Freitag, 2. Januar 2026

[Lesemonat] Mein Dezember 2025

Und schon ist das Jahr 2025 vorbei. Mein Lesejahr war tatsächlich weniger gut, aber das finde ich tatsächlich nicht so schlimm. Möchte aber im neuen Jahr tatsächlich gerne wieder mehr lesen.

Im Dezember habe ich diese Bücher beendet:

"Der Trip" von Arno Strobel  =  332 Seiten  (**)
"Schwarze Engel" von Max Stiller  =  150 Seiten  (**)

2 Bücher = 482 Seiten


Der Monat begann eigentlich mit "Das Jahr, in dem ich dich traf" von Cecelia Ahern. Ich habe das auch fast beendet, aber bei 280 von 400 Seiten abgebrochen. Es ging einfach nicht. Diese Geschichte war unglaublich öde und mir fehlte der rote Faden oder zumindest irgendwas, das die ganze Sache lesenswert gemacht hätte. Bin einfach viel besseres von der Autorin gewohnt...

Leider wurde meine Leseauswahl nicht besser...

Weiter ging es mit "Der Trip" von Arno Strobel. Bin ja eh immer etwas gespalten, was dessen Bücher angeht. Zum Beispiel fand ich "Das Wesen" oder auch "Tiefe Narbe" überhaupt nicht so gut und spannend, wie andere Rezensenten... Allerdings haben "Rachespiel" und "Offline" mir wahnsinnig gut gefallen. Von daher kommt es darauf an. Dieses Buch konnte mich leider so gar nicht überzeugen...
Es geht um Evelin, eine Psychiaterin, die sich auf Kriminelle spezialisiert hat. Allerdings war die Hauptprotagonistin von Anfang bis Ende unfassbar unsympathisch für mich und ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehbar - vor allem für jemandem mit professionellem Hintergrund... Der Plot war kurz gefasst: Ihr geliebter Bruder und dessen Ehefrau sind bei einem Campingausflug in Frankreich vor Jahren spurlos verschwunden. Das hat sie ordentlich aus der Bahn geworfen. Nun ist Evelyn zusammen mit der Polizei hinter einem Mörder her, der auf Campingplätzen tötet und das Phantombild ihrem Bruder stark ähnelt. Fand es einfach total nervig leider...

Auch dann wurde es nicht besser... "Schwarze Engel" war mein erster Roman des Autors und wird wohl auch mein letzter bleiben. Hasse diese Dialekte in Büchern - hier bayerischer. Aber das ist nicht der ausschlaggebende Grund, warum es mir nicht gefallen hat. Ich fand es sehr sexualisiert, was für mich eher Effekthascherei war, als  alles andere. Die Ermittler fand ich eher blass, was ich allerdings weniger schlimm fand. Die Handlungen an sich fand ich einfach nicht wirklich packend. Alles war sehr kurz gefasst - ich meine der ganze Roman fasst gerade einmal 150 Seiten. Zum Glück, sonst hätte ich das wohl auch abgebrochen. Die derbe Sprache, die ständige Wiederholung von Namen in einem Absatz  - eigentlich der gesamte Schreibstil war einfach nicht meins.

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