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Dienstag, 2. April 2024

[Lesemonat] Mein Februar und März 2024

 Da ich im Februar tatsächlich nur ein einziges Buch gelesen habe (...) folgt nun ein Gesamt-Blogpost für die beiden Monate.

Dieses Buch habe ich im Februar 2024 beendet:

"Die unverhofften Zutaten des Glücks" von Deborah McKinley

1 Buch  =  286 Seiten  (**)

Leider war dieses Buch unfassbar langweilig... Im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr, warum ich das überhaupt bis zum Ende gelesen habe... Zumindest half es bei meiner Leseflaute zum Anfang des Jahres überhaupt nicht! 

Zum Glück habe ich das Buch aus dem Bücherschrank und somit kein Geld dafür ausgegeben.

 


Im Lesemonat März war ich verreist und habe daher einige Ebooks gelesen ;)

Diese Bücher habe ich beendet:

"Defy the fates" von Claudia Gray  =   480 Seiten
"Artiges Mädchen" von Catherine Shepherd  =  336 Seiten
"Reaktor" von Timo Leibig  =  400 Seiten
"Sündenkammer" von Catherine Shepherd 
=  344 Seiten
"Trümmerkind" von Mechtild Borrmann  =  304 Seiten

5 Bücher  =   1.864 Seiten

ENDLICH konnte ich die großartige Constellation-Buchreiche beenden! Ich hatte einfach immer wahnsinnig wenig Lust, den finalen Band auf englisch zu lesen... Daher brauchte ich eine halbe Ewigkeit... Bereits am 05.12.2023 habe ich das Buch begonnen! Unglaublich. Aber im Flieger hatte ich genug Ruhe. Auch der finale Teil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Autorin hat sich eine hervorragende Geschichte einfallen lassen. Ich wünschte mir nur wirklich sehr, dass dieser Teil auch noch ins deutsche übersetzt worden wäre...

Weiter ging es mit dem 5. Teil der Julia-Schwarz-Reihe von Catherine Shepherd. Ich mag den Schreibstil der Autorin weiterhin sehr und auch diese Buchreihe um die Rechtsmedizinierin. Auch das Privatleben der Protagonisten ist wieder Thema. Der Fall war wirklich richtig gut! Auch die Auflösung gefiel mir sehr gut; daher die volle Punktzahl.

Weiter ging es mit einem Science Ficion Roman! Mittlerweile bin ich richtiger Fan dieses Genres. "Reaktor" war für mich über Prime Reading umsonst auszuleihen - richtig gut! Es hat mir nämlich sehr gut gefallen. Unglaublich spannend; natürlich hatte das SciFi-Herz in mir schon eine Ahnung, in welche Richtung sich die Story entwickeln würde... Dennoch blieb es bis zum Ende überraschend! Kann das Buch nur empfehlen.

Dann las ich ein weiteres Buch von Catherine Shepherd - aber den 9. Teil der Zons-Reihe. In diesen (teils etwas mystischen) Kriminalromanen gilt es stets, einen Fall in der Gegenwart und eine im Mittelalter aufzuklären. Die jeweiligen Protagonisten haben es hier jeweils mit ähnlichen Fällen zu tun. Eine wirklich spannende Idee, die auch bei diesem neunten Teil noch nicht langweilig wird. Vor allem der Part in der Vergangenheit ist sehr spannend, weil man es oft mit extrem abergläubischen Menschen zu tun hat und die Spurensicherung einfach noch in den Kinderschuhen war... Dennoch sind dort wirklich intelligente Ermittler stets auf der Spur der Täter.
Auch dieser Fall war wieder hervorragend und hat mir sehr gut gefallen.

Dann las ich ein sehr unerwartetes Lesehighlight.
In "Trümmerkind" geht es eigentlich "nur" um das Leben von zwei Familien. Dieser wahnsinnig gut geschriebenen Roman spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen geht es um die Familie Dietz, die nach Ende des zweiten Weltkriegs im zerbombten Hamburg nur überleben will... Der Vater ist an der Front verschollen und die Mutter glaubt nicht mehr, dass er lebt... Der vierzehnjährige Sohn ist täglich mit seinem Bollerwagen auf Suche nach Wertvollen in den Trümmern und die kleine Tochter hat vor Angst aufgehört zu sprechen. Bis sie einen etwa 4-jährigen Jungen finden; neben der Leiche einer nackten Frau... Kurzerhand nehmen sie den Findling bei sich auf - schließlich würde er sonst erfrieren...
In den 1990er Jahren versucht eine junge Frau, ihre Familiengeschichte zu rekonstruieren. Ihre eigene Mutter war ihr da stets keine große Hilfe. Sie wollte die damalige Zeit einfach nur vergessen. Doch Anna Meerbaum weiß von ihrer Mutter, dass der Familie damals ein Gut in der Uckermark gehörte. Sie fährt in den Ort und sieht sich die Überreste des Guts Anquist an.
Wie gesagt: Wahnsinnig spannend, das Buch hat eine unglaubliche Sogwirkung und ich fühlte mich total in die damalige Zeit versetzt. Hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Sonntag, 17. Dezember 2023

[Lesemonat] Mein November 2023

 


"Constellation 2 - In fernen Welten" von Claudia Gray  =  460 Seiten  (*****)
"Das siebte Mädchen" von Stacy Willingham  =  448 Seiten  (*)
"Das Objekt" von Joshua Tree  =  332 Seiten  (*****)
"Winterkalt" von Catherine Shepherd  =  335 Seiten  (*****)
"Dunkle Botschaft" von Catherine Shepherd  =  331 Seiten  (****)

5 Bücher  =  1.906 Seiten

Der zweite Teil meines bisherigen (und vermutlich auch endgültigen) Jahreshighlights "Constellation" hat mir auch wieder wahnsinnig gut gefallen. Ich möchte nicht zu viel verraten, weil dies ja ein Spoiler für den wirklich großartigen ersten Band wäre... Glaubt mir einfach ;)

Weiter ging es mit dem Flop des Monats - vielleicht sogar Jahres... Mein Gott, hat dieser "Thriller" mich gelangweilt... Das Buch hat mich tatsächlich sogar genervt, aber ich wollte irgendwie wissen, was denn nun Phase ist. Nur aus diesem Grund habe ich das nicht abgebrochen. Muss aber gestehen, dass ich die letzten 200 Seiten quergelesen habe... Ich fand es einfach blöd.

Weiter ging es zum Glück mit einem absolut hervorragendem Hard Science Fiction Roman, das ich über Prime Reading kostenfrei mit meiner Mitgliedschaft lesen durfte. Eine großartige Hauptprotagonistin, spannende Handlung und viele wissenschaftlich fundierte Erläuterungen. Hat mir richtig gut gefallen.

"Winterkalt" ist bereits der 3. Teil der Julia-Schwarz-Reihe von Catherine Shepherd. Und auch dieser Roman war wieder spannend und sehr gut aufgebaut. 

Genau wie der 4. Teil   - "Dunkle Botschaft". Da hat mich nur ein bisschen genervt, dass die Beziehung zwischen Julia und Florian unnötig anstrengend wurde. Allerdings ist das auch realistsisch und beide haben zumindest miteinander gesprochen.

Dienstag, 28. Februar 2023

[Lesemonat] Mein Februar 2023

Ach ja, die Zeit rast wirklich... Schon morgen steht meine große Reise ins südliche Afrika an. Mein Kindle ist im Gepäck. Muss ziemlich lange fliegen und warten, daher werde ich wohl einige Ebooks verschlingen.

Der Februar war wirklich ein recht erfolgreicher Monat für mich. Habe endlich meine Leselust wieder gefunden und auch gehalten. Diese Bücher habe ich im letzten Monat gelesen:



"Das Versteck" von Dean Koontz  =  413 Seiten  (****)
"Constellation" von Claudia Gray  =  507 Seiten  (*****!)
"Des Teufels Werk" von Minette Walters  =  414 Seiten  (****)
"The Stranger Times" von C. K. McDonnell  =  458 Seiten (****)

3 Bücher  =  1.792 Seiten

Es lag noch ein Koontz-Roman auf meinem SuB... Und da ich diesen ja ein wenig reduzieren wollte, griff ich doch zu diesem Buch. Es war tatsächlich ganz gut, wenn auch nicht so toll wie andere Romane des Autors.
Im Roman geht es um ein Ehepaar. Lindsey und Hatch. Irgendwie sind sie sich seit dem tragischen Tod ihres gemeinsamen Sohnes nicht mehr so nah... Dann passiert ein furchtbarer Autounfall. Der Pkw der beiden landet im eiskalten Fluss. Die junge Frau überlebt, doch sie ahnt, dass Hatch zu lange unter Wasser und ohne Sauerstoff war. Er ist tot.
Doch hier kommt Dr. Neymar ins Spiel. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Tod zu überlisten. Und Hatch ist der perfekte Kanditat - immerhin ist er sehr kalt und tot. Eine Chance...
Natürlich wird das ganze wieder ein wenig übersinnlich (man kennt es vom Autor). Aber wie gesagt - hat mir gut gefallen.

Weiter ging es mit meinem bisherigen Jahreshighlight!
Schon viel zu lange lag "Constellation" auf meinem SuB. Es hat mir so wahnsinnig gut gefallen. Bin immer noch ganz geflasht.
Im Roman geht es um die junge Kampfpilotin Noemi. Sie kämpt für den Planeten Genesis in der Zukunft gegen die Erde. Die Menschen auf Genesis wollen nicht, dass ihrer Heimat das gleiche angetan wird wie unserer Welt. Doch die Erde ist nahezu unbewohnbar geworden und die Menschen dort haben eine grausame Waffe geschaffen: Roboter in menschlicher Gestalt. Stärker, schneller, gnadenloser... Abel ist eine dieser Kreaturen. Seit 30 Jahren gefangen in einem Raumschiff, gestrandet im Weltall. Bis Noemi durch Zufall an Bord kommt.

Weiter ging es mit meinem ersten Buch von Minette Walters.
Es war wirklich überaus merkwürdig! Zwar ist eine der Hauptprotagonistinnen der rote Faden der Geschichte, aber diese könnte unterschiedlicher nicht sein. Einerseits geht es um ihre Vergangenheit als Journalistin in Kristengebieten sowie ihre Heimat Simbabwe. Anderseits geht es sehr stark um ein paar Bewohner einer kleinen Stadt im englischen Dorset. Alles sehr strange - aber hatte stets eine Sogwirkung auf mich. Wollte unbedingt wissen, was es mit diesem geheimnisvollen Mann auf sich  hat und ob er wirklich einige Frauen brutal ermordet hat. 

Den Monatsabschluss bildete "The Stranger Times". Ich habe das Buch letztes Jahr (im Februar) zum Geburtstag bekommen und wollte es nun unbedingt lesen.
Nun ja... Mit dem Anfang habe ich mich doch ein wenig schwer getan. Wieder eine wirklich merkwürdige Story. Die "Stranger Times" ist eine kleine Zeitung, die ganz abstrusen Blödsinn druckt (z.B. wird über Alien-Entführungen und Nessie-Sichtungen berichtet). Hannah ist frisch geschieden und braucht dringend einen Job. Nur deshalb bleibt sie bei dieser äußerst skurrilen Truppe.
Das ganze braucht ein wenig, aber dann kommt der Witz und dieser sarkastische Humor wahnsinnig gut durch. Mich hat es im Endeffekt sehr gut unterhalten. Kann mir gut vorstellen, auch den zweiten Band demnächst zu lesen.a