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Mittwoch, 14. Mai 2014

Neuer Roman von Kai Meyer - was für ein Cover...

Leseex2 Kopie 

Also ich finde das Cover wahnsinnig schön.

Offenbar wird am 25.09.2014 der neue Roman von Kai Meyer erscheinen. Von seinem Schreibstil bin ich ja restlos überzeugt, einzig an den Themen habe ich mich in den letzten Büchern, die ich von ihm las, etwas mokiert. Es war halt einfach nicht meins. 

Dies ist die offizielle Inhaltsangabe des neuen Werks:

"Jedes Buch hat geheime Seiten.

Furia Salamandrea Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz der Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: Ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Mach der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg für sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der rätselhaften Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg - gegen Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher."

Hört sich doch gar nicht so schlecht an ;)

Für mich ist Fantasy immer schwierig. Ich kann nie vorher sagen, ob es mir so phantastisch ist oder ich es komplett abkaufen kann. Würde mich aufgrund des Buchthemas vielleicht drauf einlassen. Ich liebe einfach die Art, wie dieser Mann schreibt!

Wie siehts bei euch aus? Klingt das nach einem Buch für euch?

Dienstag, 17. Dezember 2013

[Rezension] "Die Wellenläufer" von Kai Meyer

Inhalt:
Jolly ist vierzehn Jahre alt und Piratin. Zusammen mit Kapitän Bannon, der fast wie ein Vater für sie ist, befährt sie die Meere und raubt Spanier aus. Doch Jolly ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist eine Quappe. Das heißt, dass sie über das Wasser laufen kann.
Als eine Seeschlacht böse endet, ist das Mädchen auf sich allein gestellt. Sie wird an eine Insel geschwemmt, auf welcher sie den gleichaltrigen Munk kennen lernt.

Cover:
Zeigt offensichtlich Jolly, die über das Wasser geht. Kein wunderschönes Bild, aber auf jeden Fall dem Inhalt entsprechend. Das neue Cover finde ich jedenfalls ansprechender.

Erster Satz:
"Mit weiten Schritten lief Jolly über den Ozean."

Meine Meinung:
Der Schreibstil war wirklich super. Ich konnte mir immer alles ganz genau bildlich vorstellen. Kai Meyer versteht es einfach, seine Leser in Fantasiewelten zu entführen. Leider war die Welt in diesem Buch so gar nicht mein Fall. Dass Piraten und Co. nicht mein Thema sind, wusste ich natürlich schon vorher. Ich hatte wohl einfach gehofft, dass der Autor mich trotzdem kriegen wird.

Die Protagonisten waren alle auf ihre Weise interessant. Jollys Vergangenheit könnte sie noch sehr verletzen, wie ich glaube. Bannon war für sie immer wie ein Vater. Er hat sie immer gut behandelt - aber die Gründe, warum sie bei ihm gelandet war, könnten auch nicht so edel gewesen sein... Munk ist ein Junge, der schon immer die weite Welt sehen wollte. Doch als es dann tatsächlich so weit ist, trüben ihm die Umstände alle Freude. Das Besondere an Munk ist die Muschelmagie. Durch die Muscheln kann er ein wenig zaubern - könnte noch interessant werden. Auch ein wichtiger Charakter ist der "Geisterhändler". Weder Munk noch Jolly kennen seinen richtigen Namen. Er hat die Fähigkeit, Geister zu beschwören. Die sind jedoch nicht zwingend böse sondern können als billige Arbeitskräfte verwendet werden. Wer sie beschwört hat Macht über sie. 
Später kommen noch weitere Charaktere hinzu - ich möchte aber nicht zu viel verraten.

Fazit:
Leider, leider gar nicht mein Buch. Werde die Reihe wohl in naher Zukunft nicht weiter verfolgen. Vielleicht bin ich aber auch einfach schon zu alt... Wer fantasievolle Geschichten um Piraten mag, sollte aber nicht abgeschreckt sein.


Infos zum Buch:

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Kurzes Fazit - "Arkadien fällt" von Kai Meyer

Eine Saga geht zu Ende... Lange lag es bei Lia auf dem SuB, weil sie nicht wollte, dass es endet. Da ich mir die ersten Bände auch von ihr ausgeliehen hatte, musste ich wohl oder übel warten.

Achtung: Letzter Teil einer Trilogie

Da meine Co-Autorin bereits hier ihre Rezension veröffentlicht hat, kommt von mir nur kurz meine Meinung:

Ich wurde nicht enttäuscht, meine Erwartungen wurden aber auch nicht übertroffen. Irgendwie hatte ich auf mehr gehofft. Leider kann ich nicht wirklich sagen, was ich mir vorgestellt hatte...

Die Handlung ging rasant voran, es war nie langweilig. Was ich wirklich großartig fand: Alle (und ich meine wirklich ALLE) Fragen wurden geklärt. Auch sehr plausibel! Mein Problem war nur, dass ich die meisten Fragen nach der langen Zeit vergessen hatte... Ich glaube, dass dies mein Problem mit dem Buch war. Hätte ich doch die anderen vorher noch einmal gelesen! (Könnte ich eigentlich trotzdem noch machen :p)

Es war wieder richtig schön, in die Welt von Rosa und Alessandro einzutauchen. Die Beziehung der beiden ist gereift, die Probleme mit ihrem jeweiligen Mafiaclan gewachsen. Lia bemängelte, dass es ihr ein wenig zu fantastisch wurde. Das kann ich teilweise nachvollziehen, ich konnte mir die Hybriden aber ganz gut vorstellen. Hat mich nicht gestört.

Für mich ein würdiges Ende der Reihe - nur viel zu früh vorbei!


Mittwoch, 25. Juli 2012

Gratis E-Book von Kai Meyer


Hallo ihr Lieben,

wir haben heute eine E-Mail von Kai Meyer erhalten. Bislang habe ich nur die Arkadien-Teile (der Dritte liegt noch bei mir) von ihm gelesen und war begeistert!

Der Autor stellt zurzeit bei amazon eine seiner Kurzgeschichten kostenlos als Download zur Verfügung = klick. Dies schreibt er selbst über den Inhalt:

"DRACHENREIGEN ist eine magische Kurzgeschichte über den Zauber frühen Verliebtseins, fantastisch und sanft erotisch:
Es ist die Nacht, in der sich die Drachen zu ihrem feurigen Paarungstanz am Himmel treffen. Die Nacht, in der ein Junge und ein Mädchen im Schein des Drachenfeuers ihre ersten eigenen Erfahrungen mit der Liebe machen ...
DRACHENREIGEN erschien erstmals 2002 unter dem Titel "Komm, schweb mit mir, mein Amethyst". Für die neue Ausgabe als E-Book habe ich die Geschichte überarbeitet (Länge: ca. 17 Buchseiten). Auch nach der Aktion bleibt das E-Book erhältlich und wird dann € 0,99 kosten."
Da ich selbst keinen Kindle habe (und derzeit auch keinen eigenen PC...), kommt das für mich leider nicht in Frage. Aber vielleicht ist es für euch ein guter Tipp. Ihr könnt mir ja mal schreiben, wie ihr die Geschichte fandet :)

Lieben Gruß,
Enni

Montag, 2. Juli 2012

"Arkadien fällt" von Kai Meyer

Achtung: 3. Teil einer Reihe / Spoiler unvermeidbar

Inhalt:
1. Satz: "Wären wir Narben, dann wären unsere Erinnerungen die Fäden, die uns zusammenhalten."
Rosa und Alessandro geraten in ein gefährliches Fadenkreuz, als sich die Clans von ihnen abwenden und auch die Polizei wegen Mordes nach ihnen sucht. Als wäre das nicht schon genug, tauchen plötzlich mächtige Harpyien auf, welche es auf die beiden abgesehen haben. Eine Verfolgungsjagd quer durch Sizilien beginnt. Währenddessen versuchen Rosa und Alessandro nicht nur am Leben zu bleiben, sondern auch die Bedeutung der "Löcher in der Menge", von denen Fundling einst sprach, auf den Grund zu gehen. 

Stil:
Das Cover finde ich, wie die vorherigen, schön. Während einer Szene im Buch habe ich zum Cover zurückgeblickt und überlegt, ob diese Szene und das Cover übereinstimmen. Der Schreibstil ist unverändert flüssig, die Ereignisse gehen im Vergleich zu Teil 1 und 2 noch rasanter von statten. Keine Zeit zum Durchatmen, weder für Alessandro und Rosa noch für den Leser. Das hat mir einerseits gut gefallen, andererseits fand ich die Ereignisse gegen Ende des Buches übertrieben. An der Arkadien-Reihe hat mir besonders gefallen, dass zwar Fantasy-Aspekte vorhanden sind, aber ein bestimmtes Level nicht überschritten wurde. Beim 3. Teil entstand vor meinen Augen ein Gruselkabinett, das mir zum Teil schon zu viel war. Man war ja schon einiges gewöhnt zum Thema Verwandlung und TABULA, ich möchte nicht zu viel verraten. 
Die Beziehung zwischen Rosa und Alessandro wurde jedoch gut herausgearbeitet und hat sich entsprechend weiterentwickelt. Die Dialoge zwischen den beiden fand ich unschlagbar und lebendig. Auch die Aufarbeitung vieler ungeklärter Vergangenheitsaspekte gefielen mir. Ich finde das besser, als wenn man ein Buch zu Ende gelesen hat und sich fragt: Aber wie war das denn mit Person X? Oder: Warum wurde das Thema Y überhaupt angesprochen??

Fazit:
Ein Buch, das verschiedene Gefühle in mir ausgelöst hat: (Vor-) Freude, Gespanntheit, Trauer und ein wenig Genervtheit. Jedoch musste ich auch lachen. Für mich ist es ein würdiger letzter Teil der Arkadien-Reihe. Ich ziehe einen Wurm für ein meiner Ansicht nach übertriebenes Fantasy-Ensemble ab. 
 


Sonntag, 1. Januar 2012

„Arkadien erwacht“ von Kai Meyer






















Inhalt:
Rosa und Alessandro lernen sich auf einem Flug von Amerika nach Sizilien kennen. Schnell stellt sich heraus, dass sie zu verfeindeten Clans gehören, den Alcantaras und den Carnevares, die seit Jahren eine blutige Familienfehde führen. Als das Oberhaupt der Carnevares verstirbt, soll Alessandro der neue Clan-Chef werden, was die Situation zwischen ihm und Rosa nicht leichter macht, da sich die beiden immer mehr zueinander hingezogen fühlen. Doch Rosa hat inzwischen mit den eigenen Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und ihre coole Fassade beginnt zu bröckeln, als sie erkennt, dass nicht nur Alessandro, sondern auch sie selbst, ein übersinnliches Erbe in sich trägt.
Stil:
Das Buch ist in Kapitel unterteilt und in der dritten Person geschrieben. Die Geschichte wird mit vielen Adjektiven und Metaphern anschaulich dargestellt und erschafft eine lebendige Kulisse. Mir gelang es dadurch sofort, in das Buch einzutauchen.
Rosa ist sehr sarkastisch, was mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Trotz der humorvollen Schreibweise wird eine Spannung aufgebaut, die sich als roter Faden durch das Buch zieht. Man denkt sich: „da braut sich etwas zusammen“, schließlich geht es um die italienische Mafia. Daher erinnert einen die Liebesgeschichte von Rosa und Alessandro unweigerlich an „Romeo und Julia“.
Die übersinnlichen Aspekte der Geschichte sind so mit der Handlung verwoben, dass es für mich nicht „übertrieben fantastisch“ anmutete.
Fazit:
Ein Buch, das sich im Ganzen verschlingen lässt. Am Anfang war ich etwas skeptisch bezüglich Rosas tougher Art, konnte ihr diese jedoch in kürzester Zeit als authentisch zugestehen. Endlich mal eine Geschichte, in der es nicht um „Schulmädchenprobleme“ geht. Der Auftakt einer Serie, deren zwei Fortsetzungen sich bereits in meinem Besitz befinden.