Samstag, 4. April 2026

[Lesemonat] Mein Februar und März 2026

Habe es letzten Monat irgendwie nicht hinbekommen, den Blogpost zu beenden... Daher wieder ein Doppel-Monats-Rückblick:

Diese Bücher habe ich im Februar beendet: 

"Wie man die Zeit anhält" von Matt Haig  =  337 Seiten  (****)
"Unter Wölfen" von Jana Martin  =  325 Seiten  (****)

2 Bücher  =  662 Seiten

Im März 2026 habe ich nur ein Buch beendet:

"Der Atacama Zwischenfall" von Brandon Q. Morris  =  366 Seiten  (****)

Mehr zu den Büchern:

Von Matt Haig hatte ich bereits "Die Mitternachtsbibliothek" gelesen (HIER hab ich darüber geschrieben). Daher war ich sehr gespannt auf ein weiteres Buch von ihm. War wirklich eine sehr interessante Idee: Personen, die unfassbar langsam altern und so fast ewig leben. Eine wahnsinnig spannende Prämisse für einen Roman. Nur irgendwie fehlte mir ein wenig der Sinn oder rote Faden... Eigentlich erfuhr man nur, wie der Hauptprotagonist so gelebt hat und wie er sich dabei fühlt. Immer mit Rückblenden. Dieser Geheimbund von Personen, die ebenfalls fast ewig leben, war ebenfalls ein bisschen merkwürdig. Auch wenn es ein schönes Buch war, hat es meine Erwartungshaltung eigentlich gar nicht erfüllt. Hat mich aber gut unterhalten.

Bei "Unter Wölfen" geht es um ein wirklich furchtbares Thema, das aber leider Realität für viele junge Frauen ist: Sexuelle Ausbeutung. Die Hauptprotagonistin wird von ihrer eigenen Cousine in einen Menschenhändlerring ausgeliefert. Der "Modeljob", mit dem sie die arme Familie in einem kleinen Dorf in Rumänien unterstützen könne, war natürlich nur Vorwand. So landet die hübsche Teenagerin als Sex-Sklavin in einem Keller mit anderen Frauen, die das gleiche Schicksal erleiden. Die Schafe. Sie werden unter Drogen gesetzt und gezwungen, ihre "Kunden" ordentlich zu bedienen. Nicht selten haben diese sehr spezielle Vorlieben. Nicht mal ihr Name bleibt ihr - aus Alina wird Mina. Die Gewalt wird schon sehr deutlich beschrieben. Daher vielleicht nicht für jeden das geeignete Buch.

Dann hatte ich mal wieder Lust auf ein bisschen Science Fiction. Da ich Ende letzten Jahres selbst in der Atacama-Wüste war, ist mir dieser Buchtitel direkt ins Auge gefallen. Der Roman war wirklich sehr spannend. Die Hauptprotagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein: Eine Astronomin aus gutem Hause, die im im Alma-Observatorium einen Praktikumsplatz ergattern konnte, und Mateo, ein Einheimischer, der für das Observatorium als Wachmann arbeitet. Letzterer trifft als erstes auf einem Rundgang durch das weitläufige Gelände hoch in den chilenischen Anden auf ein Objekt, das er zunächst für ein Baby hält. Eigentlich ist es aber nur ein merkwürdig geformter Stein. Doch irgendwas bringt ihn dazu, ihn mitzunehmen. Jessica ist hingegen enttäuscht, weil ihr eigentliches Ziel (das Teleskop) vollkommen abgeschirmt wird. Sie und die anderen Praktikanten dürfen nur Daten eintragen: Aber ihr Entdeckergeist ist geweckt. Was geht wirklich vor im Observatorium?
Wie gesagt, wirklich sehr spannend, wenn auch teilweise ein wenig übertrieben. Kann mir schon vorstellen, dass er das alles gut recherchiert hat, doch einige Dinge waren für mich persönlich einfach "drüber". Nichts desto trotz ein guter Sci-Fi-Roman.

Montag, 9. Februar 2026

[Lesemonat] Mein Januar 2026

Das neue Lesejahr hat begonnen und bei mir lief es tatsächlich endlich ein bisschen besser. Trotz einiger weniger guter Bücher, hatte ich ein paar wirklich schöne Lesestunden. Versuche, jetzt auch wieder mehr zu lesen. Einfach weil es schön ist!



Diese Bücher habe ich im Januar beendet:

"Der gefrorene Fluss" von Ariel Lawhon  =  560 Seiten  (*****)
"Die eiskalte Kammer" von Catherine Shepherd  =  338 Seiten  (****)
"Die Flut: Sturmflut" von Anthony J. Melchiorri  =  345 Seiten  (**)
"Was du verschweigst" von Jutta Maria Herrmann  =  288 Seiten  (****)
"Ihr fremder Ehemann" von Alison James  =  386 Seiten  (*****)

5 Bücher  = 1.917 Seiten

Der Monat begann mit einem historischen Roman, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. "Der gefrorene Fluss" ist eine sehr langsam erzählte Geschichte, die auf wahren Ereignissen basiert. Martha Ballard ist Hebamme. Sie hat sich einen Platz in der amerikanischen Geschichte verschafft. Der Roman beginnt im Jahr 1789 in Maine, als eine Leiche im Fluss gefunden wird. Der Kennebec River ist wie so oft zugefroren. In den warmen Monaten nutzen die Menschen zur damaligen Zeit Boote, im Winter gehen sie einfach zu Fuß über den Fluss. Martha ist als medizinische Fachkraft eine der Ersten, die den Leichnam sieht. Er gehört einem Mann, der Beschuldigter einer Vergewaltigung ist. Wie kam er zu Tode?
Es geht nicht nur um diesen Kriminalfall. Viel mehr geht es um die Stellung der Frau damals, wie sich das Leben seinerzeit gestaltet hat und vor welche Hürden Martha immer wieder scheitert. Doch die mutige Frau gibt nicht auf. Steht für sich und andere ein. Ein Spannungsbogen ist stets vorhanden. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und habe den Roman in kürzester Zeit beendet.

Weiter ging es mit dem bereits 8. Band der Reihe um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, die offenbar seit dem letzten Buch Mutter einer Tochter geworden ist. 
Bereits der Prolog ist spannend. Eine junge Frau sucht bereits seit Monaten nach ihrer verschwundenen Schwester. Ein anonymer Anruf leitet sie ins Industriegebiet, wo sie tatsächlich ihre Schwester in einem Auto vermutet, das offenbar in einen Verkehrsunfall vermittelt war... Doch es war offenbar eine Falle.
Die Polizisten am Unfallort sind schnell der Auffassung, dass die Frau im Auto bereits vorher verstorben war. Eine Inszenierung. 

"Sturmflut" ist definitiv der letzte Band, den ich aus dieser Reihe lesen werde. Bereits als die ersten übertriebenen Mutationen aufgetaucht waren, war ich eigentlich raus. Wollte den vierten Band nochmal antesten, aber es wird nicht besser. Es sind mittlerweile so viele Bücher erschienen, die will ich wirklich nicht mehr alle lesen. 

"Was du verschweigst" ist ein klassischer Jutta-Maria Herrmann Roman. Wahnsinnig spannend von Anfang bis zum Ende. Man weiß nie, was eigentlich Phase ist! Vom Ende war ich allerdings absolut nicht überzeugt. 

"Ihr fremder Ehemann" wurde mir von einer Freundin empfohlen. Auch wieder eine wahnsinnige Sogwirkung. Obwohl mich diese unglaublich naive Hauptprotagonistin teilweise wahnsinnig genervt hat... Wie blauäugig kann man bitte durch die Welt laufen? Dieser Mann hat sie von Anfang bis Ende nur verarscht. Spätestens nach dem Perspektivwechsel war ich maximal angefixt - und dass, obwohl man von Anfang an weiß, dass er stirbt. 

Samstag, 3. Januar 2026

[Ebook-Neuzugänge] Viiiiiiiiele Bücher und ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte...

Ich hatte diese spezielle Internetseite möglicherweise schon einmal erwähnt, auf der KOSTENLOSE Ebooks auf Amazon verlinkt werden. Falls nicht:

KLICK

Dann gab es vor einiger Zeit ein Angebot für Kindle Unlimited. 99 Cent für 3 Monate! Das konnte ich wirklich nicht ablehnen - lohnt sich ja schon ab einem gelesenen Buch. Deswegen musste ich ganz klar zuschlagen. Das führte zu noch viiiiiel mehr Büchern. 

Habe zwar vor einiger Zeit schon ein paar der Bücher auf meinem Kindle hier kurz gezeigt, daher ist es eher ein E-SuB-Post. Diese vielen Bücher warten aktuell darauf, gelesen zu werden:












Freitag, 2. Januar 2026

[Jahresrückblick] Mein Lesejahr 2025 in Zahlen

Januar =  8 Bücher (2.785 Seiten)
Februar  =  2 Bücher  (694 Seiten)
März  =  3 Bücher  (902 Seiten)
April  =  2 Bücher  (672 Seiten)
Mai  =  2 Bücher  (777 Seiten)
Juni  =  2 Bücher  (602 Seiten)
Juli  =  2 Bücher  (702 Seiten)
August = ./.
September  =  1 Buch  (397 Seiten)
Oktober  =  4 Bücher  (1.735 Seiten)
November  =  6 Bücher  (1.853 Seiten)
Dezember  =  2 Bücher  (482 Seiten)

GESAMT  =  34 Bücher  (11.601 Seiten)

Jahreshighlight: "Das Jahr des Dugong" von John Ironmonger



[Lesemonat] Mein Dezember 2025

Und schon ist das Jahr 2025 vorbei. Mein Lesejahr war tatsächlich weniger gut, aber das finde ich tatsächlich nicht so schlimm. Möchte aber im neuen Jahr tatsächlich gerne wieder mehr lesen.

Im Dezember habe ich diese Bücher beendet:

"Der Trip" von Arno Strobel  =  332 Seiten  (**)
"Schwarze Engel" von Max Stiller  =  150 Seiten  (**)

2 Bücher = 482 Seiten


Der Monat begann eigentlich mit "Das Jahr, in dem ich dich traf" von Cecelia Ahern. Ich habe das auch fast beendet, aber bei 280 von 400 Seiten abgebrochen. Es ging einfach nicht. Diese Geschichte war unglaublich öde und mir fehlte der rote Faden oder zumindest irgendwas, das die ganze Sache lesenswert gemacht hätte. Bin einfach viel besseres von der Autorin gewohnt...

Leider wurde meine Leseauswahl nicht besser...

Weiter ging es mit "Der Trip" von Arno Strobel. Bin ja eh immer etwas gespalten, was dessen Bücher angeht. Zum Beispiel fand ich "Das Wesen" oder auch "Tiefe Narbe" überhaupt nicht so gut und spannend, wie andere Rezensenten... Allerdings haben "Rachespiel" und "Offline" mir wahnsinnig gut gefallen. Von daher kommt es darauf an. Dieses Buch konnte mich leider so gar nicht überzeugen...
Es geht um Evelin, eine Psychiaterin, die sich auf Kriminelle spezialisiert hat. Allerdings war die Hauptprotagonistin von Anfang bis Ende unfassbar unsympathisch für mich und ihre Handlungen absolut nicht nachvollziehbar - vor allem für jemandem mit professionellem Hintergrund... Der Plot war kurz gefasst: Ihr geliebter Bruder und dessen Ehefrau sind bei einem Campingausflug in Frankreich vor Jahren spurlos verschwunden. Das hat sie ordentlich aus der Bahn geworfen. Nun ist Evelyn zusammen mit der Polizei hinter einem Mörder her, der auf Campingplätzen tötet und das Phantombild ihrem Bruder stark ähnelt. Fand es einfach total nervig leider...

Auch dann wurde es nicht besser... "Schwarze Engel" war mein erster Roman des Autors und wird wohl auch mein letzter bleiben. Hasse diese Dialekte in Büchern - hier bayerischer. Aber das ist nicht der ausschlaggebende Grund, warum es mir nicht gefallen hat. Ich fand es sehr sexualisiert, was für mich eher Effekthascherei war, als  alles andere. Die Ermittler fand ich eher blass, was ich allerdings weniger schlimm fand. Die Handlungen an sich fand ich einfach nicht wirklich packend. Alles war sehr kurz gefasst - ich meine der ganze Roman fasst gerade einmal 150 Seiten. Zum Glück, sonst hätte ich das wohl auch abgebrochen. Die derbe Sprache, die ständige Wiederholung von Namen in einem Absatz  - eigentlich der gesamte Schreibstil war einfach nicht meins.