Donnerstag, 26. Dezember 2019

[Neuzugänge] Frohe Weihnachten allerseits 🎅

Nun sind die Weihnachtstage auch schon wieder vorbei. Ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Tage bei euren Familien ohne Streitereien und stattdessen mit köstlichem Essen. 

Dafür, dass ich eigentlich gar nicht viel zu Weihnachten bekommen sollte, finde ich meinen Geschenkeberg wirklich ziemlich groß. Ein Roman war auch dabei - "Das Geschenk" von Sebastian Fitzek (link zur Inhaltsangabe).


Habt ihr auch ein Buch (oder sogar mehrere) geschenkt bekommen?

Montag, 23. Dezember 2019

[Rezension] "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos

Inhalt:
Bei einer Autopsie entdeckt Rechtsmediziner Paul Herzfeld im Körper der Verstorbenen eine merkwürdige Nummer. Irgendetwas verleitet ihn dazu, diese in seinem Telefon einzugeben und anzurufen. Eine Bandansage startet: Seine Tochter Hannah. Sie wurde entführt. Sie weint und ist verzweifelt. Für Paul nur der Beginn einer perversen Schnitzeljagt...
Parallel befindet sich die Comiczeichnerin Linda auf Helgoland. Die Insel ist durch einen gewaltigen Sturm vom Festland abgeschnitten. Während des Sturms stolpert sie über eine Leiche - die Pauls nächsten Hinweis auf den Aufenthaltsort seiner Tochter enthält... Linda muss zum ersten Mal in ihrem Leben eine Autopsie durchführen.

Cover/Aufmachung:
Passt perfekt, sticht ins Auge und macht Lust auf einen blutigen Thriller. Perfekt also.
Das Buch selbst ist in kurze Kapitel aufgeteilt, die (hier) durch wechselnde Perspektiven die Spannung stetig aufrecht erhalten.

Meine Meinung:
Gleich zu Beginn wird der Leser in die Handlung gesogen. Pauls Tochter wurde entführt. Er muss sie finden und retten. Hannah hat Angst und braucht ihren Vater.
Derweil lernen wir Linda kennen. Die Comicautorin hat sich auf Helgoland geflüchtet, nachdem ihr Ex-Freund sie fast umgebracht hätte. Die Narben des Säureangriffs sind nichts gegen die Verletzungen ihrer Seele... Noch immer meint sie, seine Gegenwart zu spüren, auch wenn ihr Bruder meint, dies könne gar nicht sein...
Das Schicksal der beiden Protagonisten wird sich schon bald kreuzen, denn Linda findet die Leiche auf Helgoland, die den nächsten Hinweis der morbiden Schnitzeljagd enthält, auf der Paul sich befindet. Das ganze ist nur leider kein Spiel...

Freitag, 20. Dezember 2019

[Lesemonat] Mein November 2019

Und nun ist auch schon die Weihnachtszeit gekommen...Geht es nur mir so, oder rasen die Monate nur so dahin?

Mein November war wieder mal nicht besonders lesereich - aber ein Highlight hatte ich auf jeden Fall. Diese Bücher habe ich im vergangenen Monate beendet:

"Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos  =  393 Seiten  (*****)
"Quidditch im Wandel der Zeiten" von J.K. Rowling  =  80  (*****)
"Der Präsident" von Sam Bourne  =  497 Seiten  (***)

3 Bücher  =  970 Seiten

Mein Highlight war definitiv "Abgeschnitten" - was für ein unfassbar SPANNENDES Buch! Wirklich. Ich versuche, noch einen eigenen Post dazu zu schreiben. Hat mir wirklich richtig gut gefallen. Bin fast durchgedreht vor Spannung... Daher war dieses Buch auch mein Lesehighlight im November.

Danach wollte ich zurück in die Welt von Harry Potter. Diese Schulbücher von Harry sind kurz nach der eigentlichen Reihe erschienen. Ich hatte mir damals nur das Tierwesen-Buch geholt. Der Rest folgt nun nach und nach per Rebuy, Medimops & Co. Dieses hier ist gebunden und wirklich schön gemacht. Man erfährt sehr viel über die Entstehung des Besen-Sports. Nur was für Fans ;)

"Der Präsident" hatte wirklich Potential. So bedrohlich und erschreckend nah am aktuellen Geschehen. Doch für mich verlor sich das Ganze irgendwie... Es war einfach nicht so spannend wie erhofft...

Dienstag, 3. Dezember 2019

[Kurzes Fazit] "Noah" von Sebastian Fitzek

Inhalt:
Er ist obdachlos und hat keine Ahnung, wer er ist oder woher er kommt. Er wird "Noah" genannt, weil dieser Name auf seiner Hand tattowiert ist. Durch Zufall sieht er in einer Zeitungsanzeige ein Gemälde und er weiß, dass er es kennt. Der Maler wird von der Redaktion gesucht und eine Million Dollar sind für sachdienliche Hinweise ausgeschrieben. Doch Noah will nur herausfinden, wer er ist und ruft dort an.
Parallel versucht der Billionär Zaphire wieder einmal durch harsche und zu wahre Worte, den Anwesenden einer Spendengala die Augen zu öffenen. Doch verreckende Menschen im Mittelmeer lassen dort niemanden zusammenzucken... Dann fällt ein Schuss.
Außerdem versucht eine junge Familie in Manila zu überleben. Gar nicht so einfach, wenn der Ehemann und Hauptverdiener gestorben ist. Der siebenjährige Sohn schuftet auf der gesundheitsschädlichen Müllkippe. Seine Mutter versucht verzweifelt, ihr kleines Baby am Leben zu halten... Doch aufgund der Nahrungsknappheit ist ihre Muttermilch versiegt.
Auf dem JFK-Flughafen befindet sich der Vater der Journalistin Celene, kurz bevor dieser aufgrund einer drohenden Pandemie abgeriegelt wird.

Mein Fazit:
Ich war SEHR gespannt auf das Buch. Habe mir vor dem Lesen weder den Klappentext, noch sonstige Inhaltsangaben durchgelesen. Meine einzige Voreingenommenheit war den Autor betreffend. ABER ich bin durchaus unvorweggenommen an das Buch herangegangen.

"Noah" ist kein klassischer Fitzek. Ja, es gibt auch einige Wendungen - aber vielmehr geht es um Verschörungstheorien, die erschreckenderweise allzu realistisch klingen. Um einen Mann ohne Erinnerung, der verzweifelt versucht, das Richtige zu tun. Um den Klimawandel, die Überbevölkerung und die Folgen. Um einen der Superreichen, der versucht, eben diese Realität zum Ausdruck zu bringen - und stetig scheitert. Um Auftragsmörder.

Einfach richtig gut! Das Thema ist aktuell wie noch nie und die Idee des Autors wirklich perfide, aber leider gar nicht so unrealistisch... 


Infos zum Buch:  
Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuchverlag
Taschenbuch: 556 Seiten   
Genre: Thriller  
Erschienen: 18.12.2014
ISBN: 978-3-404-17878-0

Montag, 11. November 2019

[Reisebericht] Thailand - Bangkok #part 4



An unserem zweiten vollen Tag in Bangkok ging es etwas früher los. Kein Regen, sondern strahlender Sonnenschein erwartete uns. Allerdings bemerkten wir sehr schnell, dass uns das bewölkte Bangkok deutlich besser gefallen hat... Die Hitze war bereits vormittags fast unerträglich (spoiler-alert: es wurde nicht besser...)

Wir waren diesmal auch ordnungsgemäß gekleidet. Lange Hosen und die Schultern waren bedeckt. Damit kommt man dann zwar in die Tempel und den Palast, allerdings geht man dann noch viel mehr ein bei dem Klima...

Bereits am Tag zuvor war unser Ablauf nur ganz grob geplant; aber der Sonntag in Bangkok lief komplett ohne Plan ab. Nur den Palast und den Wat Pho wollten wir besuchen. Außerdem wollten wir eigentlich total gerne zu den Schwimmenden Märkten. Alles aber ganz locker - ohne feste Route.

So waren wir also auf dem Weg zum Palast. Dort sprach uns ein netter Thai an. Wir waren natürlich mehr als misstrauisch. Ich hatte ja bereits von der Touri-Falle berichtet, die offenbar einige Einheimische nutzen, um Leute in ihre Läden zu bekommen bzw. Dinge zu verkaufen. Er war aber wirklich nett. Zeigte uns auf einer Karte (die in Bangkok für Touristen tatächlich am Baum hing), wo die nächsten kostenlosen Tempel sind und erklärte uns, wie wir dort mit dem Bus für kleines Geld hinkommen. Immer noch überaus misstrauisch meinten wir noch zu ihm, dass wir ja gerne die Schwimmenden Märkte gesehen hätte; ob er vielleicht wüsste, was da die beste Möglichkeit wäre.
Er zeigte uns auf der Karte (was wir in der App gleich mal gecheckt und markiert haben), wo der Ableger eines dieser Longtailboote ist. Der Bus würde nicht ganz bis dahin fahren, aber das Tuktuk schon. Wir direkt panisch: Ähm, nein! Tuktuk fahren wir nicht! (wurde uns ja des Öfteren absolut abgeraten). Er also ganz beruhigend: Es gäbe solche und solche. Der hält ganz sicher nicht an irgendwelchen Läden etc.


Nun gut: Sind wir also doch Tuktuk in Bangkok gefahren. Etwas, das man wohl nicht tun sollte...
Wir haben es überlebt und es war sogar ziemlich cool! Ganz abgesehen natürlich von den vielen Abgasen, denen man im offenen Tuktuk komplett ausgesetzt ist. Ich verstehe mittlerweile die Chinesen mit ihren komischen Mundschutzdingern - hätte teilweise auch ganz gerne eines gehabt... Was da teilweise aus den Bussen / Booten / Autos in die Luft gepustet wurde und MAN SEHEN KONNTE! Gruselig! Wirklich gruselig!

So kam es dazu, dass wir fast alleine (ein Pärchen wurde später noch mit an Bord genommen) ein Longtailboat charterten und über den Chao Praya Fluss eine Tour in einen Khlong unternahmen. Auf dem Fluss im Fahrtwind konnte man die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit auch deutlich besser ertragen. Das war wirklich ein Ausflug, den wir nicht besser hätten timen können.
Der Bootsführer brachte uns zu einem kleinen Schwimmenden Markt, der von vielen Einheimischen besucht wurde. Touristen lagen dort auch an - hatten jedoch (wie wir auch) jeweils nur 1/2 Stunde Zeit vor Ort. Wirklich nicht besonders viel. Für uns reichte es gerade einmal für ein paar Fotos und leckere Pork-Spießchen.
Lustige Geschichte nebenbei: Wir kamen mit dem Pärchen, mit dem wir uns das Longtailboat geteilt hatten, ein wenig ins Gespräch. Sie fragten uns, woher wir kommen. Wir also: Germany - Hanover. Woraufhin die beiden etwas schmunzeln mussten. Ich also nachgefragt, was denn daran zu lustig ist. Ja, sie kämen auch aus Hanover - aber in New Hampshire, USA. Wie witzig ist das denn bitte?!
Weniger erfreulich war das Anlegen unseres Bootes an einem kleinen Pier nahe des Königspalastes sowie des Wat Pho (die wir eh sehen wollen). Das kostete nämlich eine (vorher nicht vereinbarte) Landing-fee von 30 Baht... Man ärgert sich ziemlich schnell über so was, obwohl das nicht mal ein Euro ist.

Für uns ging es nun weiter in Richtung Wat Pho (s. Bild oben). Der Einritt kostet 200 Baht. Ob sich das Ganze lohnt, kann ich echt nicht entscheiden. Fakt ist, dass uns so unfassbar warm war, dass wir die Atmosphäre des Ortes überhaupt nicht genießen konnten. Am liebsten wären wir für immer im Schatten sitzen geblieben... Bangkok im Sonnenschein ist zwar optisch schön, aber kein schöner Ort für Menschen (zumindest nicht für uns). Wir liefen dort noch ein wenig rum. Die Anlage ist wirklich gigantisch und ich kann mir gut vorstellen, dass man dort einen halben Tag einfach nur rumlaufen kann und immer wieder etwas Neues entdeckt. Uns verging aber gehörig die Lust. Es gibt dort Trinkwasser umsonst - leider schmeckte das sehr ekelig (konnte ich nicht trinken). Mein Wasser war leer. So verließen wir den Wat Pho und liefen an der Außenmauer Richtung Palast. Eine Straßenhändlerin rettete mir buchstäblich mit einer KÖSTLICHEN Dose Schweppes Lemon (WERBUNG) das Leben! 

Nein, wir haben den Königspalast nicht mehr besucht. Wie wir im Nachhinein erfahren haben, war dies wohl eine gute Entscheidung. Absolut überlaufen von Touristen soll es einfach kein besonders schönes Ausflugsziel sein. Stattdessen liefen wir in der Hitze in Richtung unseres Hotels. Langsam hatten wir Hunger. In der Khao San Road ließen wir uns in einem Restaurant wieder (und trafen witzigerweise auf das Pärchen aus dem Longtailboaut - Bangkok ist manchmal auch ein Dorf). Mein Curry war perfekt - nicht zu scharf. 


Es ging uns dann ein wenig besser, aber der Tag war echt gelaufen. Eigentlich wollten wir noch den Pool im Hotel nutzen, doch erst einmal im klimatisierten Hotelzimmer war der Gedanke schnell verworfen.




Stattdessen sind wir abends noch auf unserer Straße umhergelaufen und haben uns in eine Cocktailbar gesetzt. Dort kamen wir mit zwei Deutschen am Nachbartisch ins Gespräch. War wirklich noch ein sehr schöner (vorerst letzter) Abend in Bangkok.

Dienstag, 5. November 2019

[Buchzitat]

"Linda hatte viele Narben. Die meisten von ihnen waren größer als die auf der Stirn und schlechter verheilt, denn sie lagen an Stellen, an die keine Wundsalbe und kein Chirurg jemals herankommen würde: tief unten, verborgen im Seelengewebe ihrer Psyche."

"Abgeschnitten"
von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos
Seite 20/393

Sonntag, 3. November 2019

[Lesemonat] Mein Oktober 2019

Ich hatte so viel vor... Und dann habe ich "Fear the Walking Dead" wieder angefangen. Seitdem bin ich wieder gefangen im Serienstrudel... Immerhin 3 Bücher habe ich im Oktober ausgelesen, zwei davon waren sogar ziemlich großartig.


"Watch me" von James Carol  =  379 Seiten  (*****)
"Glücksspieler" von Amelie Fried  =  383 Seiten  (***)
"Noah" von Sebastian Fitzek  =  556 Seiten  (*****)

3 Bücher  =  1.318 Seiten

Zu "Watch me", dem zweiten Teil der Jefferson-Winter-Reihe des Autors, und "Glücksspieler habe ich tatsächlich bereits eigene Blogposts veröffentlicht. Diese sind jeweils im Titel oben verinkt.

"Noah" hat mir richtig gut gefallen. Ich fand die Stoy wahnsinnig spannend und überaus erschreckend, aber (und das war das wahrhaft furchteinflößende daran) gar nicht so unrealistisch... Echt ein ziemlich krasses Buch, das aktuell wie noch nie in die Klimadiskussion reinpasst. Ja, es ist ein Unterhaltungsroman, aber es steckt auch sehr viel Wahrheit in diesem Thriller!

Alles in allem eigentlich ein ganz guter Lesemonat. Aber ich denke, dass die 50-Bücher-Marke im Jahr 2019 wohl nicht mehr von mir geknackt werden wird... Immerhin habe ich von den HIER ausgeliehenen 6 Büchern bereits 3 gelesen.