Sonntag, 13. Januar 2019

[Rezension] "Teuflisches Spiel" von Linda Castillo

SPOILER-WARNUNG!!!
5. Teil einer Krimireihe

Inhalt:
Als Chief Burkholder zu einem Verkehrsunfall gerufen wird, in dem ein Baggy der amischen verwickelt war, ahnt sie bereits böses... Drei Kinder und ihr Vater waren auf dem Wagen, als dieser von einem großen Pkw in zwei Hälften zersplittert wurde. Zwei der Kinder waren sofort tot, der Vater kurz darauf. Kate erkennt den Mann - er heiratete seinerzeit ihre beste Freundin Matti. Sie hatte diese seit ihrer Entscheidung, nicht mehr Amische sein zu wollen, nicht mehr häufig gesehen, trotzdem trifft der Verlust der sie Freundin sehr. Kate setzt alles daran, den Schuldigen zu finden.

Erste Sätze:
"Das Klappern der Hufeisen auf Asphalt hallte in den Baumkronen wider. Paul Borntrager hatten den vierjährigen Amerikanischen Traber vor sechs Monaten auf einer Auktion in Millersburg gekauft, und zwar wider besseren Wissen. Der große und starke Wallach - von seiner Tochter Norah sogleich Sampson getauft, nach dem größten Pferd der Welt - war tatsächlich eine Herausforderung gewesen, denn frisch von der Rennbahn, fiel er aus dem Trab und scheute vor Autos und freilaufenden Hunden."

Cover/Aufmachung:
Passt perfekt zur Reihe. Düster und passt wieder gut zur amischen Gesellschaft.

Meine Meinung:
Wieder mal ein großartiger und spannender Roman der Autorin. Die Kate-Burkholder-Reihe gefällt mir immer noch sehr!

In diesem Buch geht es um einen schlimmen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Das fand ich ziemlich emotional geschildert, denn zunächst ist der Leser gemeinsam mit der Familie unterwegs nach Hause - lernt sie kurz kennen. Dann Scheinwerfer und ein lauter Knall. Kate kommt kurz danach am Unfallort an und erkennt den Ehemann ihrer ehemals besten Freundin als den Fahrer des Baggy wieder. Er sorgt sich in seinen letzten Sekunden um seine drei Kinder - tatsächlich hat nur ein Sohn schwer verletzt überlebt. 

Dienstag, 8. Januar 2019

[Neuzugänge] "Der Rosie-Effekt" zog ein

Es handelt sich um den zweiten Teil (SPOILERALARM) des von mir HIER REZENSIERTEN Buchs "Das Rosie-Projekt". Das hatte mir damals richtig gut gefallen und daher wollte ich den zweiten Band gerne lesen. Eine Freundin hatte den zufällig im Bücherschrank gefunden, fand ihn aber nicht so toll und wollte ihn schon zurückstellen. Zum Glück fragte sie mich vorher noch mal... 

Nun bin ich sehr gespannt, wie mir das gefallen wird. 

Die Inhaltsangabe laut Klappentext:
Don Tillmans »Ehefrau-Projekt« hat geklappt. Er lebt mit Rosie in New York. Und Rosie ist schwanger. Don will natürlich der brillanteste werdende Vater aller Zeiten sein, stürzt sich in die Forschung und entwickelt einen wissenschaftlich exakten Schwangerschafts-Zeitplan für Rosie.
Aber seine ungewöhnlichen Recherchemethoden führen erstmal dazu, dass er verhaftet wird. Was Rosie auf keinen Fall erfahren darf, um ihre Beziehung nicht zu belasten. Also muss Don improvisieren, seinen Freund Gene einspannen und Lydia, die Sozialarbeiterin, davon überzeugen, dass er ein Superdad sein wird. Bei alledem übersieht er fast das Wichtigste: seine Liebe zu Rosie und die Gefahr, sie genau dann zu verlieren, wenn sie ihn am meisten braucht.

Montag, 7. Januar 2019

[SUB] Der aktuelle Stand zum Jahresbeginn

Bevor die geplante Rebuy-Bestellung den SuB auf ein gigantisches RuB ansteigen lässt, will ich euch meinen aktuellen Stapel ungelesener Bücher präsentieren. Einige liegen schon echt lange dort... Andere sind ganz neu. 

Bei den englischen Büchern konnte ich mich noch immer nicht überwinden, sie zu lesen. Mittlerweile sind es drei an der Zahl. Vielleicht nehme ich die ja als "Beibuch" zu einem in deutscher Sprache... Ich gehe mal in mich.

Dies ist also mein aktueller SuB, der im (wohlgemerkt schmalen!) Billy-Regal zwei Fächer füllt:



Gerade einmal 22 Papier-Bücher warten darauf, gelesen zu werden. Das ist wirklich nicht allzu viel, finde ich. Zeit, die Rebuy-Bestellung in Auftrag zu geben 😋

Samstag, 5. Januar 2019

[Lesemonat] Mein Dezember 2018

Und schon ist das Jahr auch schon wieder vorbei... Im letzten Monat des Jahres 2018 habe ich diese Bücher gelesen:


"Dark Matter" von Blake Crouch  =  408 Seiten  (****) -geschenkt bekommen
"Before you go" von Clare Swatman  =  379 Seiten  (*****) -gekauft
"Teuflisches Spiel" von Linda Castillo  =  394 Seiten  (*****) -gekauft
"Moppel-Ich" von Susanne Fröhlich  =  268 Seiten  (***) -Bücherschrank


4 Bücher  =  1.449 Seiten


Der Monat begann eher schleppend mit "Dark Matter". Keine Ahnung, wieso mich das Buch nicht direkt in einen Lesestrudel gezogen hat, wie ich es erwartet hätte. Das ist wirklich ganz genau mein Thema! Außerdem von dem Autor der "Wayward Pines"-Bücher. Die habe ich zwar nicht gelesen, fand die Serienverfilmung jedoch überaus großartig. Ich habe euch diese Serie HIER VORGESTELLT.
Warum genau kann ich mir also nicht erklären, zumal der Schreibstil auch richtig gut war. Nichts desto trotz habe ich das Buch dann aufgrund längerer Wartezeit beim Arzt fast in einem Rutsch durchgelesen und für gut befunden. 

DANN war ich tatsächlich wieder angefixt vom Lesen und verschlung "Before you go" innerhalb von 2 Tagen. Hat mir (trotz einiger Klischees und Vorhersehbarkeiten) so gut gefallen, dass ich die volle Punktzahl vergeben musste. Meine Rezi ist oben im Titel verlinkt.

Nach dieser Liebesgeschichte war mal wieder Zeit für einen Thriller. Da ich immer auf Linda Castillos Kate-Burkholder-Reihe zählen konnte, griff ich also zu diesem Buch. Glücklicherweise. Es war wieder einmal eine richtig spannede Geschichte um die Ermittlerin und die amische Gesellschaft ihres Bezirks. Rezi ist in Arbeit.

"Moppel ich" lag schon einige Zeit auf dem SuB. Da ich kürzlich meine Ernähung umgestellt habe und selbst ein wenig "abgespeckt" hatte, fand ich das Buch gerade etwas passend. Es ist kein Abnehmratgeber, vielmehr eine nette und lustige Lektüre zu dem Thema für zwischendurch. Fand ich nicht schlecht (Rezi wieder im Titel verlinkt).

Wie war euer Dezember?
Hattet ihr Lese-Ziele für das Jahr 2018 und diese auch erreicht? 

Ich hätte gerne die 50-Bücher-Marke geknackt. Hat nicht ganz geklappt. Bin letztlich bei 46 gelandet. Dafür habe ich bereits am 01.01.2019 mein erstes Buch für 2019 beendet ;) Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

Sonntag, 30. Dezember 2018

[Rezension] "Before you go - Jeder letzte Tag mit dir" von Clare Swatman

Inhalt:
Zoe und Ed sind ein Traumpaar. Beide lieben sich sehr, doch viele Streitigkeiten haben ihre Beziehung fast zerstört. Als Ed nach einer weiteren Auseinandersetzung auf dem Weg zu Arbeit verunfallt und stirbt, zerbricht Zoe fast an ihrem Schmerz. Warum hatte sie ihm nicht gesagt, wie sehr sie ihn liebt, als sie ihn das letzte Mal sah?
Als Zoe kurz darauf stürzt, wacht sie plötzlich in der Vergangenheit auf. Sie ist 18 Jahre alt und im Begriff, Ed zum ersten Mal in ihrem Leben zu sehen. Auch am nächsten Tag erwacht sie wieder an einem anderen Tag ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Kann sie das Schicksal ändern?

Cover/Aufmachung:
Das wunderschöne Cover war der Grund, warum mir dieses Buch auf dem Flohmarkt ins Auge sprang!

Erste Sätze:
"Es ist ein heißer Tag und die Sonne strahlt vom Himmel, doch Zoe ist so traurig wie noch nie in ihrem Leben. Mit blassem, ausdruckslosem Gesicht steigt sie aus dem schwarzen Auto und macht sich unsicher auf den Weg zu dem bedrückenden Backsteingebäude. Ihre Mutter eilt hinter ihr her und greift beschützend nach ihrem Ellbogen."

Meine Meinung:
Ja, das Buch ist ziemlich vorhersehbar. Auch das Ende absolut klischeehaft und genau wie von mir erwartet. Allerdings gefiel es mir wirklich richtig gut!

Wie schön es doch wäre, wenn so etwas tatsächlich möglich wäre. Zu den wichtigsten Tagen mit einer geliebten Person zurückzukehren, die viel zu früh gestorben ist. Diese Person noch einmal zu sehen, mit ihr zu reden, in den Arm zu nehmen und ihr sagen, dass man sie liebt. Dieses Gedankenspiel kennt jeder, der schon einmal wen verloren hat. 

[Kurzes Fazit] "Moppel ich" von Susanne Fröhlich

Inhalt:
Moderatorin Susanne Fröhlich hatte schon immer Probleme mit ihrem Gewicht. In diesem Buch berichtet sie über ihre eigene Diät, bisherige Niederlagen und dem Kampf gegen den inneren Schweinehund. Doch die Autorin selbst war erfolgreich und ist nun 25 kg leichter.

Mein Fazit:
Der wunderbar lockere und lustige Schreibstil macht dieses Buch zu einem wirklich entspanntem Leseerlebnis. Ich habe selbst kürzlich meine Ernährung umgestellt und auf die Art Gewicht verloren. Daher konnte ich einiges gut nachempfinden. Allerdings habe ich niemals zu den Frauen gehört, die jede Diät ausprobieren und kläglich scheitern. Mir war (wie auch Frau Fröhlich eigentlich auch selbst) immer klar, woran es liegt: Ich esse zu gerne, zu viel und vor allem das Falsche. Nur noch Kohlsuppe zu essen macht nur unglücklich und Erfolge halten nicht lange. Susanne Fröhlich jedoch probierte sie aus; fast alle wie man so liest.

Dieses Buch ist kein Abnehm-Ratgeber. Tatsächlich handelt es sich eher um ein biografisches, humoristisches Buch um das Thema Gewicht, mit den ganz eigenen Ansichten der Autorin. Sie zitiert auch andere Meinungen. Besonders schön fand ich ihre Listen, die nach alle paar Seiten im Buch auftauchen. Nicht ganz ernst gemeinte Auflistungen, warum man wohl dick ist usw.

Weniger gut gefallen haben mir (aus feministischer Sicht) die Haltung der Autorin zum Bild der Frau als Mutter, Köchin ihres Mannes, etc. Vielleicht meinte sie es gar nicht so, wie ich es aufgefasst habe - missfallen hat es mir dennoch. Außerdem hätten drei Interviews mit Promis gereicht, irgendwann waren mir die zu doof. Man merkt anhand der zitierten prominenten Beispiele, dass das Buch schon etwas älter ist...


Infos zum Buch:
Verlag: S. Fischer Verlag GmbH
Taschenbuch: 268 Seiten
Genre: Jugendbuch
Erschienen: Juni 2004
ISBN: 9783810506665

LINK zum Verlag

Mittwoch, 19. Dezember 2018

[Serienmittwoch]


Ich war zwei Tage krankgeschrieben und hatte noch mehr Zeit, Serien zu schauen als sonst. Versteht mich nicht falsch, ich habe auch viel gelesen. "Dark Matter" hatte ich bereits Anfang des Monats angefangen. Da wartet man mal eben vier Stunden beim Arzt - schwupps ist man durch 😜 Ein weiteres Buch folgte und ein drittes habe ich außerdem angefangen.

Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte, den Serienmittwoch. Und natürlich die Serie, die ich mal eben durchgesuchtet habe:

Blindspot
Prime - 3 Staffeln
(Hinweis: Die 3. Staffel muss man gesondert anwählen)



Worum geht es?
Eine Tasche auf dem Timesquare in New York sorgt für Aufsehen. Eine Bombe wird vermutet - doch plötzlich steigt eine nackte, volltätowierte Frau aus der Tasche. "Jane Doe" kann sich an nichts erinnern. Doch ihre Tattoos sind etwas besonderes, vor alleim eines: "Kurt Weller FBI" steht groß auf ihrem Rücken. Und genau dieser FBI-Agent wird zu dem Fall hinzugezogen.
Schnell wird klar: Die Tattoos haben eine Bedeutung; sie führen zu Verbrechen, die es zu verhindern gilt. 

Warum gucken?
Zugegeben. Diese ganze Truppe ist einfach zu cool, zu schlau und die ballern erst mal, bevor sie fragen stellen. ABER das ganze ist wirklich unterhaltsam! Case of the Day, aber mit großer Rahmenhandlung. In Staffel 1 ist diese Storyline ganz klar herauszufinden, wer Jane wirklich ist. 
Jede Staffel hat ganze 23 Folgen, was heutzutage wirklich viel ist. Also ist der Spaß nicht gleich vorbei.