Freitag, 6. April 2012

Kar-Freitagsfüller / Ich lese gerade... "Puls"

Ach ist das schön. Mein PC ist seit letztem Wochenende wieder heile. Eine neue Grafikkarte musste her. Zum Glück war es nicht so teuer, wie befürchtet.

Momentan lese ich "Puls" von Stephen King. Lia hat es mir ausgeliehen - ihre Rezension findet ihr hier. Mit mir und Stephen ist das so eine Sache. Eigentlich finde ich seinen Stil gar nicht schlecht, muss mich aber trotzdem überwinden, ein Buch von ihm anzufangen. Er erzählt ja manchmal ein wenig ausschweifend... Bislang habe ich von ihm "Stark", "Die Augen des Drachen", "Das Mädchen" und "Carrie" gelesen. Also nicht soo viel. Da ich generell auf Zombies und Weltuntergangsgeschichten stehe, hat mich Lias Rezension dazu gebracht, dieses Buch lesen zu wollen. Bislang gefällt es mir richtig gut (Seite 224 von 554).


Aber nun zum diesjährigen Kar-Freitagsfüller:

1. Ich kann's nicht glauben, dass die verlängerte Gebrauchtwagengarantie tatsächlich die Reparatur übernommen hat! Endlich hat sich so was mal ausgezahlt.

2.  Früher bemalten wir total gerne Ostereier.

3.  Wie kann ich lernen,  Bewertungssterne zu erstellen?

4.  Ich habe immer eine Kuschelecke zu Hause für meine Freunde. (Beim DVD-Schauen meiner Ansicht nach unerlässlich!)

5. Am Ostermontag gibt es hoffentlich was schönes zu Essen bei der Familie.

6. Ich schlafe fast nie ohne Socken. (Da muss es schon richtig warm sein!)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf "Zweiohrküken" (den habe ich bislang noch gar nicht gesehen), morgen habe ich einen Besuch bei meiner Familie geplant und Sonntag möchte ich gerne in den Harz fahren (wenn das Wetter mitspielt)!

Donnerstag, 5. April 2012

Gelesen im März

608+396+382+285 = 1.671 Seiten, die ich im März gelesen habe. Das Buch mit 608 Seiten ist auf dem Bild nicht zu sehen (habe es Freundin A. schon zurückgegeben) und trägt den Titel "Zwei Frauen" von Diana Beate Hellmann. Darin geht es um die ehrgeizige 18-jährige Eva, die schon seit ihrer Kindheit Primaballerina werden will. Doch sie erkrankt an Krebs und wird in eine Spezialklinik eingewiesen, wo sie die freche Claudia kennenlernt, welche ihr Schiksal teilt. Eva blickt zurück in eine Kindheit voller Zwänge, Regeln und Ballettstunden und schaut in eine Zukunft, die mehr als ungewiss ist. Aber die Freundschaft zu Claudia hilft ihr, diese schwere Zeit in ihrem Leben durchzustehen.
Das Buch hat mich berührt, war aber zwischendurch immer wieder "schwer zu lesen", da es einfach eine tragische Geschichte ist und alles andere als leichte Kost. Claudia lockert dann immer wieder die Stimmung auf mit ihrem Pott-Akzent und ihren unmöglichen Sprüchen.
"The Forest" hat mir ebenfalls gut gefallen, die Rezension dazu könnt ihr hier lesen. Zwischendurch brauche ich dann auch immer mal wieder etwas heile-Welt-Stimmung, die man mit der Pferdeheimat-im-Hochland-Reihe definitiv erhält. Nachdem ich bereits gute Erfahrungen mit Mo Hayder gemacht hatte ("Der Vogelmann"), fand ich "Die Sekte" etwas lahm. Werde dazu demnächst eine Rezension verfassen. Mich würde wirklich interessieren, was ihr so lest. Brenne auf eure Kommentare. :)

Mittwoch, 4. April 2012

"Scherbentanz" von Chris Kraus

Inhalt:

Jesko Solm ist Mitte 30 und krank. Er hat Leukämie und braucht dringend eine Knochenmarkspende. Sein Vater Gebhard und sein Bruder Ansgar (auf keinen Fall Ansger aussprechen - das ist ihm sehr wichtig) kommen nicht in Frage. Seine Familie ist reich, im Betongeschäft sehr erfolgreich. Als klar ist, dass die Chemotherapie nichts gebracht hat, wird er in das Haus seines Vaters, die "Festung", eingeladen. Sie konnten Jeskos Mutter Käthe ausfindig machen, die einzige Verwandte, die noch nicht getestet wurde. Er hat sie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Sie war schon immer etwas verrückt. Doch das steigerte sich schlagartig, als sie von Gebhard verlassen wurde.
Bis die Tests ausgewertet werden können, muss sie im sogenannten "Tantenhaus" untergebracht werden. Die Freundin von Ansgar (Simone - genannt: Zitrone) ist Krankenschwester und erklärte sich bereit, Käthe zu pflegen. Auch Jesko soll zusammen mit den beiden Frauen dort wohnen.

Stil:

Erzählt wird in der Ich-Form aus Jeskos Sicht immer im Wechsel zwischen Tragödie und Komödie. Es liest sich locker-leicht, obwohl die Themen sehr tiefgründig sind. Der Held ist ein Modedesigner, der seine Kleidung möglichst selbst näht. Dabei schwört er auf Herrenröcke, sehr zum Missfallen seines erfolgreichen Vaters. Wenn er jemanden nicht mag, sagt er es geradeaus. Er wirkt - gerade anfangs - sehr passiv und gelangweilt, was seine Rettung angeht. Obwohl er sagt, dass er natürlich gerne leben würde. Jeskos zynische Art ist einfach köstlich. Oft musste ich laut auflachen.

Fazit:

Einfach großartig. Eine interessante Familiensaga, die ohne viele Worte auskommt. Lediglich 200 Seiten fasst das Werk und die reichen auch völlig aus. Ich war wirklich überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Es lag ja schon eine ganze Weile bei mir rum... Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.

Zitate nach dem Klick:

Dienstag, 3. April 2012

Einsturzgefahr!

Hier ist er nun: lange angekündigt - mein SuB. Furchtbar fand ich, dass ich noch nicht einmal alle Bücher gelesen habe, die ich euch als meinen letzten Sub präsentiert habe. Eigentlich halte ich mich an die Regel: das älteste Buch wird zuerst gelesen (o.k. zugegeben: manchmal breche ich meine eigenen Regeln), oder ausgeliehene Bücher und da ist der Knackpunkt: Enni, Freundin A. und ich haben ein so ausgeklügeltes Ausleih-System entwickelt, dass man gar nicht mehr dazu kommt, seine gekauften, geschenkten, etc. Bücher zu lesen.
Hier nun der Sub in Teilabschnitten von unten nach oben, damit ihr die Bücher besser seht:

Hier sind leider noch die Schätzchen vom letzten Mal dabei *seufz*. "Arkadien fällt" ist der 3. Teil der Arkadien-Reihe von Kai Meyer, deren 1. Teil ich bereits hier rezensiert hatte. Da bin ich natürlich höchst gespannt. Nora Roberts enttäuscht einen ja eigentlich auch selten - links seht ihr "Lockruf des Todes". Habe schon sehr viele Bücher von ihr gelesen und auch von ihrer futuristischen Romanreihe unter dem Pseudonym J. D. Robb (siehe nächster SuB-Abschnitt).



Die J. D. Robb-Reihe finde ich -wie gesagt- klasse. Die Hauptperson ist Lieutanant Eve Dallas, die immer wieder Serienkiller in New York zur Strecke bringt, die teilweise echt kreative Tötungsmotive und -methoden haben... Sehr spannend und blutrünstig. "Nach Hause Schwimmen" von Rolf Lappert hatte ich euch bereits hier vorgestellt. Bezüglich Anne Hertz bin ich noch etwas skeptisch, auch wenn mir Enni gesagt hat, "Sahnehäubchen" mache seinem Namen alle Ehre. Die Autorin Georgette Heyer hatte ich euch hier vorgestellt, falls ihr nochmal vorbeischauen mögt.

Hier haben wir mehr oder weniger die neuesten Errungenschaften. "Das Orchideen Haus" hat sich Enni ja auch zugelegt. Mal schauen, wer es eher liest?! Auf Stephen freue ich mich schon unglaublich - wie hier schon angekündigt. "Die Waldgräfin" hat mir Freundin A. ausgeliehen und ich muss zugeben, dass ich noch nicht weiß, ob das das richtige Buch für mich ist. Außerdem heißt die Protagonisten "Alienor". Sorry, da denke ich immer nur ALIEN und muss lachen. Kennt ihr Glennkill den Schafskrimi? "Garou" ist die Fortsetzung bei der noch ein bisschen Werfolf-Action in die Schafsherde gebracht wird. Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich etwas ins Plaudern gekommen bin, aber es sind einfach so viele zu lesende Bücher. Bei vielen fällt es auch einfach schwer, sie unerwähnt zu lassen.

Montag, 2. April 2012

"Das Wesen" von Arno Strobel



Inhalt:

Im Jahr 1994 war Alexander Seibert noch ein Frischling im Polizeirevier. Sein erster Fall war ausgerechnet der Mord an der vierjährigen Juliane. Sein Kollege Bernd Menkhoff war schon zu der damaligen Zeit ein alter Hase und gab ihm bereits am Tatort den Rat, das nicht zu nah an sich heranzulassen. Ziemlich schnell wurde der Psychiologe Dr. Joachim Lichner verdächtigt und schließlich auch verurteilt.
15 Jahr später erhalten die beiden Kommissare einen Anruf aus der Zentrale. Einem anonymen Hinweis zufolge ist ein Kind entführt worden. Der Vater selbst soll der Täter sein. Sofort machen sich die beiden - eigentlich schon nach Feierabend - auf den Weg zur Wohnung des Mannes. An der Wohnungstür erwartet sie eine Überraschung: Dr. Lichner öffnet ihnen. Er ist bereits seit zwei Jahren wieder aus dem Gefängnis entlassen, doch nichts deutet in der völlig verdreckten Wohnung auf ein Kind hin. Lediglich ein frisch renoviertes, komplett leeres Zimmer ist verdächtig. Der ehemalige Psychiater behauptet, überhaupt kein Kind zu haben, doch kann man ihm trauen?

Stil:

Erzählt wird anfangs im Wechsel zwischen der Ermordung der vierjährigen Juliane und der heutigen Zeit (Jahr 2009). So erfährt der Leser erst nach und nach, was zur Verhaftung und Verurteilung des Psychiaters geführt hat. Man weiß zwar bereits zu Beginn, wer schuldig gesprochen wurde, so kommen aber immer noch neue Aspekte ans Licht.
 
Bernd Menkhoff war mir von Anfang an ein wenig unsympatisch. Ich denke, dass dies vom Autor auch so gewollt ist. Der Hauptcharakter Alexander hat oft das Gefühl, dass sein Partner damals etwas gemauschelt hat und der Fall nur so zum Abschluss kommen konnte. Darauf angesprochen hat er ihn allerdings nie, was ich sogar ein wenig nachvollziehen konnte (ganz neu im Revier und der Partner wirkt auch so schon immer ein wenig gereizt...). Mich hat es aber nach einer gewissen Zeit genervt, dass er nicht den "Arsch in der Hose" hatte, einfach danach zu fragen.

Fazit:

Ich bin ein wenig enttäuscht. Erwartet habe ich ein Psychospiel wie z.B. bei Sebastian Fitzek. Bekommen habe ich einen interessanten Fall, der einen zwar ein wenig in die Irre führt, aber nicht packt.  Natürlich wollte ich wissen, ob ich mit meiner Ahnung richtig lag und las daher weiter. Wirklich spannend war es für mich jedoch  auf den ersten 150 bis 180 Seiten nie... Der ständige Wechsel zwischen den Fällen war fast schon nervig. Erst als ausschließlich aus dem Jahr 2009 (das Heute) berichtet wurde, nahm der Roman Fahrt auf. Dieser letzte Abschnitt hat mein Fazit noch einmal gerettet, sonst wäre es deutlich nüchterner ausgefallen. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. Ich hatte mir wirklich sehr viel mehr versprochen!

Mein Lesemonat März

In den letzten beiden März-Tagen habe ich es geschafft, noch ein kurzes Buch zu lesen - Scherbentanz. Es lag schon wirklich sehr lange auf meinem SuB. Als ich es aufschlug, war der Bon von damals noch drin: Gekauft hatte ich es als Mängelexemplar für 0,99 € am 27.09.2006... Meine Rezension hierzu habe ich schon angefangen. Liegen bei euch die Bücher auch manchmal Jahre rum, bis ihr sie lest?

Hier ein Foto der gelesenen Bücher:


Insgesamt 5 Bücher = 1.528 Seiten

Zu drei der Bücher habe ich bereits etwas geschrieben. Die Links findet ihr unter dem Buchtitel.

Und du bist tot - Ruth Newman
Das Duell - Akif Pirincci

Sonntag, 1. April 2012

Sonntagsbilanz

GESEHEN Die 3 Musketiere
GEHÖRT
"Die Rache der Wartenden" bei Hitradio Antenne
GELESEN "Schattenauge" von Nina Blazon - angefangen
GEGESSEN eine köstliche Joey's Pizza mit Sauce Hollondaise bei Enni
GETRUNKEN Eistee (Pfirsich + Cranberry)
GEDACHT steht uns wirklich ein großer Streik des öffentlichen Dienstes bevor??
GEFREUT darüber, das erste Mal die Klimaanlage meines Autos benutzt zu haben (mein vorheriges hatte keine).
GEÄRGERT über zu teure Pauschalreisen im Juli. Man muss ja schon 2 Jahre vorher buchen, um zu den Frühbuchern zu gehören...
GEWÜNSCHT mehr Balkonwetter
GEPLANT meine Tante an Ostern zu besuchen
GEKAUFT Eisbecher
GEKLICKT echt cool: www.zuendstoff.com