November = 6 Bücher (1.853 Seiten)
Freitag, 2. Januar 2026
[Jahresrückblick] Mein Lesejahr 2025 in Zahlen
November = 6 Bücher (1.853 Seiten)
[Lesemonat] Mein Dezember 2025
Und schon ist das Jahr 2025 vorbei. Mein Lesejahr war tatsächlich weniger gut, aber das finde ich tatsächlich nicht so schlimm. Möchte aber im neuen Jahr tatsächlich gerne wieder mehr lesen.
Im Dezember habe ich diese Bücher beendet:
2 Bücher = 482 Seiten
Der Monat begann eigentlich mit "Das Jahr, in dem ich dich traf" von Cecelia Ahern. Ich habe das auch fast beendet, aber bei 280 von 400 Seiten abgebrochen. Es ging einfach nicht. Diese Geschichte war unglaublich öde und mir fehlte der rote Faden oder zumindest irgendwas, das die ganze Sache lesenswert gemacht hätte. Bin einfach viel besseres von der Autorin gewohnt...
Leider wurde meine Leseauswahl nicht besser...
Auch dann wurde es nicht besser... "Schwarze Engel" war mein erster Roman des Autors und wird wohl auch mein letzter bleiben. Hasse diese Dialekte in Büchern - hier bayerischer. Aber das ist nicht der ausschlaggebende Grund, warum es mir nicht gefallen hat. Ich fand es sehr sexualisiert, was für mich eher Effekthascherei war, als alles andere. Die Ermittler fand ich eher blass, was ich allerdings weniger schlimm fand. Die Handlungen an sich fand ich einfach nicht wirklich packend. Alles war sehr kurz gefasst - ich meine der ganze Roman fasst gerade einmal 150 Seiten. Zum Glück, sonst hätte ich das wohl auch abgebrochen. Die derbe Sprache, die ständige Wiederholung von Namen in einem Absatz - eigentlich der gesamte Schreibstil war einfach nicht meins.
Dienstag, 2. Dezember 2025
[Lesemonat] Mein November 2025
Hatte einige kostenlose Ebooks runtergeladen. Ob die noch immer gratis zu erhalten sind, weiß ich nicht - schaut gerne mal bei amazon rein. Ansonsten kann ich euch DIESE SEITE sehr empfehlen. Hier werden täglich Ebooks vorgeschlagen, die es gratis zum Herunterladen bei amazon gibt.
Aber zurück zum Lesemonat. Diese Bücher habe ich gelesen:
"Kuppelwelt" von Gerald Hackbarth = 388 Seiten (*****)
"Der Schauermann" von Martin Barkawitz = 200 Seiten (***)
"Die Flut" von Anthony J. Melchiorri = 382 Seiten (*****)
"Die Flut - Wellenbrecher" von Anthony J. Melchiorri = 363 Seiten (****)
"Die Flut - Seebergung" von Anthony J. Melchiorri = 339 Seiten (***)
"Drei Dates mit dem Tod" von Tabatha Kiss = 181 Seiten (***)
6 Bücher = 1.853 Seiten
Ich hatte mal wieder richtig Lust auf eine Dystopie. "Kuppelwelt" hatte ich bereits vor einiger Zeit kostenlos heruntergeladen. Die Handlung spielt in einer nicht genau definierten Zukunft. Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Menschen leben in Kuppeln. Ihr Leben ist genau geplant. Als Kinder besuchen sie den Kindergarten und die Schule. Das soll sie auf ihr späteres Leben als Mitglied der Gemeinschaft vorbereiten. Doch Jom, der Hauptprotagonist, ist anders. Er sieht ist groß und hat blaue Augen. Entspricht nicht dem Standard. Und er hat Fragen. Viele Fragen. Unwillkommene Fragen.
Mich hat der Roman teilweise sehr stark an "1984" von George Orwell erinnert - gehe mal davon aus, dass der Autor dieses Werk kennt. Ich mochte die Storyline tatsächlich sehr. Offenbar wird die Welt der Kuppeln von einer KI gesteuert. Jeder Bewohner hat seine Bestimmung und einen Betreuer. Man muss sich an die Regeln halten. Wie ihr euch vorstellen könnt, liegt das nicht im Interesse von Jom.
Mir gefiel der Roman wirklich richtig gut. Kann dem empfehlen.
"Der Schauermann" hingegen war weniger meins... Ein bestialischer Mord geschieht in Hamburg. Eine junge Prostituierte ist das Opfer. Der Täter trägt die Kleidung eines Schauermanns, also eines Hafenarbeiters. Polizei-Offiziant soll den Fall schnellstmöglich lösen. Schließlich hat die Stadt gerade genug mit dem aktuellen Cholera-Ausbruch zu kämpfen... Doch das ist nicht so einfach... Anna Dierks, eine Tochter reichen Hauses, hat sich der Rettung von "gefallenen Frauen" verschrieben. Ihre Informationen können zur Lösung des Falls durchaus hilfreich sein.
Die Sprache war dem damaligen Slang sicherlich angepasst und auch die Art und Weise, wie damals eben ermittelt wurde. Ein interessanter Einblick, aber es hat mir einfach nicht gefallen.
Weiter ging es mit der "Flut"-Reihe. Offenbar sind es so rund 13 Bände (bislang?). Ob ich wirklich alle lesen werde, wird sich noch entscheiden.
Im ersten Band wird die geheime Eingreiftruppe vom Schiff "Huntress" von einer CIA-Mitarbeiterin darauf angesetzt, eine medizinische Einrichtung unter die Lupe zu nehmen. Dort ist etwas ganz gewaltig schief gegangen. Offenbar wurde von einem japanischen Wissenschaftlicher bereits im Laufe des zweiten Weltkriegs ein Virus entwickelt, der nunmehr freigesetzt wurde. Erst kommt die Wut. Dann die komplette körperliche Veränderung der Infizierten. Die Knochen bilden sich nach außen und bilden eine Art Panzer.
Also im Prinzip sehr schnelle Zombies mit Panzerung. Extrem gefährlich. Extrem ansteckend. Und das sehr schnell. Weltweit.
Das ist die Prämisse der Buchreihe. Und natürlich Dom, der Leiter der Spezialeinheit, welcher moralisch, fachlich und auch körperlich die Perfektion darstellt. Sein Manko: Er hat Töchter, deren Überleben ihm schon sehr wichtig ist.
Die Romane - also Band 1-3 - sind sehr rasant erzählt, haben immer viel wissenschaftliche Erklärungen, die mir als Laie schlüssig erscheinen. Natürlich ist es absolut unrealistisch, so schnell ein "Soforthifemittel" zu entwickeln. Dennoch trägt das natürlich zum Fortgang der Handlung bei. Man verzeiht als Leser viel. Aber eigentlich schon ab Teil 2, spätestens Teil 3 wurde das ganze einfach etwas zu wild... Daher die abnehmende Punktevergabe und die Frage, ob ich die Reihe überhaupt fortsetzen werde...
Am Monatsende habe ich noch "Drei Dates mit dem Tod" beendet. Erhofft hatte ich mir eine spicy Lovestory mit entsprechenden Szenen. Leider hab ich einen für mich sehr merkwürdigen Roman bekommen.
Will nicht spoilern. Nur so viel: WTF ist mit den Eltern nicht richtig? Fand die Lovestory an sich eigentlich gar nicht so schlecht, aber die erotischen Szenen nur so geht so...
Donnerstag, 30. Oktober 2025
[Lesemonat] Mein Oktober 2025
Endlich! Meine Lesefreude ist zurück. Keine Ahnung, was die letzten Monate los war. Wirklich nicht. Ich hatte einfach absolut keine Lust auf Bücher. Aber das ist nun Vergangenheit! Pünktlich zur dunklen, kuscheligen Jahreszeit habe ich sie zurück.
"Ins dunkle Herz Afrika" von Stefanie Gerecke = 523 Seiten (***)
"Brennendes Grab" von Linda Castillo = 350 Seiten (*****)
"Fool me once" von Harlan Coban = 390 Seiten (****)
Sonntag, 12. Oktober 2025
[Neuzugänge] Neue Papier-Bücher wurden mir ausgeliehen
Bei der Geburtstagsfeier meines Freundes im Juni lernte ich dessen besten Freund kennen. Haben viel gequatscht, auch über Bücher. Und jetzt hat er mir diese ausgeliehen:
"Die Stunde des Samurai" von Takashi Matsuoka
"Fool me once" von Harlan Coben
"The name of the wind" von Patrick Rothfuss
Bin sehr gespannt - vor allem auf die beiden englischen Bücher... Schaue ja Serien und Filme gerne auf englisch, aber mit dem Lesen hadere ich ein wenig. Brauche einfach ziemlich lange dafür und hoffe, dass mir das mit der Zeit leichter fällt...
Lese aktuell noch ein ziemlich dickes Buch, komme aber eigentlich ganz gut voran. Danach werde ich diese Bücher in Angriff nehmen. Ausnahme ist nur eine geplante Reise im November - da darf dann das Kindle wieder herhalten. Auch dort sind wieder einige eBooks eingezogen... Werde dazu nochmal einen gesonderten Neuzugänge-Post entwerfen.
Montag, 6. Oktober 2025
[Lesemonat] Mein September 2025
So langsam kehr die Leselust zurück! Kaum zu glauben, aber wahr. Immerhin konnte ich EIN Buch im September beenden:
"Palast der Finsternis" von Stefan Bachmann = 397 Seiten (***)
Der Leser erfährt bereits etwas mehr als die Jugendlichen. In Rückblenden aus dem Jahr 1789 wird die Familie vorgestellt, die den Palast bauen ließ. Im Vorfeld der sich anbahnenden französischen Revolution ließ der Adelige Besseancourt riesige Räumlichkeiten unterhalb seines eigentlichen Schlosses ausheben und baute diese aus, um mit seiner Familie den Lynchmorden zu umgehen.
Kurzes Fazit:
Find es gar nicht so einfach, meine Meinung zu dem Roman niederzuschreiben... Im Prinzip war es wirklich sehr spannend geschrieben. Ich wusste nur nie so genau, worauf das ganze denn hinauslaufen soll... Was für ein Genre ist dieser Roman überhaupt? Jugendbuch? Mystery? Die Handlung wurde immer wilder, abstruser. Ich fand es einfach insgesamt "drüber". War mir zu viel. Daher konnte ich nur 3 von 5 möglichen Bücherwürmchen vergeben.
Montag, 22. September 2025
[Lesemonat] Mein Juni, Juli und August 2025
Hatte irgendwie in letzter Zeit keine Lust, einen Post zu schreiben... War jetzt auch nicht so wahnsinnig viel Lesestoff, von dem ich hätte erzählen können - trotz Urlaubsreise im Juli. Im August hatte ich tatsächlich nicht eine Seite gelesen - also zur Freizeit, nicht beruflich versteht sich. Kein Buch in der Hand. Einfach Leseflaute. Deshalb erzähle ich euch heute von 3 Monaten ;)
Diese Bücher habe ich im Juni 2025 beendet:
"Ask for Andrea" von Noelle West Ihli = 297 Seiten (*****)
"Eine einzige Lüge" von Jutta Maria Herrmann = 305 Seiten (*****)
2 Bücher = 602 Seiten
Dieses Buch habe ich im Juli 2025 beendet:
"New Female Leadership" von Sandra Cegla und Erich Vad = 418 Seiten (***)
"Proband 63" von Sascha Braun = 284 Seiten (****)
August = Flaute
Ein bisschen was zu den einzelnen Büchern:
"Ask for Andrea" oder im Deutschen "Frag nach Andrea" war ein Tipp von Bookstagram. Also sogar mehreren Personen, denen ich auf Instagram folge, deren Content um Bücher geht. Alle waren so begeistert und die englische Version war in der damals noch von mir abonnierten Kindle-Unlimited-Auswahl enthalten. Lese nicht so wahnsinnig gerne englische Bücher. Finde das (ganz im Gegensatz zu Filmen) einfach anstrengender... Aber der Roman war wirklich besonders! Er erzählt nämlich die Geschichte eines Serienmörders. Nur ganz anders. Aus Sicht seiner bereits verstorbenen Opfer. Diese verbleiben als Art Geister auf der Welt. Können sich nicht mitteilen, nur zuhören, zuschauen und sonst nicht viel tun. Was furchtbar ist - denn einige bekommen mit, wie die nächsten Ofer gesucht und letztlich ebenfalls ermordet werden. Eine richtig coole Idee, die mich bis zum Ende fesseln konnte. Auch die Beschreibung, wie eines der Opfer ihren langsam verwesenden Körper beobachtet und hofft, dass man sie doch findet... Damit ihre Familie Gewissheit hat! Damit man IHN findet. Unglaublich atmosphärisch erzählt. Klare Empfehlung von mir.
Fand den Roman wirklich ziemlich spannend! Würde den schon weiterempfehlen.








