Dienstag, 28. Februar 2023

[Lesemonat] Mein Februar 2023

Ach ja, die Zeit rast wirklich... Schon morgen steht meine große Reise ins südliche Afrika an. Mein Kindle ist im Gepäck. Muss ziemlich lange fliegen und warten, daher werde ich wohl einige Ebooks verschlingen.

Der Februar war wirklich ein recht erfolgreicher Monat für mich. Habe endlich meine Leselust wieder gefunden und auch gehalten. Diese Bücher habe ich im letzten Monat gelesen:



"Das Versteck" von Dean Koontz  =  413 Seiten  (****)
"Constellation" von Claudia Gray  =  507 Seiten  (*****!)
"Des Teufels Werk" von Minette Walters  =  414 Seiten  (****)
"The Stranger Times" von C. K. McDonnell  =  458 Seiten (****)

3 Bücher  =  1.792 Seiten

Es lag noch ein Koontz-Roman auf meinem SuB... Und da ich diesen ja ein wenig reduzieren wollte, griff ich doch zu diesem Buch. Es war tatsächlich ganz gut, wenn auch nicht so toll wie andere Romane des Autors.
Im Roman geht es um ein Ehepaar. Lindsey und Hatch. Irgendwie sind sie sich seit dem tragischen Tod ihres gemeinsamen Sohnes nicht mehr so nah... Dann passiert ein furchtbarer Autounfall. Der Pkw der beiden landet im eiskalten Fluss. Die junge Frau überlebt, doch sie ahnt, dass Hatch zu lange unter Wasser und ohne Sauerstoff war. Er ist tot.
Doch hier kommt Dr. Neymar ins Spiel. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Tod zu überlisten. Und Hatch ist der perfekte Kanditat - immerhin ist er sehr kalt und tot. Eine Chance...
Natürlich wird das ganze wieder ein wenig übersinnlich (man kennt es vom Autor). Aber wie gesagt - hat mir gut gefallen.

Weiter ging es mit meinem bisherigen Jahreshighlight!
Schon viel zu lange lag "Constellation" auf meinem SuB. Es hat mir so wahnsinnig gut gefallen. Bin immer noch ganz geflasht.
Im Roman geht es um die junge Kampfpilotin Noemi. Sie kämpt für den Planeten Genesis in der Zukunft gegen die Erde. Die Menschen auf Genesis wollen nicht, dass ihrer Heimat das gleiche angetan wird wie unserer Welt. Doch die Erde ist nahezu unbewohnbar geworden und die Menschen dort haben eine grausame Waffe geschaffen: Roboter in menschlicher Gestalt. Stärker, schneller, gnadenloser... Abel ist eine dieser Kreaturen. Seit 30 Jahren gefangen in einem Raumschiff, gestrandet im Weltall. Bis Noemi durch Zufall an Bord kommt.

Weiter ging es mit meinem ersten Buch von Minette Walters.
Es war wirklich überaus merkwürdig! Zwar ist eine der Hauptprotagonistinnen der rote Faden der Geschichte, aber diese könnte unterschiedlicher nicht sein. Einerseits geht es um ihre Vergangenheit als Journalistin in Kristengebieten sowie ihre Heimat Simbabwe. Anderseits geht es sehr stark um ein paar Bewohner einer kleinen Stadt im englischen Dorset. Alles sehr strange - aber hatte stets eine Sogwirkung auf mich. Wollte unbedingt wissen, was es mit diesem geheimnisvollen Mann auf sich  hat und ob er wirklich einige Frauen brutal ermordet hat. 

Den Monatsabschluss bildete "The Stranger Times". Ich habe das Buch letztes Jahr (im Februar) zum Geburtstag bekommen und wollte es nun unbedingt lesen.
Nun ja... Mit dem Anfang habe ich mich doch ein wenig schwer getan. Wieder eine wirklich merkwürdige Story. Die "Stranger Times" ist eine kleine Zeitung, die ganz abstrusen Blödsinn druckt (z.B. wird über Alien-Entführungen und Nessie-Sichtungen berichtet). Hannah ist frisch geschieden und braucht dringend einen Job. Nur deshalb bleibt sie bei dieser äußerst skurrilen Truppe.
Das ganze braucht ein wenig, aber dann kommt der Witz und dieser sarkastische Humor wahnsinnig gut durch. Mich hat es im Endeffekt sehr gut unterhalten. Kann mir gut vorstellen, auch den zweiten Band demnächst zu lesen.a

Sonntag, 5. Februar 2023

[Lesemonat] Mein Januar 2023

Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres wieder vorbei... Zum Glück kam meine Leselust zurück! Juhuu.

Diese Bücher habe ich im Januar beendet:

"Nur einen Horizont entfernt" von Lori Nelson Spielman  =  412 Seiten  (****)
"Das Rachespiel" von Arno Strobel  =  333 Seiten  (*****)
"Der Gewählte" von Sam Bourne  =  460 Seiten  (*****)

3 Bücher  =  1.205 Seiten

Der Monat begann mit einem Buch über das Vergeben... Doch vor allem ging es in dem Buch darum, sich selbst und seine eigene Vergangenheit zu reflektieren. Außerdem zu begreifen, wie sehr einen frühere Erlebnisse noch immer begleiten können, wenn man sie niemals aufarbeitet.
TV-Moderatorin Hannah Farr erhält einen Brief ihrer ehemaligen Mitschülerin Fiona. Diese hatte sie während der Schulzeit schwer gemobbt und hat nun ein Buch über das Vergeben geschrieben. Sie bittet jede Person, die sie jemals verletzt hat, um Verzeihung. Zwei Steine werden hierbei mitgesandt. Erhält man den zweiten Stein zurück, wurde die Entschuldigung angenommen. Doch Hannah kann sich eigentlich nicht überwinden... Als sie beruflich und auch privat wieder mit dem Thema konfrontiert wird, stellt sie sich selbst die Frage: Kann sie ihrer Mutter vergeben?
Ein wirklich sehr schönes Buch! Teilweise ein wenig vorhersehbar und Hannah hat mich teilweise wahnsinnig gemacht! Vor allem bezogen auf ihre Beziehung mit diesem Bürgermeister... Aber insgesamt eine hervorragende Botschaft. Hat mir gut gefallen.

Weiter ging es mit einem ausgeliehenen Buch! Bislang hatte ich nur einen Roman von Arno Strobel gelesen ("Das Wesen"), der mich leider nicht so übezeugt hat. Eigentlich sollte man Autoren durchaus nochmal eine Chance geben. Aber irgendwie ergab sich das nicht - bis jetzt. Der Mann meiner Freundin liest auch sehr gerne Thriller und hat mir "Das Rachespiel" wärmstens empfohlen - zum Glück auch direkt ausgeliehen.
Tatsächlich war es von Anfang bis zum Ende einfach nur wahnsinnig spannend! Was für eine tolle Story! Athmosphärisch. Richtig gut geschrieben. 

Dann dachte ich mir: Wenn er mir da schon ein tolles Buch empfhielt, greife ich doch direkt zu dem zweiten Roman den er mir ausgeliehen hat:
"Der Gewählte" ist ein politischer Thriller, aber keineswegs trocken! Ganz im Gegenteil. Ich hatte bereits "Der Präsident" von Sam Bourne gelesen, welches mich irgendwann ein wenig verlor... Aber dieses Buch war von Anfang bis zum Ende sehr gut geschrieben und hat mich unfassbar gut unterhalten. Mein Gott, war das spannend!

Freitag, 13. Januar 2023

[Lesemonat] Mein Dezember 2022

Das Ergebnis meiner Leseflaute: 

"Der Sog" von Yrsa Siggurdardottir  =  444 Seiten  (***)

Ich habe nur ein einziges Buch im letzten Monat des Jahres 2022 beendet. Abgrundtief schlecht war es absolut nicht, ich brauchte nur wirklich lange... 

Tatsächlich wollte ich schon sehr lange ein Buch dieser Autorin lesen. Meine Mutter hat dieses preisreduzirte Mängelexemplar gekauft und ich es mir daher direkt ausgeliehen.

ACHTUNG: "Sog" ist bereits der zweite Teil einer Krimi-Reihe um den Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freya. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, den ersten Teil zuerst zu lesen, aber mir hätte das jedenfalls besser gefallen... Gerade am Anfang geht es sehr viel darum, wie die Beziehung der beiden Protagonisten gelitten hat -   eben  im letzten Fall...

Der Anfang des Buches war mir eindeutig zu unblutig... Huldar soll herausfinden, ob der Drohbrief eines Jugendlichen Realität werden könnte. Doch der Brief ist schon ziemlich alt - er war in einer Zeitkapsel vergraben; der Junge ist zwischenzeitlich bereits erwachsen. Klingt alles ziemlich öde, ehrlich gesagt. Zum Glück entwickelte sich eine wirklich vielschichte Geschichte daraus! Mit der Auflösung hätte ich niemals gerechnet. Hoch ab, Frau Sigurdardottir. 

Kann mir im Nachhinein doch noch vorstellen, weitere Romane von der Autorin zu lesen - nur nicht mitten in einer Leseflaute ;)

Dienstag, 20. Dezember 2022

[Geplauder] Leseflaute

 Ich weiß auch immer nicht so genau, warum. Manchmal falle ich in eine Leseflaute. Habe einfach absout keine Lust, ein Buch aufzuschlagen und zu lesen. Vielleicht liegt es auch an der Lektüre, aber in der Regel habe ich nicht wirklich große Probleme damit, Bücher auch einfach abzubrechen.

Momentan lese ich "Sog" von Yrsa Sigurdadottir. Ich wollte schon wahnsinnig lange ein Buch dieser Autorin lesen - seit mir ihr Buch "DNA" in einem Verlags-Newsletter vorgeschlagen wurde... Die Veröffentlichung war im Jahr 2017 - also echt schon eine Weile her. Vielleicht war meine Erwartungshaltung zu groß. Womöglich liegt es aber auch einfach an der Tatsache (die ich jetzt gerade, beim googeln nach dem Erscheinen von DNA erst erfahren habe!) dass es sich bei "Sog" bereits um den 2. Teil einer Reihe von Kommissar Hudar und der Psychologin Freyja handelt...

Nichts desto trotz bin ich eigentlich nicht bereit, das Buch abzubrechen. Ich habe aber auch eigentlich keinne große Lust, ein weiteres Buch parallel anzufangen.

Stattdessen lasse ich mich von Serien und Filmen berieseln. Schließlich musste ich den Gratismonat Lionsgate+ auch ausnutzen (habe ich getan - alles geguckt, was ich dort schauen wollte). Nun kann also das Lesen wieder los gehen!

Vielleicht lese ich einfach nochmal mein Evergreen-Lieblings-Weihnachtsbüchlein "Versehentlich verliebt". Ich hoffe sehr, dass mich das aus der Flaute herausreißt.

Habt ihr auch Leseflauten und wenn ja, wie geht ihr damit um?

Montag, 19. Dezember 2022

[Lesemonat] Mein November 2022

Eine riesige Leseflaute ist geschehen... Dabei war ich Ende Oktober noch so guter Dinge! Ich weiß auch nicht, woran es lag. Ich hatte einfach keine Lust zu lesen... 

Zumindest diese Bücher konnte ich im November beenden:

"Pforte der Verdammnis" von C. J. Sansom  =  480 Seiten  (****)
"Bis zum letzten Tropfen" von Mindy McGinnis  =  316 Seiten  (****)

2 Bücher  =  796 Seiten

 

Mit "Pforte der Verdammnis" (oder der "Dissolution" wie der Original-Titel lautet) habe ich seit langem mal wieder einen historischen Roman gelesen. Hierbei gereizt hat mich vor allem die Tatsache, dass es sich um einen Krimi handelt. Dennoch war der Schreibstill eine Überwindung. Dieser orientiert sich doch stark an altertümlicher Sprache... Gewöhnungssache. Es handelt sich um den ersten Teil der Shardlake-Reihe, benannt nach dem Hauptprotagonisten und Ermittler. Matthew Shardlake ist eigentlich Rechtsanwalt, doch im Auftrag des Königs Heinrich XIII (der Kopf-ab-König...) ist er mit Ermittlungen rund um die Entmächtigung der katholischen Kirche betraut. Einer der diesbezüglichen Ermittler wurde im Kloster von Scarnsea ermordet. Shardlake und sein Assistent reisen dorthin, um den Fall zu lösen.

Wirklich ziemlich spannend und auch historisch interessant. Mir war gar nicht so klar, wie krass damals die Klöster und Katholizismus in England zerstört wurden... Matthew Shardlake ist auch ein sehr interessanter Protoagonist! Er selbst ist als "Krüppel" mit einem "Buckel" gezeichnet und sich bewusst, dass er nur aufgrund seiner Bildung und Stand anerkannt wird.
Würde das Buch weiterempfehlen.

Dann kam ganz lange nichts...

Ende des Monats habe ich dann doch noch "Bis zum leztzten Tropfen" beendet. Eine Jugendbuch-Dystopie, die mich erst überhaupt nicht überzeugen konnte. Die Grundstory (immer weniger Wasser = Kampf darum) war hervorragend; doch mit der Hauptprotaonistin Lynn und ihrer Mutter bin ich überhaupt nicht warm geworden. Erst nach und nach erklärt sich, warum... Dann wurde das Buch ein wahrer Pageturner! Hat mir wirklich sehr gut gefallen, doch aufgrund meiner anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich nicht die volle Punktzahl geben.

Freitag, 4. November 2022

[Lesemonat] Mein Oktober 2022

Im Oktober habe ich anfangs überhaupt gar keine Leselust gehabt... Zum Ende hin besserte sich das zu Glück noch. Diese Bücher habe ich beendet:

"Schattenschrei" von Erik Axl Sund  =  448 Seiten  (****)
"Schlafe, mein Mädchen" von Jutta Marie Herrmann  =  315 Seiten  (****)
"Nuklearer Winter" von Nico von Cracau  =  200 Seiten  (**)

3 Bücher  =  963 Seiten 


Der finale Band der Viktoria-Bergmann-Reihe war zwar auch wieder sehr spannend und gespickt von Wendungen, allerdings hat mir das Ende (also wirklich die leztzten Seiten) überhaupt nicht gefallen... Daher ein Punktabzug.

Weiter ging es mit einem richtigen Pageturner! Innerhalb von nur 2 Tagen habe ich das Buch geradezu weggesuchtet! Meine Rezension ist oben im Titel verlinkt. Daher an dieser Stelle nichts weiter dazu.

"Nuklearer Winter" schlummerte schon recht lange auf meinem Kindle. Laut meinem schlauen Amazon-Konto habe ich das Buch bereits am 14.04.2021 gekauft. Es wurde also allerhöchste Zeit. Leider konnte mich der Roman nicht überzeugen. Ich liebe Endzeitgeschichten. In dieser geht es um eine nukleare Katastrophe... Die Welt ist verstrahlt; nur einige wenige Menschen konnten in Luftschutzbunkern überleben. Die Jugend kennt die "alte Welt" gar nicht mehr. Eigentlich eine großartige Prämisse. Doch irgendwie waren mir das einfach viel zu viele Dialoge... Im Prinzip gefiel mir der Schreibstil des Autors eeinfach nicht. Das Buch ist dennoch flüssig zu lesen und durchaus spannend. Mir gefiel es nur einfach nicht.

Donnerstag, 3. November 2022

[Neuzugänge]

Im Oktober sind mal wieder ein paar Papier-Bücher eingezogen (von den Kindle-Ebooks werde ich euch noch einmal in einem gesonderten Post berichten...).

 "Rachespiel" von Arno Strobel wurde mir wärmstens empfohlen. Bin sehr gespannt darauf. 

Auch "Der Gewählte" ist ein ausgeliehenes Buch. Bei solchen Büchern, persönliche Empfehlungen, lese ich nie die Klappentexte. Entweder es gefällt mir auch - oder eben nicht ;) Auch das kommt mal vor. Habe euch trotzdem die Klappentexte abfotografiert - einfach anklicken zum Vergrößern.

"Scherbenseele" ist ein weiterer Roman des Autoren-Duo´s Erik Axl Sund. Die Viktoria-Bergmann-Reihe habe ich erst kürzlich beendet und für ziemlich gut befunden.

Meine Mutter hat sich "Sog" von Yrsa Sigurdardotttir tatsächlich günstig als Mängelexemplar gekauft. Als ich das in ihrem Bücherregal gesehen habe, musste ich das direkt einpacken! Von dieser isländischen Autorin wollte ich schon lange mal was lesen.

Bin auf alle Bücher tatsächlich sehr gespannt. Mal gucken, wie lange sie meine SuB-Regalfächer befüllen werden ;) Immerhin habe ich meine aktuelle Lektüre gerade beendet und bin gerenell in Lesestimmung.