Montag, 17. Mai 2021

[SuB]und [Ebook-Neuzugänge] Meine ungelesenen Ebooks

Er gerät sehr oft in Vergessenheit - aber dafür verbraucht er auch absolut keinen Platz im Regal: Der E-SuB. Tatsächlich ziehen Ebooks recht schnell mal ein. Gerade wenn man über die Kindle-App gute Angebote mitgeteilt bekommt... Und natürlich als Prime-Kunde sogar ausgewählte Ebooks umsonst ausleihen kann.

So sind derzeit meine ungelesenen 12 Ebooks zustande gekommen.

Seit meinem letzten Post im Januar hat sich schon einiges getan - KLICK.

Hinzugekommen sind diese Bücher:

"Farm der Tiere" von George Orwell
Man beraubt sie der Früchte ihrer Arbeit, sperrt sie ein, beutet sie aus. Die Tiere auf dem Gutshof haben genug und proben den Aufstand – für eine bessere Welt, in der alle Tiere gleich und frei sind. Doch bald zeigt sich: Gleich heißt nicht gleich, und Freiheit ist ein kurzer Traum … George Orwells berühmte Allegorie über den Aufstand der Tiere ist bis heute der vielleicht klarste literarische Weckruf vor dem korrumpierenden Effekt von Macht. Wie schnell sich unsere Visionen von einer besseren Welt in einen totalitären Albtraum verwandeln können, das ist die zeitlose Warnung dieser Fabel.

"Das Dorf - Finsterzeit 1" von Sandra Toth
Lara und Thomas stehen fassungslos vor den Trümmern ihrer Zeit. Die erbarmungslos vorangetriebene Energiewende hat das Land in Arm und Reich gespalten, das Stromnetz ist zusammengebrochen. Hunger, Gewalt und Mord sind an der Tagesordnung - alle sind auf der Flucht. Doch es gibt einen vermeintlich sicheren Ort, eine Festung, die schon vor dem Zusammenbruch erbaut wurde und geschützt vor den katastrophalen Zuständen im Land zu sein scheint. Diesen Ort zu erreichen, ist das Ziel des jungen Paares, die einzige Hoffnung eines gesamten Dorfes und die letzte Chance eines Mannes, wieder mit seiner Familie vereint zu sein. Auf dem Weg dorthin geht es um Leben und Tod – und letztendlich auch um die einzige Chance auf eine Zukunft für Lara und Thomas...

"Empatiana 1 - Das stille Geheimnis" von Linda Dantony
Lara lebt in dem verborgenen Königreich Monarid. Sie liebt die festen Strukturen und die spannungsreichen Aufgaben. Die Freude auf den Beginn ihrer Ausbildung ist enorm. Wären da nicht ihre langen roten Haare. Diese Einzigartigkeit überschattet ihr ganzes Leben. Auf ihrem Weg offenbart sich ein fürchterliches Geheimnis. Es verändert alles. Es gibt einen Ausweg. Lauf. Nur wohin?

Sonntag, 16. Mai 2021

[Lesemonat] Mein April 2021

"Goldene Zeiten im Gepäck" von Adriana Popescu  =  510 Seiten  (****)
"Die Gestrandeten" von Dinko Skopljak  = 340 Seiten  (*****)

"Méto - Die Insel" von Yves Grevet  =  208 Seiten (*****)

3 Bücher  =   1.058 Seiten

Der Monat begann mit einem Buch, das ich als absolutes Highlight erwartet habe. Ich mag die Autorin, ihren Schreibstil und die Story war auch wahnsinnig gut. Vielleicht lag es an meiner überhöhten Erwartungshaltung, aber der Funken wollte einfach nicht überspringen. Nach und nach erinnerte mich das Buch immer mehr an einen Film den ich sehr mag, aber die Grundhandlung war damit absolut nichts neues für mich. Versteht mich nicht falsch: Man muss (und kann im Zweifel) das Rad nicht neu erfinden, aber das war halt immer im Hinterkopf. Ansonsten hat mir das Buch, vor allem die Protagonisten, die Charakterentwicklung, die Rückblenden in die Vergangenheit und die Roadtrip-Story einfach wahnsinnig gut gefallen. Es hat einfach nur nicht ganz zur vollen Punktzahl gereicht. 

Weiter ging es mit "Die Gestrandeten" - ein Zombiebuch. RICHTIG spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Habe zu diesem Buch bereits einen eigenen Blogpost erstellt (KLICK HIER), daher an dieser Stelle dazu nicht mehr.

Dann folgte ein Re-Read. Da ich nun ENDLICH den finalen Teil der Méto-Reihe lesen wollte, aber leider nicht mehr in Erinnerung hatte, was alles in den vorangegangenen Teilen geschah, las ich sie nochmal. Den ersten habe ich nur noch überflogen (daher gehört der nicht in die Statistik), aber den zweiten habe ich mir nochmal richtig durchgelesen.
Anschließend folgte direkt Band 3 (den ich aber erst im Mai beendete)

Donnerstag, 13. Mai 2021

[Rezension] "Die Gestrandeten" von Dinko Skopljak

Inhalt:
Eine Seuche ist ausgebrochen. Die Menschen verwandeln sich in blutrünstige Kreaturen, die nichts mehr mit den einstigen Personen zu tun haben. Sie riechen nach Tod. Sie sehen tot aus. Aber sie laufen umher und greifen andere Menschen an. Ein Biss genügt und in maximal 15 Minuten ist der Verwundete ebenfalls einer dieser Kreaturen... Einige Menschen versuchen, sich in Sicherheit zu bringen. Sie treffen auf der Insel Mallorca aufeinander und versuchen gemeinsam zu überleben.

Erste Sätze:
"Ob es eine glückliche Fügung des Schicksals oder letztendlich sein Fluch war, stundenlang in der Arbeitzu versinken und dabei nichts, aber auch gar nichts um sich herum warhzunehmen, konnte George Morel selbst am allerwenigsten sagen. Als er an diesem spätwinterlichen, sonnigen Dienstag vom Bildschirm aufsah, frage ersich zuerst, wie spät es war."

Cover/Aufmachung:
Mir gefällt die Covergestaltung ganz gut. Ein Todenschädel in einer Halterung für eine Weltkugel als Hinweis auf eine weltweit tödliche Bedrohung. Auch die Schriftart finde ich sehr gut gewählt.

Meine Meinung:
Der Roman beginnt sehr rasant und bleibt auch durchweg in dem Tempo. Kaum Verschnaufpausen für den Leser und auch für die Protagonisten. Richtig gut gefallen hat mir, dass den einzelnen Charakteren sehr viel Zeit gewidmet wird, um diese vorzustellen und ihre Vergangenheit darzulegen. Doch auch dies ist hochgradig spannend. Denn innerhalb kürzester Zeit treffen die entsprechenden Protagonisten in ihrer Erzählung auf die Kreaturen - später Zombies genannt. Doch dabei kommt die Charakterbildung tatsächlich nicht zu kurz. Einzig der vermutete Hauptcharakter bleibt noch blass. Es sind keinerlei Hintergründe für den ihm bekannt. Ich denke, dass sich der Autor dort noch eine Geschichte aufsparen wollte. Ein zweiter Teil ist bereits erschienen und wird die Geschichte somit weiterführen. Ob noch weitere Teile der Reihe geplant sind, ist mir derzeit nicht bekannt. Aber den zweiten Band werde ich mir auf jeden Fall ebenfalls besorgen. Der Hauptcharakter bleibt sogar namenlos. Zumindest wird mit keiner Silbe erwähnt, wie sein wirklicher Name ist. Die Menschen, auf die er später trifft, nennen ihn "Backup".

Anders als in so vielen anderen Zombie-Geschichten, erklärt der Autor in diesem Buch wie es dazu gekommen ist. Wissenschaftler kommen zu Wort und das Szenario der ersten Infektion, des Patienten Null, wird ebenfalls in Romanform erzählt. So fühlt so fühlt der Leser auch mit dem ersten Infizierten mit. Dieser hat keine Schuld, vielmehr sind die Umstände echt scheiße gewesen... Aber ich will an der Stelle natürlich nicht zu viel verraten.

Ich glaube dass die Story deswegen so gut funktioniert, weil viel in der Ich-Perspektive berichtet wird. Das bringt die Erlebnisse der Charaktere den Lesern noch näher – gerade in survival-Situationen ist diese Wahl nie schlecht. Nur in manchen Situationen wurde in die erzählende Sprache gewechselt, insbesondere wenn die Geschichte mehrerer Protagonisten erzählt wurde. Es wurde sich somit nicht auf einen festgelegt, sondern die Geschichte beider Charaktere gleichzeitig erzählt.

Das Buch kann man übrigens nicht bei Amazon oder so bestellen, nur beim Verlag selbst, der offenbar dem Autor selbst gehört. Aber man kann sich das Hörbuch kaufen bzw. über Audible hören. Da ich nicht der Hörbuch-Fan bin, habe ich das Buch beim Abookalpyse-Verlag bestellt (versandkostenfrei) und sogar eine Widmung des Autors bekommen 😊

Fazit:
Wer Lust auf einen richtig action-geladenes Buch hat, einen die explizite Darstellung von schrecklichen Arten zu sterben nicht stört und generell Zombie Geschichten spannend findet, dem kann ich definitiv zu diesem Buch raten. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen – ich bin durch die Seiten geflogen.

 

 
Infos zum Buch:  

Verlag: ABOOKALYPSE
Taschenbuch: 339 Seiten
Genre: Horror/Thriller
Erschienen: Januar 2021
ISBN: 978-3-9822815-0-6

LINK ZUM VERLAG

 

Dienstag, 6. April 2021

[Lesemonat] Mein März 2021

Mein Lesemonat März war wieder ziemlich erfolgreich, finde ich. Zwar hatte ich zwischendurch eine kleine Leseflaute, aber die konnte ich zum Ende des Monats durch das fabelhafte Frühlingswetter und entsprechend entspannte Stunden in der Sonne wieder auflösen.

 

"Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger  =  473 Seiten  (*****!)
"Siebenschön" von Judith Winter  =  433 Seiten  (****)
"Brücken der Freiheit" von Ken Follett  =  543 Seiten  (**)

3 Bücher  =  1.499 Seiten

Der Monat begann mit meinem bisherigen Jahreshighlight. Ich bin wirklich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und hab tatsächlich eher mit einer leichten Enttäuschung gerechnet. Aber mir hat dieses Buch wirklich wahnsinnig gut gefallen. Da ich bereits einen eigenen Post hierzu geplant habe, werde ich hier nichts weiter dazu schreiben.

Weiter ging es mit "Siebenschön". Der erste Teil einer Krimi-Reihe um die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou. Wie so oft bei ersten Teilen müssen die Charktere erst einmal vernünftig vorgestellt werden. Hier lernen sich die beiden Ermittlerinnen sogar erst kennen, so dass noch keine Chemie zwischen den beiden entstehen konnte - abgesehen von der sehr abweisenden Einstellung von Emilia ihrer neuen Kollegin gegenüber. Der Fall war wirklich recht spannend, aber tatsächlich ein Krimi und kein Thriller. Hat mir gut gefallen.

Zum Ende des Monats las ich ein Ken Follett Buch. Tatsächlich war ich zum ersten Mal von einem Buch dieses Autors enttäuscht. Die Grundidee war nicht schlecht und mir auch völlig neu: Sklaverei im Bergbau. Aber die Story war unfassbar klischeehaft erzählt. Alles passte einfach zu gut zusammen. Die Antagonisten waren durchweg böse. Die "Guten" fast schon heilige... Anstrengend einfach. Hat mir nicht gefallen.

Dienstag, 9. März 2021

[Neuzugänge] Meine Geburtstagsgeschenke

Im Februar habe ich Geburtstag - eigentlich der beste Tag des Jahres, aber dieses Jahr natürlich coronabedingt einfach anders. Geschenke gab es natürlich trotzdem und es waren auch drei Bücher darunter:

"Eine wahre Freundin ist wie ein BH" von Heidi Abibi und Ursi Breidenbach
"Time to love" von Beth O´Leary
"Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger

Habe euch einfach mal die Klappentexte abfotografiert (s.u.). 

Das erste Buch ist wohl eher als Sachbuch einzuordnen, soll jedoch sehr unterhaltsam sein. Bin gespannt.

Auf "Time to Love" freue ich mich eigentlich schon, seit es raus ist! Nur irgendwie war es bislang nicht bei mir eingezogen... Den Debütroman der Autorin fand ich so fabelhaft - KLICK

Fange nun direkt mit "Der Wal und das Ende der Welt" an. Ich habe schon so viele gute Meinungen zu dem Buch gehört, dass meine Erwartungshaltung entsprechend hoch ist... Hoffentlich fällt mir das nicht auf die Füße... Man "soll" das Buch gerade jetzt lesen, weil es zur aktuellen Pandemie-Situation gut passen soll. Bin wahnsinnig gespannt!





Freitag, 5. März 2021

[Rezension] "Die Blutlinie" von Cody McFadyen

Inhalt:
FBI-Agentin Smokey Barrett ist nach dem grausamen Überfall eines Serienkillers auf ihre Familie und sich selbst nicht arbeitsfähig und in Therapie. Die Narben in ihrem Gesicht sind nichts im Vergleich zu den seelischen Verletzungen... Sie ist noch nicht bereit, sich wieder auf die Jagd nach den gefährlichsten Straftätern der USA zu machen. Doch dann wird ihre Jugendfreundin tot aufgefunden - auf grausamste Weise ermordet, vor den Augen ihrer kleinen Tochter. Für Smokey ist klar, dass sie nach San Francisco fliegen wird.

Cover/Aufmachung:

Gefällt mir ehrlich gesagt nicht so richtig gut. Finde auch nicht, dass es sonderlich gut zum Inhalt passt. 

Erste Sätze:
"Ich habe einen meiner Träume. Insgesamt sind es drei; zwei sind wunderschön, der dritte ist voller Gewalt. Alle drei lassen mich zitternd und allein zurück."

Meine Meinung:
Ich mochte den Schreibstil des Autors wahnsinnig gerne. Er schafft es, einen vor Spannung an den Nägeln knabbern zu lassen. Dann wird es wieder so emotional, dass der Leser weinen muss. Aber auch lustige Momente bringen einen zum Lachen. Der gut ausgebaute Spannungsbogen, die Charaktere und auch die Storyline sind einfach nur stimmig.

Auf den ersten Seiten wird die Hauptprotagonistin Smoky Barrett erst einmal ganz genau vorgestellt. So intensiv habe ich das glaube ich in noch keinem Thriller zuvor gelesen. So erfährt der Leser, dass sie eine ganz hervorragende Ermittlerin beim FBI ist. Eine Profilerin, die sich in die Vorgehensweise der Täter einfühlen kann. Sie war bereits in jungen Jahren Leiterein eines Teams mit hoher Erfolgsquote. Doch derzeit ist sie arbeitsunfähig. Der Leser begleitet Smoky bei ihren psychiatrischen Therapiesitzungen. Dort erfahren wir, dass sie selbst Opfer eines der Täter wurde, die sie so unerbitterlich jagt. Der Täter brach bei ihr zu Hause ein, tötete ihren geliebten Ehemann, vergewaltigte und quälte Smoky. Die Narben in ihrem Gesicht und auf ihrem Körper sind nur die nach außen hin sichtbaren Verletzungen. Die seelischen gehen viel tiefer. Sie weiß nicht, ob sie je wieder in der Lage sein wird, ihren Job auszuüben - dann wird ihre Jugendfreundin tot aufgefunden. Ein grausamer Mord...

Einfach alles an diesem Roman war stimmig. Auch die Nebendarstellen können sich sehen lassen. Insbesondere die Mitglieder von Smokys Team. Allen voran Callie: Eine wunderschöne Rothaarige, die jeden "Zuckerschnäuzchen" nennt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Da muss man schon mit klar kommen... Sie übernahm wärend Smokey Abwesenheit die Leitung des Teams. Sehr interessant fand ich auch den Charakter des James, genannt "Damien" aus "Das Omen". Ein wahnsinnig unsympathisches Arschloch! Wirklich! Er ist aber auch sehr intelligent und kann sich, wie Smoky, in die Täter hineinversetzen. Alan ist das Herz und die Seele des Teams. Ein riesiger Typ mit Armen wie Baumstämmen. Sein Talent ist es, akribisch alle Beweise immer und immer wieder durchzugehen mit eisiger Geduld. Neu zum Team kommt Leo, ein Computerspezialist. 

Die Grundstory ist wirklich sehr solide. Manchmal übertreiben es Trhiller-Autoren ja ein bisschen, das empfand ich hier aber nicht so. Alles soweit plausibel und ein paar Schocker. Die Handlungen des Täters und auch generell die Beschreibung der Gräueltaten sind aber schon hart. Wenn man diesbezüglich eher zartbesaitet ist, sollte man vielleicht lieber zu einem anderen Buch greifen.

Fazit:
Ganz großartig! Genau so sollte ein richtig guter Thriller sein. Absolute Leseempfehlung - freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe!

 

Die Reihe:
1. "Die Blutlinie"
2. "Der Todeskünstler"
3. "Das Böse in uns"
4. "Ausgelöscht"
5. "Die Stille vor dem Tod"


Infos zum Buch:  

Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co. KG 
Gebunden: 476 Seiten
Original-Titel: "Shadowman"
Genre: Thriller
Erschienen: 25.09.2006
ISBN: 978-3-404-15853-9

Dienstag, 2. März 2021

[Lesemonat] Mein Februar 2021

 Im Februar hatte ich tatsächlich sogar zwei Flops was meine Bücherauswahl angeht. Kommt selten vor, aber es kommt vor. Nicht jedes Buch gefällt jedem - Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so! Dadurch wird mein Post nur etwas länger... Wenn mir ein Buch nicht gefällt, möchte ich einfach genauer beschreiben, WIESO nicht.

Diese Bücher habe ich im Februar gelesen:

"Küss dich glücklich" von Janet Evanovich  =  319 Seiten  (*)
"Puppengrab" von Kate Brady  =  453 Seiten   (**)
"Space Girls" von Maiken Nielsen  =  430 Seiten  (*****)

3 Bücher  =  1.202 Seiten

Der Monat sollte eigentlich mit einem lustigen, kurzweiligen Buch beginnen. Und dafür wählte ich "Küss dich glücklich" von Janet Evanovich. Dieses hatte meine Schwester mir zu Weihnachten geschenkt, weil auf dem Coverbild ein süßer Hamster ist - der war leider auch das Beste am ganzen Buch... Es handelt sich hierbei um den 20. (!) Band der Stephanie-Plum-Reihe. Die ist offenbar bei ihren Leser:innen recht beliebt. Ich kenne zwar die anderen Bände nicht, aber die Verfilmung des ersten mit Katherine Heigel. Fand ich recht nett. Es ist nicht schlimm, dass ich die anderen Teile nicht gelesen habe - es wurde wirklich alles nochmal erklärt. Glaube, wenn ich wirklich zuvor schon 19 Bücher über die Hauptfigur gelesen HÄTTE, wäre ich super genervt von all den Wiederholungen... Aber so für mich ganz okay. Aber mit der ganzen Handlung, sämtlichen Charakteren, dem wirren Schreibstil und dem merkwürdigen Dreiecksverhältnis war ich maximal angekotzt. Kann euch gar nicht sagen, wie unfassbar mich das Buch genervt hat. 

Dann sollte was wirklich spannendes, besseres her. Also dachte ich an die persönliche Empfehlung meiner Freundin Sabrina und griff zu "Puppengrab". Der Anfang war auch wirklich gut! Eine Frau wird von einem irren Killer kontaktiert. Irgendwie kennen sie sich, aber zur Polizei kann sie aus irgendeinem Grund nicht gehen... Derweil präpariert der Killer Puppen. Aber dann wurde auch dieses Buch leider nach und nach zur Qual. Es musste offenbar unbedingt eine Lovestory eingebaut werden, die mich nicht mitgenommen hat. Vielmehr hat mich das "beschützerische" Verhalten des Mannes unfassbar angekotzt - ich fand ihn wahnsinnig übergriffig. Immer sprach er ihr nur das geringste Selbstverteidigungstalent ab. Jetzt ist er da und beschützt sie. Wow, was für ein Held. Auf der Seite des Killers wurde es leider auch nicht besser. Nach der 20. Wiederholung hatte ich seine Mommy-Issues dann durchaus schon satt... Alles im allen leider nicht mein Thriller. 

Zum Ende des Monats dann doch noch ein Lichtblick: "Space Girls" wollte ich gerne lesen, nachdem mir die Leseprobe so gut gefallen hatte. Sonst hätte ich vermutlich  nicht zu dem Buch gegriffen, obwohl mir das Cover schon sehr gut gefällt. Der Roman beginnt zur Zeit des Nazi-Regimes. Eine junge Mutter flüchtet mit ihrer kleinen Tochter nach Frankreich. Diese kleine Tochter möchte später Fliegerin werden. Mir gefielen die vielen Informationen zur damaligen Zeit. Einiges wusste ich gar nicht, zum Beispiel, dass die Amerikaner Pilotinnen im Krieg einsetzten. Wusste wirklich nicht, dass Frauen das damals tatsächlich schon "zugetraut" wurde. Nach dem Krieg sollten die Frauen jedoch wieder dorthin, wo sie hingehörten - hinter den Herd... Schlimme Zeit die wieder einmal zeigt, wie viel die Feministinnen bereits erreicht haben.