Alleine hätte ich mir diese Bücher vermutlich nicht ausgesucht. Das ist weniger mein Genre, aber auf persönliche Empfehlungen gebe ich viel.
Das einzige Problem ist die verfügbare Zeit... Leider verlässt uns dieser Kollege schon Mitte nächste Woche... Bin ein wenig traurig.
Nun muss ich mich ein wenig beeilen mit den Büchern (zum Glück sind alle ziemlich kurz). Ich werde dennoch meine aktuelle Lektüre ("Die wundersame Geschichte der Faye Archer") kurzzeitig unterbrechen.
Darum geht es in den Büchern gem. Inhaltsangabe:
"Altes Land" von Dörte Hansen
Das „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land,
wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben
lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann
trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre
Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus
Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder
wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere
liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr
gemeinsam, als sie ahnen.
Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.
Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.
"Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler
Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen
wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er
wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schließt sich als
junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut
und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt.
Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der
Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele
Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal
bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit
Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen.
"Ein Monat auf dem Land" von J. L. Carr
Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof ein Londoner
aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist der
Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen
Kirche freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des
stotternden und unter chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes?
Tom Birkin hat im Ersten Weltkrieg gekämpft, als traumatisierter Veteran
wurde er von seiner Frau verlassen. Er hofft, in der Ruhe und
Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und tatsächlich: Langsam gelingt es
ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen, vielleicht sogar der Liebe …
J. L. Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der Rettung, die in uns wie den anderen liegt. Dieser moderne Klassiker der englischen Literatur ist in seiner sprachlichen Leichtigkeit und Eleganz eine echte Wiederentdeckung.
J. L. Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der Rettung, die in uns wie den anderen liegt. Dieser moderne Klassiker der englischen Literatur ist in seiner sprachlichen Leichtigkeit und Eleganz eine echte Wiederentdeckung.
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