Freitag, 9. September 2022

[Kurzes Fazit] "The Kingdom" von Jess Rothenberg

Inhalt:
Ana ist eine Prinzessin - zumindest ist das ihre Rolle in der Märchenwelt "The Kingdom", das ihre Besucher verzaubert. Zusammen mit ihren "Schwestern" betreut sie die Gäste des Freizeitparks. Sie sind Roboter, Hybriden. Genau wie die Tiere im Park. Doch  nicht alles an diesem Ort ist so perfekt, wie es scheint. Ana soll einen Mann ermordet haben und wird verhaftet...

Mein Fazit:
Gleich vorne weg: Mir hat dieses Buch einfach überhaupt nicht gefallen und ich würde euch gerne näher erzählen, warum nicht.

Es beginnt schon mit der Erzählweise des Buches. Die Geschichte wird nämlich eingeleitet mit einem Gerichtsprotokoll. Ana wird befragt. Der Leser weiß also schon zu Beginn, dass sie des Mordes beschuldigt wird. Die weitere Handlung wird also immer davon begleitet, was denn wohl passiert ist. Das hat für mich persönlich das Leseerlebnis erheblich belastet.

Die sonstige Handlung ist leider nicht besonders spannend. Nach und nach erfährt man mehr über diese Welt, allerdings konnte ich mir das ganze anhand der Beschreibungen nicht richtig gut vorstellen. Insgesamt ist die Idee der von "Westworld" sehr ähnlich. In dieser TV-Serie ist das Thema allerdings viel besser umgesetzt worden... Natürlich handelt es sich hier um ein Jugendbuch, also wird die Vergewaltigung einer Roboterdame nur angedeutet. Ich hätte mir trotzdem ein bisschen mehr Reaktionen darauf gewünscht...

Die obigatorische Liebesgeschichte musste auch wieder sein. War tatsächlich nicht mal das schlechteste an dem Buch; eigentlich sogar ganz nett. 

Immer wieder wird zum Prozess zurückgekehrt - mich störte das sehr im Lesefluss, allerdings war die Handlung an sich ja nun leider auch nicht besonders spannend. 

Im Ergebnis habe ich mich einfach von dem wahnsinnig schönen Cover täuschen lassen. Meins war es nicht.

Infos zum Buch:

Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Gebunden: 326 Seiten
Genre: Jugendbuch / Dystopie
Erschienen: 19.08.2019
ISBN: 978-3-7891-1407-6

ZUM VERLAG



Donnerstag, 8. September 2022

[Lesemonat] Mein August 2022

 Immerhin 3 Bücher habe ich im August beendet - dem Freibad sei Dank:

"The Kingdom" von Jess Rotenberg  =  326 Seiten  (**)
"Narbenkind" von Erik Axl Sund  =  496 Seiten  (*****)
"Lucy in the Sky" von Paige Toon  =  429 Seiten  (***)

3 Bücher  =  1.251 Seiten 

Auf "The Kingdom" hatte ich mich wirklich wahnsinnig gefreut! Der Plot ist einfach total mein Ding! Roboter, die Gefühle und einen eigenen Willen entwickeln! Ich liebe Filme wie I-Robot und auch die Serie Westworld. Dieses Gedankenspiel ist spannend und auch nicht allzu unrealistisch. Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen... Ich werde dazu noch einen gesonderten Post erstellen.

Weiter ging es mit dem zweiten Band der Trilogie um das "Krähenkind" - ich  hatte HIER in meinem Lesemonat über den ersten Teil etwas geschrieben. Mittlerweile habe ich mich sehr gut an den Schreibstil gewöhnt und mag sogar die schnellen Perspektivwechsel gerne. Außerdem konnte mich sogar das Ende dieses Buches noch überraschen - hätte ich nicht gedacht. War der Meinung, das ganz so langsam durchschaut zu haben... Bin sehr gespannt auf das Finale.

Dann hatte ich Lust auf seichte Unterhaltung. Doch auch "Lucy in the Sky" war absolut nicht mein Buch... Aber immerhin war es seicht ;) Mir gefallen Liebesgeschichten einfach nicht so gut, in denen mindestens einer betrügt. Und ja - emotionalen Betrug finde ich eigentlich fast noch schlimmer als körperlichen... Fand Lucy einfach nicht sympathisch. Vom Schreibstil war ich auch nicht so begeistert - irgendwie wurde immer mehr erzählt, was sie anhat und wie sie geschmink ist als die eigentliche Handlung voranzutreiben. Die war jetzt auch nicht so extrem spannend. Ging so.

Samstag, 13. August 2022

[Lesemonat Juni 2022 und Juli 2022]

Mein Juni war lesetechnisch echt mau... Aber immerhin sprach die Qualität für sich!

"Die Legende von Koli 3 - Der letzte Krieg" von M. R. Carey  =  656 Seiten  (*****)
"Mooresschwärze" von Catherine Shepherd  =  350 Seiten  (*****)

2 Bücher  =  1.006 Seiten

Der finale Band von Kolis Abenteuer war einfach nur fabelhaft! Oft werden Reihen ja im Laufe der Zeit leider etwas schlechter, doch der Autor konnte mich mit dem Abschluss seiner Trilogie absolut überzeugen. Was für ein fulminantes Feuerwerk!

Danach las ich eine für mich neue Reihe von Catherin Shepherd. Die Zons-Reihe gefiel mir bislang ja sehr, insbesondere ihr Schreibstil. Auch der erste Band ihrer Buchreihe um die Gerichtsmedizinierin Dr. Julia Schwarz ist wirklich wieder sehr gut geschrieben. Der Thriller war sehr spannend. Bin schon gespannt auf den zweiten Band, der bereits auf dem Kindle wartet.


Mein Lesemonat Juli war von mehr Lesestoff geprägt - ich war viel im Zug unterwegs. 

"Ausgelöscht" von Cody McFadyen  =  458 Seiten  (*****)
"Stella 2031" von Zoey Aldrich  =  492 Seiten  (****)
"Nachtspiel" von Catherine Shepherd  =  346  (****)

3 Bücher  =  1,296 Seiten

Der 4. Band der Smoky-Barrett-Reihe konnte mich wieder zu 100% überzeugen. Der Mann schreibt einfach wahnsinnig spannende Bücher mit sehr grausamen Themen.

Dann stand meine Zugreise nach Budapest über Wien an und mein alter Kindle kam ein letztes Mal zum Einsatz... Habe mir endlich mal einen neuen gegönnt ;) "Stella 2031" ist ein dystopischer Roman. Auch sehr spannend, dem jungen Mädchen geschehen allerdings auch gewaltig viele grausame Dinge... 

Es folgte der 2. Teil der Dr.-Julia-Schwarz-Reihe von Catherine Shepherd. Ich mag diese Buchreihe auch sehr und werde sie weiterverfolgen.

Dienstag, 7. Juni 2022

[Lesemonat] Mein Mai 2022

 


"Krähenmädchen" von Erik Axl Sund  =  459 Seiten  (****)
"Europa mit dem Zug" von Cindy Ruch  =  192 Seiten (*****)
"Kaltes Land" von Michael Tsokos  =  109 Seiten  (****)
"Ein Sommer und vier Tage" von Adriana Popescu  =  315 Seiten  (*****)

4 Bücher  =  1.075 Seiten

Der Monat begann mit meinem Bücherschrank-Fund. Die komplette Veronica-Bergmann-Trilogie - die mussten einfach mit. Sagen wir mal so: Ich kam SEHR schwer in die Geschichte rein... Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig gewöhnungsbedürftig. Sehr kurze Kapitel. viele Charaktere, erstmal kaum ein Sinn hinter den Erzählungen. Crazy dieses Buch. Habe wirklich ziemlich stark überlegt, abzubrechen... Zum Glück bin ich dran geblieben, denn die Story hat es echt in sich! Insgesamt isst dieser Thriller echt nichts für schwache Nerven. Dafür gibt es zu viel Kindesmissbrauch. 

Weiter ging es mit einem Buch, das ich über eine Lovelybooks-Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekam. Mein absoluter Lieblingsverlag, denn dort geht es ums Reisen! Die Rezension ist im Titel oben verlinkt.

Dann las ich das wirklich sehr kurze Büchelein "Kaltes Land" von Herrn Tsokos. Hat mir auch gut gefallen! 

"Ein Sommer und vier Tage" ist eine Teenie-Story - aber ich liebe zum Beispiel auch Highschool-Filme und Serien. Ungefähr auf diesem Levil liebe ich dieses buch! Es war einfach so schön, mit Paula durch Italien zu reisen! Will noch ein kurzes Fazit dazu schreiben.

Samstag, 28. Mai 2022

[Rezension] "Europa mit dem Zug" von Cindy Ruch

Rezensionsexemplar

In diesem Reisehandbuch steckt wahnsinnig viel Liebe! Das habe ich als Leserin sofort gemerkt. Die Aufmachung und Haptik sind wahnsinnig schön, genau wie die Gestaltung im Inneren. Wunderschöne Farbfotos der Reiseziele machen große Lust, ganz bald in den nächsten Zug zu steigen.

Nach dem Inhaltsverzeichnis und einer kleinen Einführung in die Welt der Bahnreisenden geht es direkt los. Von Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es zunächst hoch in den Norden, weiter in den Osten, den Südosten und über den Südwesten schließlich in den Westen Europas bis nach Irland. Zu Beginn jedes Kapitels ist eine kleine Landkarte in abwechselnden Farben abgedruckt, auf welcher die wichtigsten Ortschaften mit Bahnhof vermerkt sind. Das ist wahnsinnig hilfreich zur Orientierung, auch was die Entfernungen angeht. 

Die jeweiligen Länder werden kurz mit einem "Fakten"-Teil vorgestellt, woraufhin direkt die Lieblingsstrecken nebst Beschreibung anschließen. Gefolgt von einer Erläuterung des Streckennetzes und der Züge. Auch die Preise für Zugtickets werden genannt und (ganz wichtig) wo man diese erwerben kann. Finde das wirklich sehr nützlich - genau wie den "Anreise"-Part, mit welchem man schon eine grobe Einschätzung der Entfernung zu Deutschland bekommt. Zudem gibt es einen kleinen Tipp, welche Bahnlektüre ganz gut zum Reiseland passen könnte. Bei einigen Reisezielen sind auch kurze Erlebnisberichte verschiedener Personen abgedruckt, die ebenfalls Lust auf mehr machen...

Eine Reise mit der Bahn habe ich tatsächlich bisher eher vermieden. Zug-zum-Flug mal ausgenommen. Im Sinne des nachhaltigen Reisens ist es jedoch eine Alternative, die man sich mal genauer anschauen sollte. Dafür ist dieses Buch prädestiniert. Außerdem fand ich diesen Satz im Buch sehr passend:

"Das beste ist: Selbst wenn ich gar nichts mache, komme ich voran."
In der Bahn kann man die Augen zu machen, lesen oder natürlich auch die Landschaft um einen herum bewundern. Man ist zwar langsamer als mit dem Flugzeug, allerdings muss man auch immer deutlich früher am Flughafen sein und vom Ankunftsziel auch noch in die jeweilige Innenstadt. Bahnhöfe sind hingegen eher zentraler gelegen.

Dieses Reisehandbuch empfehle ich wirklich allen Personen, die gerne reisen. 

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Geschichten, Tipps und Fotografien in diesem Buch großes Fernweh auslösen. Auf meiner Reise-Wunschliste sind jetzt auf jeden Fall neue Reiseziele dazugekommen, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich überlege tatsächlich, demnächst mit der Bahn über Wien und Bratislava bis nach Budapest zu fahren...

Abschließend danke ich dem Verlag und lovelybooks sehr für das Rezensionsexemplar! Habe mich wahnsinnig darüber gefreut.

Infos zum Buch:

Verlag: Reisedepeschen GmbH
Genre: Sachbuch / Reiseliteratur
Paperback: 192 Seiten
Erschienen: Dezember 2021 (2. Auflage)
Preis: 22,00 €

ZUM VERLAG

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Montag, 16. Mai 2022

[Kurzes Fazit] "Der Glasmurmelsammler" von Celia Ahern

Inhalt:

Fergus hat nach seinem Schlaganfall einiges aus seinem Leben vergessen... Bereits seit etwa einem Jahr lebt er in ein einem Pflegeheim. Seine Tochter Sabrina erhält ein paar Kartons mit Gegenständen ihres Vaters und stößt dabei auf eine glasmurmel Sammlung. Sie wusste gar nicht, dass ihr Vater Murmeln gesammelt hat. Irgendwie kommt ihr das Gefühl, dass sie ihren Vater gar nicht wirklich gekannt hat. Als sie bemerkt, dass einige Murmeln aus der Sammlung fehlen, macht sie sich auf die Suche...

Mein Fazit:

Nach und nach erzählt Cecelia Ahern die Geschichte von Fergur. Wie er in armen Verhältnissen erst in Schottland und dann in Irland aufwuchs. Seine sechs Geschwister immer um sich herum. Wie sich langsam seine Leidenschaft für die Murmeln entwickelte, und auch seine Lügen... Parallel dazu erfährt der Leser etwas aus dem Leben seine Tochter Sabrina. Sie ist eigentlich glücklich verheiratet, hat drei Kinder und einen Job, den sie mag. Doch irgendwas stimmt nicht. Sie atmet nicht richtig.

Die Geschichte entwickelte einen gewaltigen Sog für mich und ließ sich wunderbar lesen. Ich wollte die ganze Zeit wissen, was Fergus in seinem Leben passiert ist. Wiieso er diese ganzen Lügen aufgebaut hat. Was ist denn so furchtbar und schrecklich daran, Murmeln zu sammeln?

Die Autorin hat es wieder mal geschafft, mich völlig in diese Welt hinein zu ziehen und konnte mich mit diesem Buch völlig überzeugen.

 

Infos zum Buch: 

Verlag: Fischer Verlag GmbH
Genre: Belletristik
Original-Titel: "The Marble Collector"
Taschenbuch: 343 Seiten
Erschienen: 24.11.2016

ZUM VERLAG - KLICK

Donnerstag, 12. Mai 2022

[SuB]

40 Bücher fasst mein SuB derzeit... Für mich ziemlich viel. Versuche gerade, ihn ein wenig abzubauen. Eigentlich ist das Wetter dafür aktuell perfekt.