40 Bücher fasst mein SuB derzeit... Für mich ziemlich viel. Versuche gerade, ihn ein wenig abzubauen. Eigentlich ist das Wetter dafür aktuell perfekt.
Donnerstag, 12. Mai 2022
Mittwoch, 4. Mai 2022
[Lesemonat] Mein April 2022
"Die Legende von Koli 1 - In die Verbannung" von M. R. Carey = 466 Seiten (*****)
"Die Legende von Koli 2 - Das Signal von Albion" von M. R. Carey = 512 Seiten (*****)
"Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern = 343 Seiten (*****)
3 Bücher = 1.321 Seiten
Der Monat begann mit meinem Rückflugtag. Somit habe ich ein neues Ebook begonnen und für ziemlich großartig befunden! "Die Legende von Koli" gefiel mir wahnsinnig gut. Meine Rezension ist oben im Titel verlinkt.
Und weil es mir so gut gefiel, musste nach dem Beenden dieses ersten Teils direkt Band 2 auf den Kindle geladen werden! Manchmal ist das einfach so... Das Finale der Trilogie wird zum Glück auch in gar nicht allzu ferner Zukunft erscheinen. Bin wahnsinnig gespannt wie die Geschichte von Koli und seinen Wegbegleitern weitergehen wird.
Dann ein kleiner Genre-Wechsel: "Der Glasmurmelsammler" war tatsächlich was komplett anderes, hat mir auch auch sehr gut gefallen! Nachdem zuletzt "So klingt dein Herz" mich nicht überzeugen konnte, war ich umso gespannter auf dieses Buch. Dieser Roman konnte mich aber wieder vollends überzeugen!
Montag, 25. April 2022
[Rezension] "Die Legende von Koli - Buch 1 In die Verbannung" von M. R. Carey
Koli lebt in einer dystopien Zukunft, in der eigentlich alles einen töten will - sogar Bäume! Sein Beruf des Holzwerkers ist daher ziemlich gefährlich. Doch der junge Mann strebt sogar noch ein gefährlicheres Leben als sogenannter "Bollwerk" an. Diese fungieren als Beschützer des Dorfes Mythen Root, in dem er und seine Familie leben. Um ein Bollwerk zu werden muss die Tech aus der alten Welt für ihn erwachen. Doch Koli erzählt bereits von Anfang an, dass etwas gewaltig schief laufen und er verbannt werden wird...
Cover/Aufmachung:
Ich bin durch auf Instagram auf das Buch aufmerksam geworden - vor allem auch wegen des Covers. Das sieht einfach so unfassbar cool aus!
Erste Seiten:
"Ich habe euch eine Geschichte zu erzählen. Das wollte ich schon lange machen und jetzt tu ich´s auch, aber ich muss euch warnen, dass der Weg ziemlich holprig werden kann. Ich habe sowas noch nie gemacht und es gibt auch keine Landkarte, die mir den Weg zeigt, und überhaupt weiß ich nicht, wie viel von dem, was ich erlebt habe, sich zu erzählen lohnt."
Meine Meinung:
Dieses Buch ist einfach so anders! Nicht nur wegen dieser wahnsinnig interessanten, wenn auch sehr brutalen Zukunftsvision, sondern vor allem dank seines Hauptcharakteren: Auktorialer Ich-Erzähler Koli.
Der Protagonist erzählt im Nachhinein sein Leben - wie in einer Biografie, nur sehr viel detaillierter. Das Buch beginnt mit seiner Kindheit, was aber auch wichtig für den Leser ist. Nur nach und nach erfährt man, was aus der Welt geworden ist. Die Bäume können sich bei Sonnenschein fortbewegen und haben den Geschmack an Fleisch gefunden... Daher sind sie wahnsinnig gefährlich. Die Arbeit von Kolis Mutter besteht darin, aus diesen Baumwesen Holz herzustellen - ein langwieriger Prozess, da dies mit Chemikalien "getötet" werden muss. Außerdem gibt es vor allem außerhalb der Dorfmauern viele gefährliche Tiere. Auch die werden erst ganz gemächlich vorgestellt - für Koli sind die ja auch nichts neues.
Besonders interessant fand ich sämtliche Form von Tech - also übrig gebliebenen Technologien aus der alten Welt. Diese Gerätschaften gibt es heute noch nicht - z.B. den "Schneider". Eine Waffe, die scheinbar mit einem Laser oder derartiger Technik alles zerschneiden kann. Richtig cool und überaus nützlich fand ich den "Packesel" der wandernden Händlerin Ursala. Ein metallischer Esel mit einem eingebauten Maschinengewehr, aber auch einem Zelt und "Diagnostik". Scheinbar eine Art medizinischer Roboter inklusive Computer.
Gewöhnungsbedürftig ist der Schreibstil aber sehr! Koli ist zwar nicht dumm, aber auch einfach gar nicht gebildet. Das merkt man auch in seiner Ausdrucksweise. Einiges war ziemlich lustig, aber "einzigste" hat mich wirklich nah meine Schmerzgrenze gebracht ;) Er ist schon ziemlich naiv und einfältig, aber irgendwie hat er mich doch öfter auch überraschen können durch gute Einfälle. Natürlich gehörte da auch eine gute Portion Glück dazu - gerade in dieser Welt!
Auch die übrigen Charaktere sind sehr gut dargestellt. Auch bezüglich der Antagonisten. Man kann deren Beweggründe und die Hintergründe, wieso diese so handeln wie sie es tun, gut nachvollziehen. Da hat der Autor alles richtig gemacht! Alle "Bösewichte" in diesem Buch haben eine plausible Geschichte. Niemand ist einfach grundlos böse.
Fazit:
Wahnsinnig spannend geschrieben! Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich mir direkt den 2. Teil auf den Kindle geladen habe.

Infos zum Buch:
Verlag: Festa Verlag
Genre: Dystopie / Endzeit
Original-Titel: "The book of Koli"
E-Book: 466 Seiten
Preis: 5,99 €
Erschienen: 28.10.2021
Samstag, 9. April 2022
[Lesemonat] Mein März 2022
"Der Fluch des Amethysts" von Phyllis A . Whitney = 287 Seiten (****)
"Ich bin hier bloß der Hamster" von Friedbert Stohner = 122 Seiten (**)
"Das Institut" von Stephen King = 768 Seiten (*****)
3 Bücher = 1.177 Seiten
Der Monat begann mit einem der vielen Bücher, die mein Onkel vor einiger Zeit aus dem Müll gerettet hat. "Der Fluch des Amethysts" gefiel mir ganz gut, obwohl man schon merkte, dass es schon etwas älter ist. In dem Buch geht es tatsächlich um ein mysteriöses Verschwinden. Der Großvater der jungen Frau kontaktiert deren College-Freundin, um in dem kleinen Nest zu "ermitteln". Ich mochte die Beschreibung der Umgebung und auch der Charaktere wahnsinnig gerne und wollte stehts wissen, was zur Hölle passiert ist! Daher war eine unterschwellige Spannung vorhanden, auch wenn es ganz klar kein Thriller war. Eher ging es um zwischenmenschliche Probleme. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.
Weiter ging es mit einem Kinderbuch - als Hamster-Mama fand ich den Titel "Ich bin hier nur der Hamster" einfach gerkriegt. Leider fand ich das Buch weniger charmant als erhofft... Der arme Hamster wurde leider nicht mal ansatzweise artgerecht gehalten. Mir war zwar klar, dass es höchstwahrscheinlich so sein wird (kaum ein Nagetier wird das...), aber deswegen muss es mir ja nicht gefallen. Vor allem in Kinderbüchern sollte es gerade nicht so sein. Die Story rund um Oleg den Hamster - und Ich-Erzähler - waren einfach nicht so spannend. Allerdings bin ich ja auch nicht die Zielgruppe...
Erneut las ich gemeinsam mit meiner Schwester und einer Freundin in privater Leserunde ein weiteres Buch: "Das Institut" von Stephen King. Dieser Autor scheint ja schon sehr zu polarisieren. Ich kann zwar den Hass nicht verstehen, aber seine Längen sind mir durchaus auch bekannt. Daher hatte ich auch grundsätzlich ein ganz bisschen Bedenken. Allerdings las ich bereits sehr hervorragende Bücher von ihm (z.B. "Puls", "Stark", etc.). Erst kriegte mich die Story eher nicht so, dass dann war ich vollkommen infiziert! War Ende März im Urlaub und konnte daher sehr viel lesen. Bin meiner Leserunde daher etwas vorgeprescht. Im Endeffekt habe ich "Das Institut" wahnsinnig spannend und sehr großartig gefunden!
Donnerstag, 17. März 2022
[Lesemonat] Mein Februar 2022
"Die andere Welt" von Julie Cohen = 379 Seiten (*****)
"Escape" von Jennifer Rush = 318 Seiten (***)
"Das Geheimnis der Queenie Hennessy = 397 Seiten (***)
"Gebrauchsanweisung fürs Lesen" von Felicitas voon Lovenberg = 117 Seiten (****)
4 Bücher = 1.211 Seiten
Der Monat begann mit einer privaten Leserunde! "Die andere Welt" habe ich gemeinsam mit meiner Schwester und einer Freundin gelesen. Wir haben uns Leseabschnitte abgestimmt und diese dann jeweils besprochen. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen! Eine Familiengeschichte - mal so ganz anders! Das rosa Cover täuscht. Es geht darum, wie unterschiedlich ein Leben laufen kann, wenn nur eine Kleinigkeit geändert wird: Das Geschlecht des Hauptprotagonisten! Es wird die gleiche Geschichte erzählt: Das Leben von Lou. Doch die Lebensumstände von Louis und Louise sind tatsächlich ziemlich unterschiedlich. Und auch, wie sehr dieser Umstand auch das Leben der anderen Personen ändert - wahninnig interessantes Gedankenkonstrukt.
Von "Escape" habe ich mir wirklich viel versprochen! Das Buch war ewig auf meiner Wunschliste. Leider konnte mich die Story um Anna und die vier jungen Männer, die als Versuchsobjekte im Keller ihres Vaters gefangen sind, so gar nicht überzeugen... Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt für solche Geschichten, aber mir war Anna teilweise viel zu anstrengend. Spannend war das Buch, aber die Handlung ziemlich hanebüchen.
Weiter ging es mit Queenies Sicht auf Harold Frys Pilgerreise. Den ersten Teil fand ich wirklich großartig (KLICK ZUM FAZIT), leider hat mir dieser zweite Teil nicht gefallen. Zwar war es interessant, auch die andere Seite kennen zu lernen. SPOILER Insbesondere was das Leben und den Tod von Harolds Sohn angeht - aber irgendwie war es dann doch nicht so rührend und wunderbar wie der erste. Daran misst man natürlich automatisch.
Beendet habe ich den Monat mit einem kleinen Büchlein UMS Lesen. Wirklich eine interssante Herangehensweise. Wahnsinnig klug und literarisch geschrieben, habe es mir einfach etwas unterhaltsamer erhofft ;) Daher Punktabzug.
Samstag, 5. Februar 2022
[Lesemonat] Mein Januar 2022
Der erste Monat des neuen Jahres war nicht besonders lesereich... Tatsächlich habe ich nur 2 Bücher ausgelesen - diese hier:
"So klingt dein Herz" von Cecelia Ahern = 476 Seiten (***)
"Das Böse in uns" von Cody McFadyen = 442 Seiten (*****)
2 Bücher = 918 Seiten
Eigentlich mag ich die Bücher von Cecelia Ahern sehr gerne. Auch dieses Buch hat mir grundsätzlich gefallen. Aber irgendwie hat es mich in der Mitte ein wenig verloren. Zudem fand ich einiges doch sehr voraussehbar. Ich hatte mir einfach ein bisschen was anderes erhofft.
Dann las ich den 3. Teil der Smoky-Barrett-Reihe von Cody McFadyen. Auch dieser Thriller hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag die Dynamik des Teams. Außerdem finde ich die Entwicklung der Charaktere wirklich sehr gut. Auch der Fall war wieder überaus spannend!
Freitag, 7. Januar 2022
[Lesemonat] Mein Dezember 2021
Und schwupps, ist das Jahr auch schon wieder vorbei... Der letzte Monat im vergangenen Jahr war tatsächlich ziemlich lesereich. Diese Bücher habe ich im Dezember gelesen:
"Time to Love" von Beth O´Leary = 444 Seiten (*****)
"Die verschwundenen Studentinnen" von Alex Michaelidis = 348 Seiten (****)
"Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig = 318 Seiten (*****)
"Die Anbetung" von Dean Koontz = 479 Seiten (*****)
4 Bücher = 1.589 Seiten
Der Monat begann mit dem zweiten Roman der Autorin Beth O´Leary. Ihr Debütroman "Love to Share" hat mir damals wahnsinnig gut gefallen (KLICK) - daher hatte ich eine entsprechende Erwartungshaltung. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Auch dieses Buch war wieder sehr gut! Es handelt darum, dass eine junge Frau auf der Arbeit eine Panikattacke bekommt und daraufhin ein Zwangs-Sabbatical aufgedrückt bekommt. Ihre Großmutter lebt in einem kleinen Dorf, ist geschieden und würde sich gerne noch einmal verlieben. Also tauschen die beiden: Die Oma zieht in die WG ihrer Enkelin in London, während diese das kleine Cottage bezieht. Mit to-do-Liste von der Oma. Es steckt noch so viel mehr in diesem Buch. Trauer, Familie, Mut, Veränderung und Selbstfindung.
Weiter ging es mit dem "Thriller" von Alex Michaelidis. Seinen ersten Roman "Die stumme Patientin" fand ich ebenfalls ganz großartig (KLICK). Von diesem Buch hatte ich schon zuvor auf Bookstagram gelesen - allerding eher nicht so im positiven Sinne. Erst ging es mir ein wenig ähnlich. Viele Infos, doch die sind tatsächlich wichtig. Die Spannung kommt dabei aber auch ein wenig zu kurz, was den Abzug in der Bewertung erklärt. Aber auch dieser Roman gefieil mir gut - nur der Titel passt leider so gar nicht! Da verschwindet das ganze Buch über niemand! Ein wenig nervig, wenn die Plausibilität beim Versuch, den Titel an den Vorgängerroman anzupassen, auf der Strecke bleibt.
Dann las ich das gefühlte "Buch des Jahres 2021". Niemand auf Bookstagram und in Bloggerkreisen ist um dieses Buch herumgekommen. Zum Glück konnte ich es ertauschen. Doch seitdem lag es auf dem SuB. Im Dezember habe ich es endlich gelesen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Die Handlung erinnerte mich wahnsinnig an die kanadische Serie "Being Erica" - was wäre, wenn du dich anders entschieden hättest? Wie würde dein Leben aussehen? Hauptprotagonistin Nora Seed erhält diese Gelegenheit. Natürlich ist diese Idee nicht neu - wie gesagt, ich kenne sie bereits aus einer TV-Serie, aber tatsächlich ziemlich gut umgesetzt. Und mit einer schönen Botschaft: Lebe in der Gegenwart und mach das Beste daraus.
Danach hatte ich mal wieder Lust auf einen Roman von Dean Koontz. Ich hatte es schon öfter mal erwähnt: Er schreibt SEHR spezielle Bücher... Bei "Die Anbetung" handelt es sich um den ersten Teil einer Buchreihe um den Hauptcharakter Odd Thomas. Der junge Mann hat eine Gabe: Er kann Geister sehen. Zwar können sie nicht mit ihm sprechen, doch so konnte er bereits einige Verbrechen aufklären. Außerdem sieht er seit Kurzem besonders viele Kreaturen. Diese verfolgen einen merkwürdig aussehenden Mann, den "Pilzmann" wie Odd ihn nennt. Meist tauchen diese Wesen vor gewaltsamen Toden auf und nähren sich davon. Deswegen vermutet Odd eine größere Tragödie. Er setzt alles daran, die abzuwenden. Sehr spannend und wieder überaus bildgewaltig. Ich mag den Autor einfach.





