Dienstag, 1. August 2023

[Lesemonat] Mein Juli 2023

 


"Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen" von John Ironmonger  =  406 Seiten  (*****)
"Wo drei Flüsse sich kreuzen" von Hannah Kent  =  427 Seiten  (****)
"Gute Reise" von Jacqueline Albers  =  192 Seiten  (*****)
"Rat der Neun" von Veronica Roth  =  595 Seiten  (*****)

5 Bücher  =  1.620 Seiten

Zum Eisbär-Buch werde ich noch eine Rezension schreiben. Das konnte ich irgendwie nicht direkt in Worte fassen. Es war wieder einmal (wie schon das Wal-Buch) eine wahnsinnig interessante und thematisch so aktuelle Geschichte!

Weiter ging es mit einem historischen Roman. "Wo drei Flüsse sich kreuzen" spielt im ländlichen Irland des Jahres 1825. Der Ehemann der Bäuerin Nora verstirbt unerwartet. Nun muss sie allein die Felder bestellen und sich noch um den behinderten Enkel kümmern, den ihre Tochter hinterlassen hat. Bei seiner Geburt und in seinen ersten Lebensjahren war das Kind noch gesund. Die 14jährige Mary zieht zu Nora, um sie zu unterstützen. Recht bald kommt bei der sehr abergläubigen Nora der Gedanke auf, ihr Enkel könnte durch das Feenvolk ausgetauscht worden sein... Ein Wechselbalg.
Wahnsinnig tragisch entwickelt sich die Handlung. Der Leser ahnt schon, worauf das ganze hinauslaufen wird, was es nicht weniger schrecklich macht. Außerdem basiert der Roman auf wahren Begebenheiten.

"Gute Reise" ist ein wahnsinnig schön gestaltetes und sehr informatives Sachbuch zum nachhaltigen Reisen. Ich bin nicht so der Freund dieses Genres und brauche immer ewig - selbst wenn mich das Thema (wie hier) sehr interessiert. Also habe ich über ein Jahr an diesem gelesen ;)

Dann wurde "Rat der Neun" geradezu von mir verschlungen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (mir waren die Namen zu fremd und die Handlung auf diesem fernen Planeten zu wirr), war ich gebannt! Was für ein Pageturner. Die obligatorische Liebesgeschichte war wirklich gut beschrieben und (für mich) so gar nicht kitschig! Musste natürlich SOFORT Teil 2 haben, an dem ich gerade lese ;) Vielleicht schreibe ich zu dieser Dilogie auch noch mal einen eigenen Post .

Freitag, 7. Juli 2023

[Lesemonat] Mein Juni 2023

 

"Eierlikör und Todesküsse" von Kerstin Mohr  =  276 Seiten  (***)
"Tränentod" von Catherine Shepherd  =  336 Seiten  (****)
"Das Lachen der Pinguine" von Arabella Meran  =  495 Seiten  (*****)
"Vom Glück und den Tagen dazwischen" von Frida Matthes  =  320 Seiten  (****)
"Der Heimweg" von Sebastian Fitzek  =  400 Seiten  (***)

5 Bücher  =  1.827 Seiten

Ja, ein überaus lesereicher Monat! Das lag natürlich wieder an einem Urlaub. 

Der Monat begann mit dem Eierlikör-Buch. Ich hatte ein wenig gehofft, dass es ähnlich charmant wie "Elsy Moore und der Teetassenmörder", das ich im November 2021 gelesen habe - KLICK. Leider war es das aber nicht... Vielmehr hat mich die Protagonistin Anneliese wirklich wahnsinnig genevt. Sie war nicht sympathisch, sondern nur anstrengend. Weiß gar nicht, warum Loni überhaupt mit ihr befreundet ist! Diese Beziehung erschien mir durchweg sehr einseitig - und zwar fordernd von Seiten Annelieses... Das trübte das Lesevergnügen für mich leider immens, auch wenn der Fall an sich nicht unspannend war.

Eigentlich hätte ich dann als nächste das Buch aus der Leserunde (Eisbär) zu beenden - allerdings habe ich das Buch vor dem Abflug nicht mehr geschafft und nur den Kindle mitgenommen.

Mal wieder zurück in Zons! Die Thriller-Reihe von Catherine Shepherd habe ich bei meinem kleinen Kindle-Unlimited-Ausflug entdeckt. Ich mag sehr, dass hier Mordfälle in verschieden Zeitebenen erzählt werden, die aber einen Zusammenhang haben. Ein wenig mystisch ist das ganze auch. Die Romane sind gut geschrieben und sehr spannend. Daher hatte ich "Tränentod" schon am ersten Tag ausgelesen. Es ist bereits das 7. Buch der Reihe.

Dann habe ich einen Prime-Reading-Fund gelesen. "Das Lachen der Pinguine"  hat mich komplett überzeugt! Es handelt von der wahren Geschichte von Caroline Mikkelsen, der ersten Frau die je einen Fuß in die Antarkis gesetzt hat. Die Autorin hangelt sich an den Fakten entlang und schuf einen wunderbaren Roman über eine wirklich interessante Frau. Auch dieses Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen. Zum einen erfährt der Leser (u.a. aus Briefen an ihre Schwester) von dem Leben der jungen Caroline. Sehr interessant - das Leben einer Frau war damals nun wirklich alles andere als frei... Die Entscheidungen doch groß eingeschränkt. Dafür hatte sie aber tatsächlich sehr spannende Erfahrungen machen dürfen! Die zweite Zeitebene spielt Ende der 1990er Jahre. Eine australische Journalistin möchte Carolines Geschichte erzählen.

"Vom Glück und den Tagen dazwischen" lag im Bücherschrank im Hotel. Weil es meiner Freundin so gut gefallen hat, habe ich es auch noch gelesen. Leider war ich kein Fan des Romans. Ich mochte den Humor, doch der Aufbau der Story war nicht meins... Zu durcheinander, zu viele verschiedene Themen. Irgendwie ein bisschen anstrengend. 

Danach wollte ich einen fiesen Thriller - und den habe ich bekommen. "Der Heimweg" war wirklich grenzwertig - und ich bin wirklich nicht zartbesaitet. Explizite Schilderungen schwerster häuslicher Gewalt. Das war schon hart. Leider konnte mich das Buch aber tatsächlich unabhängig davon nicht vollends überzeugen. Eine Frage blieb mir am Ende völlig ungeklärt (vielleicht schreibe ich Herrn Fitzek mal ;p) Tatsächlich der erste Fitzek, der von mir weniger als 4 Sterne bekommt.

Mittwoch, 21. Juni 2023

[Neuzugänge] Ups, I did it again

Ja, es sind schon wieder neue Bücher eingezogen...

Über "Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen" habe ich mich wahnsinnig gefreut! Habe schon "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger gelesen und für absolut großartig befunden! Bei Lovelybooks gab es nun eine Leserunde zu diesem neuen Roman des Autors - da hab ich mich doch flugs beworben UND GEWONNEN. Hab es direkt angefangen und bin jetzt total in der Leserunde. Mag es immer sehr, mich direkt mit anderen Lesern austauschen zu können. Durch die vorgegebenen Leseabschnirte gibt es auch keine unerwünschten Spoiler.

Das Colleen-Hoover-Buch hatte ich meiner Mutter letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt (sie hat am 09.11. - daher passte das perfekt). Jetzt hat sie es mir ausgeliehen.

Die anderen beiden Büchern habe ich umsonst bekommen. Offenbar wird gerade eine Bibliothek ausgedünnt - daraus stammen die.

INHALTSANGABEN NACH DEM KLICK

Donnerstag, 1. Juni 2023

[Lesemonat] Mein Mai 2023

Ja, ich habe im Mai nur ein einziges Buch ausgelesen - ABER es war das wahrscheinlich dickste Buch, dass ich je gelesen habe. Habe schon einige Wälzer hinter mir, aber Stephen King findet irgendwie immer noch mehr Worte als andere Autoren...

"The Stand" von Stephen King  =  1.711 Seiten  (****)

1 Buch. Aber es hat mehr Seiten, als meine üblichen 3 Bücher im Monat zusammen. Also doch ziemlich viel gelesen ;)

Ich habe mir also überlegt, diesen Lesemonat noch zu einer Mini-Rezi auszuweiten:


KURZES FAZIT 

Inhalt:
Ein vom Militär entwickeltes Virus bricht aus. Ein Soldat will seine Familie schützen - und steckt die komplette Menschheit an... Die Krankheit, genannt Captain Trips, wird geheim gehalten. So kann sie sich noch besser verbreiten. Die Inkubationszeit ist kurz und das Virus innerhalb weniger Tage tödlich. Nur wenige Menschen sind immun. Und nach kurzer Zeit komplett allein auf der Welt.

Mein Fazit:
Wer schon mal einen Stephen-King-Roman gelesen hat, weiß genau worauf man sich einlässt. Ich habe schon einiges von ihm gelesen, aber bei Weitem nicht alles! Und das hat einen Grund: Seine Bücher sind oft wahnsinnig lang, es gibt meistens unglaublich viele Charaktere und Handlungsstränge. Das könnte etwas anstrengend sein. Außerdem wird es irgendwann immer ein wenig übernatürlich. Da muss man Lust drauf haben.

Aber eines ist auch ganz klar: Dieser Autor hat eine gigantische Fan-Base - und das meiner Meinung nach absolut zu Recht! Unglaubliche Geschichten, interessante und vielschichtige Charaktere, spannende Wendungen und man weiß nie, wie das ganze endet. Und ja, er ist auch ein Fantasy-Autor. Wobei ich ihn eher im Urban-Fantasy-Genre einordnen würde. In der Regel spielt die Handlung in "unserer", der urbanen Welt, aber es gibt Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Was das ganze mit diesem Buch zu tun hat,  möchte ich nicht verraten - aber auch hier wird es übernatürlich. Und "The Stand" ist erst sein DRITTER Roman! Also noch komplett ursprünglich.

King-üblich lernt der Leser nach und nach wahnsinnig viele Charaktere kennen. Einige habe ich tatsächlich wieder vergessen; sie waren nur Mittel zum Zweck. Ein Stilmittel Kings ist es, bestimmte Gegebenheiten durch die persönliche Sicht einzelner Protagonisten deutlich zu machen. Zum Beispiel die Tatsache, dass keine Hilfe kommt wenn nur noch 1% der Menschheit am Leben ist... Keine Elektrizität, keine Zivilisation, keine Krankenhäuser... Unfälle passieren weiterhin. 

Doch einige Charaktere stechen direkt heraus. Sie sind entweder symphatisch, wie z.B. der taub-stumme Nick Andros. Oder unsympathisch, wie der Mörder Loyd Henreid Das heißt nicht, dass man die "guten" Charaktere ohne Zweifel mag und die "schlechten" verteufelt. Tatsächlich schafft er es sogar, dass man bestimmte Handlungen der Guten anzweifelt oder auch Taten der Bösen innerlich lobt. So fand ich den Wechsel zwischen den Charakteren tatsächlich nicht nervig. Tatsächlich war ich manchmal etwas traurig, länger nichts von meinen "Lieblingscharakteren" zu hören. Und ich war sooooo gespannt auf das Aufeinandertreffen der Hauptprotagonisten (denn darauf läuft es bei King stets hinaus). 

Besonders gerne mochte ich auch Frannie. Eine junge Frau, die ungewollt schwanger wurde und dann ändert sich die ganze Welt. Und Stu, der direkten Kontakt mit dem Soldaten hatte, der die ganze Pandemie erst in Gang setzte und direkt von der Regierung eingesammelt wird. Viele Charaktere tauchen erst später auf, werden aber noch sehr wichtig. Ich möchte hier wirklich nichts vorwegnehmen - das Buch ist wirklich sehr, sehr umfangreich.

Der einzige Punkt an dem Roman, der mir nicht gefallen hat, war tatsächlich der "Showdown". Keine Spoiler. Es gefiel mir einfach nicht. Das Ende an sich war super. Ich weiß, schwierig zu verstehen ohne die Zusammenhänge. Aber letztlich führte das zum Punktabzug - obwohl ich ein riesiges Lesevergnügen hatte. Durchgehend. Bei über 1.500 Seiten.

 

 

Infos zum Buch:

Verlag: Heyne Verlag
Taschenbuch: 1.711 Seiten
Genre: Endzeit / Dystopie / Urban-Fantasy
Original-Titel: The Stand
Erschienen: 1978, überarbeitet / ergänzt 1990 / NEUAUFLAGE 2016
ISBN: 978-3453438187

LINK ZUM VERLAG - AKTUELLE AUSGABE

Mittwoch, 31. Mai 2023

[Neuzugänge]

Es sind mal wieder einige Bücher auf dem SuB gelandet...

"Mimik" von Sebastian Fitzek wurde mir von meiner lieben Kollegin ausgeliehen. Bin schon sehr gespannt auf das Buch.

"Neon" und "River Gold" habe ich total zufällig im Penny auf dem Mängelexemplar-Stapel entdeckt... 5€ pro Buch - gebunden! Da konnte ich doch nicht nein sagen!

"Drachenläufer" war im Bücherschrank, als ich eigentlich nur was wegbringen wollte... Ähnlich mit dem Afrika-Buch. Da ich kürzlich im südlichen Afrika unterwegs war, musste das auch aus dem Bücherschrank mit zu mir nach Hause. Da sind sogar zwei verschiedene Romane drin!

Und "Eierlikör und Todesschüsse" habe ich von meiner Freundin Nicole noch zum Geburtstag bekommen. Wir sehen uns leider nicht so oft, weil wir relativ weit auseinander wohnen. Daher war ich sehr überrascht, noch ein Geschenk zu bekommen :)

INHALTSANGABEN / KLAPPENTEXTE:

Dienstag, 2. Mai 2023

[Lesemonat] Mein April 2023

Mein April war zwar nicht besonders lesereich, aber dafür waren beide Bücher wirklich richtig gut! Außerdem habe ich "The Stand" von Stephen King angefangen (und das ist echt ziemlich dick...).

Diese Bücher habe ich gelesen:
 

"Jana, 39, ungeküsst" von Jana Crämer  =  257 Seiten  (*****)
"Flieh" von Jutta Maria Herrmann  =  295 Seiten  (****)

2 Bücher  =  552 Seiten

Der Monat begann mit der wahren bisherigen Lebensgeschichte von Jana. Ich mochte das Buch wirklich sehr! Jana erzählt sowohl von ihrer Essstörung, als auch von ihren beruflichen und später auch privaten Erfolgen. Und darüber, was kaum einer verstehen kann - sie hat noch niemals einen Mann geküssst. War nie intim mit einem anderen Menschen. Sie hätte nichts dagegen, aber braucht keine Liebesbeziehung um glücklich zu sein. In diesem Buch geht es vor allem um eins: Selbstliebe. Die zu finden und zu behalten ist einfach überhaupt nicht einfach. Vor allem, wenn einem von allen Seiten gesagt wird, man wäre fett und es nicht wert. Essstörungen sind so verbreitet und es wird noch immer zu wenig drüber gesprochen. Jana hat 100 kg abgenommen, doch die wahre seelische Heilung folgte erst danach. Ich finde ihre Einstellung wirklich bewundernswert - auch wenn nicht immer alles super ist, mit sich selbst ist sie im reinen.

Im Thriller "Flieh" geht es um die Busfahrerin Judith, die eigentlich nur die Katze ihrer Kollegin füttert  - bis diese völlig aufgelöst frühzeitig aus dem Urlaub zurückkommt, da ihr Freund sie verlassen hat. Als Annette am nächsten Tag nicht zur Arbeit erscheint, macht Judith sich Sorgen. Ihre Kollegin wird sich doch nicht etwa was angetan haben? Kurzerhand fährt sie bei ihr vorbei - und findet Annette tot vor. Überall ist Blut. Sie wurde offensichtlich ermordet. Ist sie dem Täter etwa noch im Treppenhaus begegnet? Als auch noch ihre Nachbarin, die sich um die von Judith aufgenommene diabetiskranke Katze gekümmert hat, ebenfalls ermodet in Judiths Wohnung gefunden wird, ist der Horror kaum aufzuhalten. Ist etwa eigentlich Judith das Ziel gewesen? Die Polizei scheint eher sie zu verdächtigen...
Wirklich wahsinnig spannend von Anfang bis zum Ende. Punktabzug gab es nur für einige ziemlich kuriose Handlungen der Hauptprotagonistin und weil einiges doch etwas übertrieben dargestellt war. Aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Montag, 17. April 2023

[Lesemonat] Mein März 2023

Im März war ich auf Reisen - durch das südliche Afrika. Hatte zwar nicht jeden Tag gelesen, aber wir hatten ziemlich lange Busfahrten. Konnte tatsächlich sehr gut während der Fahrt lesen, was sich entsprechend bemerkbar gemacht hat. Habe für meine Verhältnisse wahnsinnig viel im März gelesen:


"Nichts wird bleiben von dir" von Jutta Maria Herrmann  =  282 Seiten  (***)
"Empatiana 1 - Das stumme Geheimnis" von Linda Dantony  =  282 Seiten  (****)
"Empatiana 2 - Zwischen gestern und morgen"  von Linda Dantony  =  306  (****)
"Böse bist du" von Jutta Maria Herrmann  =  230 Seiten  (*****)
"Universum" von Phillip P. Petersen  =  448 Seiten  (*****)
"Der Käfig" von Mike Chick  =  388 Seiten  (****)
"Weg der Träume" von Nicholas Sparks  =  321 Seiten  (*****)
"Du bist nie allein" von Nicholas Sparks  =  432 Seiten  (*****)
"Empatiana 3 - Die Stunde der Wahrheit" von Linda Dantony  =  308 Seiten  (***)

9 Bücher  =  2.997 Seiten

Mein erstes Ebook beendete ich bereits auf dem ersten Flug (leider gab es keine guten Filme). Allerdings hat "Nichts wird bleiben von dir" mir nicht so gut gefallen... Ich fand die Story doch sehr konstruiert und ab einem bestimmten Zeitpunkt leider ziemlich drüber. Die Auflösung hat es nicht gerettet. Hat mir einfach nicht so gut gefallen, obwohl es durchweg spannend war!
In dem Buch geht es um eine Gruppe von Freunden, die eine Beicht-Hotline gegründet haben. Eines Tages ruft eine Frau dort an und sagt, sie würde demnächst ein Baby lebendig vergraben... 

Weiter ging es mit den ersten beiden Teilen der "Empatiana"-Reihe von Linda Dantony. Den ersten Band hatte ich schon etwas länger auf dem Kindle - war mal als Prime-Titel umsonst verfügbar. Vor allem der erste Band hat mich stark an die Royal-Reihe (KLICK ZUM BLOGPOST) oder auch die Selection-Reihe (KLICK ZUR REZI - TEIL 1) erinnert. Auch hier lebt die Hauptprotagonistin Lara in einer Welt, in der es viele Regeln einzuhalten gilt. Es gibt ein Königshaus und einen Prinzen, den niemand aus dem Volk je gesehen hat. Dieser Prinz sucht demnächst seine Prinzessin.
In Empatiana war der Clou, dass Gefühle unerwünscht sind. Es geht einzig um Effizienz. Daher braucht man dort nicht auf Mitgefühl hoffen. Ab dem zweiten Teil weicht die Handlung jedoch deutlich von den vorgenannten Buchreihen ab und hat mir sehr gut gefallen. Wirklich spannend, wenn auch leider ab und an ein wenig schnulzig.

"Böse bist du" von Frau Herrmann konnte mich tatsächlich voll und ganz überzeugen! Was für ein Geniestreich! Ich war gebannt bis zum Ende. Die Hauptprotagonistin hat einen schrecklichen Überfall überlebt, bei welchema ihre Freunde ums Leben kamen. Sie selbst erlittt eine Hirnverletzung - doch sie weiß noch genau, wie die Täter aussahen. Doch sie hatte sich schon einmal geirrt... Daher möchte sie ganz sicher sein, bevor sie die Polizei einschaltet.
Wirklich ganz, ganz großartig - kann nichts anderes dazu sagen.

"Universum" ist ein wahnsinnig guter Science-Fiction-Roman, der mich ein wenig an den Film "Interstellar" erinnert hat (den ich im Übrigen auch sehr großartig finde).
In diesem Buch geht es um einen ehemaligen Kriegsverbrecher und Whisleblower, der mit seiner kleinen Familie als Siedler auf einem anderen Planeten ganz neu anfangen will. Das heißt nicht, dass er seine Taten verschweigt oder kleinreden will (ganz im Gegenteil). Ich fand Mike Warnock dennoch sympathisch und auch clever. Anders als die Capitänin Christine Dillinger konnte er mit Menschen umgehen. Auf dem routinemäßigem Flug durchs Weltall geschieht jedoch ein unvorhersehbarer Fehler... Die Gruppe unterschiedlichster Menschen "verschwinden" im unendlichen Weltall...
Mir hat das Buch wirklich wahnsinnig gut gefallen! Irgendwie sehr realistisch und wissenschaftlich fundiert (zumindest wirkte das auf mich so). Auf jeden Fall interessante Theorien. 

Weiter ging es mit "Der Käfig". Da dieses Buch von einem Buchblogger sehr hoch gelobt wurde, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen. Offenbar waren sie zu hoch. Ja, es war ein guter Thriller - aber jetzt nicht bahnbrechend oder unendlich spannend. Die Story war jetzt nicht vollkommen neu.
Marcus ist aber auf jeden Fall schon ein interessanter Hauptprotagonist. Eigentlich ein ziemlicher Loser, der zu viel mit seinem drogenabhängigem Kumpel abhängt. Als dieser sich nur unweit von seiner Drogenküche versehentlich vor den Zug wirft, läuft Marcus weg - und landet vor Eddi Gals Haustür... Dieser sammelt leidenschaftlich gerne Menschen und hält sie in Käfigen gefangen. Seine Hühner. Wie gesagt - völlig neu war das nicht; hat mich schon stark an "Tiere" von Simon Beckett erinnert. Allerdings gefiel mir gut, dass man in Rückblenden viel über die Hintergründe von Eddies Verhalten erfuhr.
Den deutschen Untertitel "Entkommen ist tödllich" habe ich tatsächlich nicht verstanden... Hat aus meiner Sicht absolut nichts mit dem Buch zu tun.

 "Weg der Träume" wurde mir von einer Mitreisenden ausgeliehen. Habe bislang noch nicht so viele Bücher von Nicholas Sparks gelesen, aber einige seiner Verfilmungen geschaut. In diesem Roman geht es um Miles Ryan, der seit dem Unfalltod seiner geliebten Frau mit seinem kleinen Sohn Jonah alleine lebt. So richtig abschließen konnte er bislang nicht, da der Fahrer Unfallflucht begangen hat. Als er die neue Lehrerin seines Sohnes kennen lernt, fühlt er sich endlich bereit für eine neue Beziehung. Doch die Ungewissheit über den Tod seiner Frau lässt ihn noch immer nicht los.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Insbesondere die Liebesgeschichte war absolut glaubhaft. Sparks schreibt einfach Geschichten, die genau so passieren können.

Danach las ich ein weiteres Sparks-Buch (ebenfalls von der Mitreisenden). In "Du bist nie allein" geht es um die junge Witwe Julie. Ihr verstorbener Mann schenkte ihr nach seinem Tod eine Deutsche Dogge. Nach ziemlich langer Trauerzeit wagt sie sich wieder auf den Dating-Markt. doch bei dem Typ, den sie da kennen lernt, hatte ich direkt ein schlechtes Gefühl... Richard wirkt auf den ersten Blick nahezu perfekt. Immer an Julies Seite ist der beste Freund ihres verstorbenen Mannes, Mike. Ihr Kumpel, Freund und Helfer in der Not - und der arme isst schon ewig in sie verliebt...
Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten. Ja, am Ende wurde es doch etwas wild, aber immerhin spannend.

Den Abschluss des Monats machte der finale Empatiana-Teil. Leider hat mir der einfach mal überhaupt nicht gefallen... Kann ohne zu spoilern nicht wirklich viel dazu schreiben. Habe mir voom Ende einfach sehr viel mehr versprochen... War aus meiner Sicht leider sehr schwach.