Inhalt:
Cover:
Ich finde es grottig hässlich. Allerdings passt es einfach perfekt zum Inhalt. Herausreißen tut es für mich auf jeden Fall der schwarze Schnitt!
Erster Satz:
"Knacks! Das Geräusch ist kaum hörbar und weckt doch alle auf."
Meine Meinung:
Das Buch hat mich sehr stark an "Herr der Fliegen" erinnert. Eine Gruppe von Jungen ist konfrontiert mit einer völlig neuen Lebensweise. Gerade zum Ende hin wird der Vergleich für mich deutlicher.
Der Schreibstil des Autos ist etwas ganz besonderes. Allein schon, wie man die Abläufe im Haus erklärt bekommt. Ich-Erzähler Méto klagt nicht etwa in Gedanken sein Leid, nein. Er wird Tutor für einen neuen Jungen. Crassus ist ihm zugeteilt und er erläutert im alle Regeln. Méto sagt ihm, was er tun soll und was er unter keinen Umständen darf. Wenn Crassus in der Einführungszeit Fehler macht, muss Méto dafür büßen. So ist das nun einmal im Haus.
Ab und an werden Handlungen übersprungen. Der Leser erfährt diese Dinge später durch Gespräche. Erst dachte ich, dass ich etwas überlesen hätte. Aber so umgeht der Auto geschickt Wiederholungen.
Der Erzählstil bleibt trotzdem flüssig.
Farben und Zahlen haben eine große Bedeutung. Hier zwei Beispiele: Die Kinder sind in vier Farbgruppen unterteilt, nach Alter gestaffelt: Hellblau, dunkelblau, violett und rot - wobei die Roten die ältesten sind. Méto ist ein Roter. Die Zahlen wurden mir vor allem beim Essen deutlich. Die Kinder müssen erst bis 120 zählen bevor sie essen durften. Nach jedem Bissen müssen die Kinder 50 Sekunden warten, bis sie weiteressen dürfen.
Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten. Es passiert eigentlich gar nicht so wahnsinnig viel. Dem Leser werden in diesem ersten Band die Lebensumstände der Kinder deutlich gemacht. Hatte schon oft Gänsehaut bekommen.
Fazit:
Ein gelungener erster Band, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat.
Infos zum Buch:

