestellt in kursiver Schrift. Ihre ironischen, manchmal etwas gemeinen und sehr oft witzigen Gedanken machten sie sehr liebenswert. Ich fand es jedoch etwas abschreckend, dass Mordan eine Augenklappe trägt -aber da kann ich nur für mich sprechen.

Fazit:


Für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen, aber Amazon-Rezensenten haben das Buch fast einheitlich mit 5 Sternen bewertet. Das Lesen war für mich zum Teil nicht so im Fluss, wie es sonst bei mir der Fall ist. Die Geschichte hat mich nicht 100 %ig berührt, aber unterhalten hat sie mich dennoch. Bei anderen Lynn Raven Romanen kann ich die Begeisterung jedenfalls uneingeschränkt teilten.